Geographielehrkräfte werden im Unterrichtsalltag mit der Heterogenität von Lerngruppen konfrontiert. Für die Gestaltung eines heterogenitätssensiblen Geographieunterrichts, muss eine Lehrkraft u. a. fähig sein, lernrelevante Ereignisse im komplexen Unterrichtsgeschehen zu identifizieren, diese theoriegeleitet zu interpretieren und Handlungsalternativen zu entwickeln. Dies stellt den Kern ihrer professionellen Unterrichtswahrnehmung dar und bildet eine notwendige Voraussetzung, um das eigene Lehrerhandeln reflektieren und weiterzuentwickeln zu können. Das Ziel des Seminars ist das Training der professionellen Wahrnehmung von Geographieunterricht sowie geographischer Schülerexkursionen. Der inhaltliche Schwerpunkt liegt dabei auf der Strukturiertheit geographischer Lehr-Lernprozesse. Nebst Videoanalysen werden exemplarisch konkrete Unterrichtsmaterialien entwickelt.

Das Seminar erfüllt die Anforderungen zur Implementierung von inklusionsorientierten Fragestellungen in LZV-konformer Form.

Kurs im HIS-LSF

Semester: SoSe 2020
ePortfolio: Nein