Sprache und Geschichte stehen in einem konstitutiven Verhältnis zueinander: Geschichte als narrative Konstruktion ist unabdingbar mit sprachgebundenen Prozessen verbunden. Auch im Geschichtsunterricht ist das sprachliche Handeln der Lernenden somit eine grundlegende Voraussetzung für das erfolgreiche historische Denken und Lernen. Doch wie kann ein sogenannter „sprachsensibler Geschichtsunterricht“ konkret aussehen? Was meint „sprachsensibel“ in Bezug auf fachliche Lernziele? Welche Methodik erlaubt eine Integration fachlichen und sprachlichen Lernens? Entlang dieser Leitfragen werden theoretische Konzepte eines integrierten fachlichen und sprachlichen Lernens im Seminar aufgegriffen, Planungsaspekte und Methoden eines sprachsensiblen Geschichtsunterrichts reflektiert und schließlich in ein eigenes (theoretisches) Unterrichtsvorhaben überführt. Der Schwerpunkt des Seminars liegt damit auf Aspekten der differenzierenden sprachsensiblen Unterrichtsplanung.
- Lehrende/r: Viola Schrader