Die Veranstaltung beschäftigt sich mit dem Umgang der (römisch-katholischen) Kirche mit religiös-theologischer und weltanschaulicher Pluralität und Pluralisierung von der Reformationszeit bis zum Zweiten Vatikanischen Konzil.

Thematisiert werden sollen u.a. die konfessionelle Pluralisierung in der Folge der Reformation, die frühneuzeitliche römische Praxis der Wissenskontrolle („Buchzensur“), der Gnadenstreit und die Auseinandersetzungen um den „Jansenismus“, die Reaktionen der Kirche auf die weltanschauliche Pluralisierung und konkurrierende Weltanschauungen im 19. und 20. Jahrhundert (Stichworte u.a.: der „Syllabus errorum“ von 1864; die Modernismuskrise; Nationalismus und Totalitarismen) sowie die Erklärung des Zweiten Vatikanischen Konzils über die Religionsfreiheit („Dignitatis humanae“, 1965).

Kurs im HIS-LSF