Die Erforschung des griechisch-römischen Mittelmeerraumes hat in den letzten beiden Jahrzehnten immensen Aufschwung erfahren. Das Paradigma der Globalisierung, hier verstanden als geschichtswissenschaftliches Kernkonzept mit eigenen Leit- und Lehrsätzen (Konnektivität und Hybridität, Glokalismus, etc), ist im vollem Umfang in der Alten Geschichte angekommen. In der Folge wird gegenwärtig auch das Verständnis kultureller Kommunikations- und Adaptionsprozesse im Mittelmeer neu ausgehandelt. Das Hauptseminar erarbeitet einen Überblick über die historische Globalisierungsdebatte und bietet eine methodisch fundierte Orientierung anhand von Beispielen aus allen Epochen der Alten Geschichte.

Lernziele: Sachkenntnis des Seminarstoffs, Erschließung transhistorischer Kategorien; wissenschaftliches Arbeiten in der Alten Geschichte, einschließlich akademisches Schreiben und Rede- bzw. Vortragskompetenzen; kritisches Denken und analytische Fähigkeiten (Fortgeschrittene).

Kurs im HIS-LSF