Neben der wissenschaftlichen Literatur sind Patentschriften eine wichtige Informationsquelle für die strategische Planung von Forschungsaktivitäten. Im Gegensatz zu Fachpublikationen, in denen auch theoretische Grundlagen erörtert werden können, muss in jedem Patent die Lösung für ein technisches Problem detailliert erklärt werden. Insbesondere die Ergebnisse der industriellen Forschung sind häufig nur über die Patentliteratur erschließbar. 80% des technischen Wissens wird nur in Patenten veröffentlicht. Über 94% der Patente sind nicht mehr in Kraft, d.h. das dort beschriebene Know-How kann von jedermann kostenlos benutzt werden.

Dieser Workshop stellt die über das Internet kostenlos zu nutzenden Patentdatenbanken des Deutschen (DPMA) und des Europäischen (EPA) Patentamtes vor. Anschließend wird die Systematik einer Patentrecherche in der Datenbank DEPATISnet des DPMA an einigen Beispielen erläutert und geübt.

Referent: N.N.

Veranstaltungsort: Voraussichtlich Computer-Pool Wiwi 1 im Juridicum, Universitätsstraße

Kurs im HIS-LSF