„Es gibt nichts Praktischeres als eine gute Theorie“. Das Zitat, das u.a. Immanuel Kant und Kurt Lewin zugeschrieben wird, legt nahe, dass zielführendem praktischen Handeln eine theoretische Fundierung überaus dienlich sein kann. Auch die Ermöglichung schulischen historischen Lernens setzt vielfältige Theoriekenntnisse voraus. (Erst) Mit ihnen werden historisches Lernen und Lernerfolg begründbar, diskursiv verfügbar und in Teilen planbar.
Das Hauptseminar widmet sich geschichtstheoretischen Grundlagen, Theorien historischen Denkens und insbesondere verschiedenen Aspekten einer Theorie des Geschichtsunterrichts (geschichtsunterrichtliche Kommunikation, Emotionen im Geschichtsunterricht, Medien und Methoden historischen Lernens u.a.), die in ihrer Gesamtheit und Komplexität historisches Lernen bedingen.
Querliegend und insbesondere im letzten Seminardrittel werden empirische und vor allem unterrichtspraktische Perspektiven eingenommen und vertieft. Denn: „In der Theorie gibt es keinen Unterschied zwischen Theorie und Praxis, in der Praxis schon.“ Bitte beachten Sie den erhöhten Lektüreaufwand insbesondere in den ersten beiden Seminardritteln.
- Lehrende/r: Johannes Jansen