Die Methode des Experimentierens wird häufig als Königsweg der naturwissenschaftlichen Erkenntnisgewinnung zitiert. Wenngleich diese vielfältige didaktische Potentiale für den Geographieunterricht birgt, findet sie im Alltag kaum Anwendung. Ziel des Seminars ist die Entwicklung, Erprobung und Reflektion von Unterrichtssequenzen mit experimentellen Arbeitsweisen. Hierbei wird der Fokus auf die Berücksichtigung heterogener Lernvoraussetzungen gelegt. Das Seminar ist als Lehr-Lern-Labor angelegt und zeichnet sich dadurch aus, dass Studierenden die Möglichkeit gegeben wird, in komplexitätsreduzierten, authentischen Lehr-Lern-Situationen mit SchülerInnen zu arbeiten. Im Theorieteil werden Grundlagen zur Experimentierkompetenz sowie Möglichkeiten der Diagnostik in den Blick genommen. In der sich anschließenden Praxisphase betreuen die Studierenden eine kleine Schülergruppe in Unterrichtssituationen und diagnostizieren deren Lernprozesse. Dadurch können Erfahrungen im Umgang mit unterschiedlichen individuellen Lernvoraussetzungen erworben werden. In der abschließenden Reflektionsphase werden anknüpfend an diese Wege der individuellen Förderung thematisiert.
Das Seminar erfüllt die Anforderungen zur Implementierung von inklusionsorientierten Fragestellungen in LZV-konformer Form.
- Lehrende/r: Nadine Rosendahl