Auf 35 Teilnehmer begrenzte Veranstaltung, Anmeldung erforderlich!
Laut Harmsen (2014) existiert eine „allgemein zu beachtende Verunsicherung der Profession, wenn es darum geht, sich der eigenen professionellen Identität […] zu vergewissern“ (ebd.:14) und für Lüssi (2008) gehört es "schon fast zur beruflichen Identität des Sozialarbeiters, ein Identitätsproblem zu haben" (ebd.: 23),was auf gewisse Art und Weise in der Metapher der "Selbstverzwergung" (Otto 2018: 83) ihren Niederschlag findet. Dementsprechend widmet sich das Seminar sowohl auf der theoretischen als auch empirischen Ebene der vermeintlichen Identitätsproblematik von SozialarbeiterInnen.
Neben einem Blick auf den aktuellen Diskurs und der Thematisierung entsprechender identitätstheoretischer und professionssoziologischer Bezüge, soll im Rahmen des Seminars anhand von Interviewmaterial erarbeitet werden, was eigentlich eine professionelle Identität in der Sozialen Arbeit kennzeichnet.
- Lehrende/r: Tobias Ruttert