Das höfische Portrait und insbesondere das Staatsportrait diente nicht nur der Vergegenwärtigung, Stellvertretung sowie der Memoria eines gesellschaftlich privilegierten Individuums, sondern in der Regel auch der offiziellen Repräsentation, der Herrschaftslegitimation sowie nicht selten auch der Einreihung in dynastische Ahnenbildserien. Im Seminar wird anhand einer Auswahl von signifikanten Beispielen die Entwicklung dieses Bildtyps auf europäischer Ebene nachgezeichnet, und zwar unter Beschränkung auf die frühe Neuzeit.

Voraussetzungen für den Erwerb von Leistungspunkten und Noten: Regelmäßige Teilnahme (im Proseminar besteht Anwesenheitspflicht!). Unentschuldigtes Fehlen wird nicht toleriert (maximal zweimaliges entschuldigtes Fehlen, ansonsten Streichung von der Teilnehmerliste). Leistungsnachweise werden ausschließlich auf der Grundlage von schriftlich verfassten Referaten (Hausarbeit plus Vortrag) erteilt. Die Textfassung ist bis spätestens Freitag, den 2. August 2019, einzureichen.

Hinweise zur Voranmeldung, Vorbesprechung, Zeitpunkt der Referat-Vergabe: Die Teilnehmerzahl ist auf max. 30 Personen begrenzt. Eine Vorbesprechung samt Vergabe der Referatsthemen findet am Freitag, dem 22. Februar 2019, 11-13 Uhr, im Raum DPL 23.110 statt

Kurs im HIS-LSF