Digitale Medien spielen eine wichtige Rolle in der Lebenswelt von heute aufwachsenden Kindern und Jugendlichen. Neben positiven Effekten auf die Identitätsentwicklung, soziale Beziehungen und Lernprozesse, werden auch Risiken digitaler Mediennutzung in Wissenschaft und Öffentlichkeit thematisiert. Risiken wie z.B. Internetabhängigkeit, Cybermobbing, sexuelle Gewalt im Internet und Einflüsse jugendgefährdender Inhalte stellen Beratungsanlässe dar mit denen Psychologinnen und Psychologen in diversen Aufgabenfeldern (z.B. Erziehungsberatung, Schulpsychologie) konfrontiert werden. In diesem Seminar werden einleitend Befunde und Theorien zur Mediennutzung und -wirkung sowie zur Förderung von Medienkompetenzen besprochen. Daran anschließend erwerben die Studierenden grundlegende Kenntnisse zu den Themen Beratung, Prävention und Intervention im Kindes- und Jugendalter und vertiefen diese bei der theoretischen und praktischen Auseinandersetzung mit den zwei Schwerpunktthemen Cybermobbing und sexuelle Belästigung im Internet. Im Rahmen des Seminars führen alle Studierenden ein Präventionsprojekt mit Schülern der 6. und 7. Klasse durch und erwerben damit praktische Kompetenzen in der Planung, Durchführung und Evaluation einer schulbasierten Präventionsmaßnahme. Die Termine für die Durchführung des Präventionsprojekts sind (voraussichtlich) am 7.6.2019, 28.6.2019 und 1.7.2019

Kurs im HIS-LSF

Semester: SoSe 2019