In der Kunstgeschichte kommt Darstellungen von Menschen zumeist eine tiefere Bedeutung zu. Menschen stehen für prägende Ereignisse, die das Leben mir sich bringt, für Fragen nach dem Leben, für Ideale und das Scheitern am Leben. In vielen Bildwerken wird die Frage nach dem Menschen mit der Frage nach Gott verbunden. Menschenbilder werden zu Gottesbildern und umgekehrt. Bilder von Menschen können eine große Hilfe für die Erarbeitung verschiedener Themenfelder des Religionsunterrichts sein. Das Seminar vermittelt Grundkenntnisse der Bildanalyse und Bildinterpretation und schlägt Brücken zwischen Kunstwerken und Themen des Religionsunterrichts.

Kurs im HIS-LSF

Semester: SoSe 2026
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Religionslehrerinnen und Religionslehrer werden im Religionsunterricht auf schwierige Themen der Kirchengeschichte angesprochen. Wie war das mit den Kreuzzügen? Warum hat die Kirche Hexen verbrannt? War die Kirche immer gegen die Naturwissenschaft? usw. Im Seminar werden „Skandalthemen“ der Kirchengeschichte aufgearbeitet. Ziel ist es, zu diesen Themen sprachfähig zu werden. Unterrichtsmaterialien werden gesammelt und zur Verfügung gestellt.

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Alttestamentliche Texte denken an vielen Stellen über das Menschsein nach. Vorstellungen aus der altorientalischen Umwelt helfen beim Verstehen dieser Texte, aber auch beim Nachdenken über uns selbst. Die Vorlesung wird eine Reihe sehr verschiedener Themen und Texte behandeln, in denen es um das menschliche Leben geht.

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Die Vorlesung mit Kolloquium beleuchtet die zentralen theologischen Diskurse und Themen und vertieft die in der Basisphase angelegten Perspektiven der verschiedenen theologischen Disziplinen und Fragestellungen. Dazu gehören im Besonderen Problemstellungen und Diskussionen der Biblischen Theologie, zentrale Ereignisse der Kirchengeschichte, Fragestellungen aus den zentralen Fächern der Systematischen Theologie sowie einzelne Aspekte aus der Liturgiewissenschaft, wie sie im Kernlehrplan des Religionsunterrichts für die Grundschule vorgesehen sind. Die Veranstaltung ist als Ringvorlesung mit Vertretern der einzelnen Disziplinen geplant.

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Christliche Sozialethik reflektiert das Handeln des Menschen innerhalb der sozialen Gegebenheiten und Strukturen im Horizont eines biblisch informierten Verständnisses vom Menschen, und sie analysiert die ethische Qualität der gesellschaftlichen Institutionen und Strukturen unter dem Gesichtspunkt, ob sie „dem Menschen dienen”. Die Vorlesung führt in einem ersten Teil historisch und systematisch in die Katholische Soziallehre ein. Sie fragt in einem zweiten Teil danach, wie sich ein christliches Verständnis vom Menschen zu dem säkularen Ethos der Menschenrechte verhält und erörtert menschenrechtliche Grundlagen. Schließlich wird in Gerechtigkeitstheorien eingeführt und die Bedeutung der Gerechtigkeit für die Christliche Sozialethik grundsätzlich und an Beispielen erläutert.

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Zunächst soll neben anderen Charakteristika der in dieser Quellengattung christlicher Historiographie besonders ausgeprägte, ja leitende Wesenszug, d.h. die Darstellung und Deutung von Geschichte in einer heilsgeschichtlichen Linearität und Zweckbestimmung, herausgearbeitet werden. Hierbei werden, ausgehend von Isidor von Sevilla und bis hin zu Otto von Freising, bedeutende Universalchroniken des frühen und hohen Mittelalters in den Blick genommen, wobei der Blickwinkel auf die lateinschsprachigen Werke eingegrenzt wird. In dieser dennoch langen zeitlichen und thematisch breiten Perspektive sollen dann aber auch Verschiedenheiten, Entwicklungslinien und Variationen bestimmt werden, bspw. Art und Maß der Perspektiveverengung, je näher die Autoren an die jeweilige Zeitgeschichte (im Sinne der Historiae) herankommen, oder die Gewichtung und Positionierung universaler Geschichte vor dem Hintergrund sich herausbildender und zunehmend verfestigender "Nationen". Einführende Literatur: Wallraff, Martin (Hrsg.), Welt-Zeit, Berlin 2005. Weitere Quellen(ausgaben) und speziellere Literatur werden in der ersten Sitzung der Veranstaltung bekanntgegeben und charakterisiert.

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