Die biblischen Schriften sprechen in vielen Bildern von Gott: Gott ist wie ein Fels, eine Burg, eine Quelle, ein Baum, wie ein Vater und wie eine Mutter. Es gibt personale (anthropomorphe, menschenähnliche) und symbolische Bilder für Gottes Wesen. Zugleich gibt es das Gebot, keine hölzernen und steinernen Götzenbilder anzufertigen. In welchem Verhältnis stehen die Bilderfülle und das Bilderverbot? In der Traditionsgeschichte haben einzelne Bildreden vom trinitarischen Wesen Gottes – nicht zuletzt das Vaterbild - eine besondere Bedeutung bekommen. Das Seminar folgt den Spuren der biblischen Gottesbilder und bedenkt in grundlegender Weise die Bedeutung der metaphorischen Rede von Gott in Geschichte und Gegenwart. Dabei werden auch entwicklungspsychologische Aspekte bedacht.

Kurs im HIS-LSF