Die Ökumene ist auch nach dem Jahr 2017 in besonderer Weise herausgefordert: Zum ersten Mal wurde ein Gedächtnis der Reformation, deren Beginn in der Regel mit dem Datum des 31. Oktober 1517 und dem Anschlag der 95 Thesen zum Ablass durch Martin Luther in Verbindung gebracht wird, unter ökumenischer Perspektive begangen. Die Vorlesung beschreibt die aktuelle Situation der Ökumene nicht nur im Blick auf das Verhältnis zwischen der römisch-katholischen Kirche und den evangelischen Kirchen. Auch die anderen christlichen Traditionen – orthodoxe, freikirchliche, pentekostale und altkatholische – kommen in den Blick. Die Geschichte der Ökumenischen Bewegung wird dargestellt. Der Stand der Dialoge wird referiert. Die Frage nach dem Ziel der ökumenischen Bemühungen wird gestellt. Dabei richtet sich die Aufmerksamkeit auch auf die Situation in den Schulen, in denen eine ökumenische Kooperation im Religionsunterricht häufig Alltagspraxis ist.

Kurs im HIS-LSF