Gedenkstätten, so der Kölner Historiker Habbo Knoch, sind Institutionen, „die dauerhaft dazu eingerichtet worden sind, um an Tatorten verbrecherischer und menschenverachtender, insbesondere staatlicher Gewalt in würdiger und würdigender Weise deren Opfern zu gedenken und an sie zu erinnern, Friedhöfe, Gräber und materielle Überreste zu sichern, Quellen zu sammeln und zu erschließen, zur historischen Aufklärung beizutragen und ein gegenwartsorientiertes, reflektiertes Geschichtsbewusstsein zu fördern”.

Im Mittelpunkt des Seminars steht die geschichtskulturelle Auseinandersetzung mit der Gedenkstätte Auschwitz, die vermutlich so bekannt ist und so häufig besucht wird wie keine zweite. Diese Gedenkstätte soll unter geschichtsdidaktischen Gesichtspunkten und hinsichtlich ihrer historischen Lernpotentiale analysiert werden.

 

Kurs im HIS-LSF

Semester: WiSe 2022/23
ePortfolio: Nein