Auf 35 Teilnehmer begrenzte Veranstaltung, Anmeldung erforderlich!
Seit ihren Anfängen, in den 1970er Jahren, ist die Drogenhilfe eng verknüpft mit der Sozialen Arbeit.
Sie entwickelte professionelle Standards, die sich sowohl in ihren Interaktionsformen- und Inhalten als auch in übergreifenden Organisationsstrukturen widerspiegeln. Zu den Interaktionsformen zählen u.a. Prävention, Beratung und Behandlung, Schadensminimierung und Suchtbegleitung. Sie realisieren sich in Organisationsformen wie Streetwork, Kontakt- und Konsumräume, ambulant tätigen Beratungseinrichtungen, stationär organisierten Therapieeinrichtungen etc..
Die so strukturierte Drogenhilfe ist eingebunden in national ausgerichtete drogenpolitisch-gesundheitspolitische Vorgaben und justizielle Begrenzungen, die ihrerseits Resultat historisch-internationaler Entwicklungen sind.
Das Seminar will in diese komplexe Struktur der Drogenhilfe/Drogenpolitik einführen, in dem einerseits im Seminarbetrieb mithilfe von Lehrvorträgen und Seminarreferaten ein hinreichender Wissensbestand zum Thema erarbeitet wird . Andererseits sollen im Kontext professionsorientierter Lehr/Lern-Forschung spezifische Fragestellungen zur Struktur und zum Inhalt der Drogenhilfe/Drogenpolitik erarbeitet werden. Das Seminar kann auch über zwei Semester belegt werden.
Auf 35 Teilnehmer begrenzte Veranstaltung, Anmeldung erforderlich!
- Lehrende/r: Tobias Ruttert