Auf 50 Studierende begrenzte Veranstaltung, Anmeldung erforderlich!

„Ich habe keine Lösung, aber ich bewundere das Problem.” (Ashleigh Brilliant)

Das systemische Denken hat sich inzwischen über die Familientherapie hinaus weite Arbeitsfelder erschlossen, von der Einzel- und Paarberatung über die Supervision von Teams und Teammitgliedern bis zur Organisationsentwicklung, in der Sozialarbeit wie im Management und der Politikberatung. Hinter dem Systemischen Ansatz steht eine bestimmte Art, die Wirklichkeit zu sehen und daraus therapeutische, beraterische und pädagogische Grundhaltungen und Methoden abzuleiten. Im Seminar beleuchten wir diesen Ansatz insbesondere für die Praxisfelder der Außerschulischen Jugendbildung und gehen dabei u.a. folgenden Fragen nach: Was ‚ist‘ ein System? Was bedeutet zirkuläre Kausalität? Wie konstruieren wir unsere Wirklichkeit? Aufbauend auf diesen theoretischen Grundlagen können wir in einem weiteren Schritt systemische Methoden genauer beleuchten als auch praktisch erproben. Die Übungen sollen auf möglichst realen Situationen beruhen, was eine Bereitschaft der Seminarteilnehmenden voraussetzt, sich persönlich, aktiv in das Seminar mit einzubringen.

Kurs im HIS-LSF

Semester: SoSe 2020
ePortfolio: Nein