Das Seminar verfolgt zwei Anliegen: Einerseits will es exemplarisch Felder des Digitalen in der Theologie vorstellen und entdecken. Andererseits will es auch über den Einsatz digitaler Technik reflektieren. Dies geschieht im Querschnitt durch die theologischen Sektionen – ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Bibel- und Liturgiewissenschaft. Das Seminar hat zum Teil auch einen exkursionshaften Charakter, wenn Institutionen innerhalb der WWU, die vor allem im Bereich der Digital Humanities arbeiten, besucht werden.

Das Seminar findet regelmäßig montags statt. Einige Termine sollen aber in Rücksprache mit den Teilnehmenden geblockt werden. Nach Möglichkeit werden die Teilnehmenden gemeinsam Veranstaltungen am Tag der digitalen Geisteswissenschaft am 27.06.2019 besuchen und an der Fakultätsversammlung am 16.05.2019 (12-14 Uhr) sowie an den Brownbag-Meetings der Fakultät zur Digitalisierung teilnehmen.

Informationen zu den Prüfungsformen werden in der ersten Seminarsitzung bekannt gegeben.

Kurs im HIS-LSF

Semester: SoSe 2019
ePortfolio: Nein

Nikolaus von Kues (1401-1464) war nicht nur ein großer Gelehrter des Humanismus, sondern auch in die kirchenpolitischen Auseinandersetzungen seiner Zeit intensiv eingebunden. Auf dem Konzil von Basel verteidigte er die Autorität des Konzils und war an der Einigung mit den Hussiten maßgeblich beteiligt. Später leitete er im Auftrag Papst Eugen IV. die Unionsgespräche mit den Byzantinern. Im Wiener Konkordat erreichte er eine Regelung des Verhältnisses von Staat und Kirche, die über Jahrhunderte Bestand haben sollte. Seine theologischen, philosophischen und mystischen Schriften sind bis heute von großer Bedeutung. Im Hauptseminar sollen verschiedene Aspekte dieses leidenschaftlichen Theologen und Kirchenreformers erarbeitet werden, der dem Cusanuswerk seinen Namen gegeben hat.

 

Kurs im HIS-LSF

Semester: SoSe 2019
ePortfolio: Nein

Joseph Beuys (1921–1986) gehört zu den bedeutendsten deutschen Künstlern der Nachkriegszeit. Wie kein anderer wurde er mit seinen Werken – und auch mit seinen Worten – zum Bürgerschreck der 60er Jahre, provozierte mit Erweiterungen des Kunstbegriffs und beeinflusst Entwicklungsströme europäischer Kunst bis heute. Seine berühmten Kunstaktionen haben ihm den Ruf eines Schamanen eingetragen; er hat sich aber auch immer wieder mit theologischen Themen beschäftigt. Manche Theologen (von Mennekes bis Meisner) haben ihn als einen theologischen Denker gewürdigt.

Das Seminar führt in das künstlerische Schaffen von Joseph Beuys ein und geht insbesondere theologischen Spuren in seinem Werk nach.

Kurs im HIS-LSF

Semester: SoSe 2019
ePortfolio: Nein

Sind die Religionen, Gott / die Götter, die theologischen Traditionen unterschiedlicher Religionen übersetzbar und vergleichbar? In den letzten Jahren sind im Kontext derartiger Fragen sowie im Horizont der Debatten um eine Theologie der Religionen bzw. wie den diversen theologischen Traditionen der Weltreligionen am besten zu begegnen ist, im europäischen wie angloamerikanischen Kontext die Interkulturelle Theologie und die Interreligiösen Studien entstanden.

Die Lehrveranstaltung führt in einem 3 tägigen Blockseminar in Sarajevo (24.-27.April 2019, Thema: "The Hope and Despair of Religions", im Austausch mit weiteren europäischen TeilnehmerInnen) und hernach in weiteren 4 Seminarsitzungen in diese beiden neuen Felder ein.

Teilnahmekosten für Blockseminar in Sarajevo:  Euro 120,00 (Reisekosten, Unterkunft und Verpflegung).

Begrenzte Teilnehmerzahl: 12 Personen. Anmeldung über Quispos bis spätestens 4.April 2019 unbedingt notwendig.
Beginn: DO 11.April (Vorbesprechung für Sarajevo-Exkursion / Blockseminar; Exkursionbeitrag von Euro 120,00 in bar bezahlen).

 

Kurs im HIS-LSF

Semester: SoSe 2019
ePortfolio: Nein

Das Hauptseminar führt unterschiedliche Generationen von TheologInnen zusammen. Gegenstand des Austausches sind sowohl generationenspezifische Erfahrungen und Sichtweisen im Hinblick auf kirchliche und gesellschaftliche Bezüge als auch die Unterschiede in der existenziellen Weise, TheologIn zu sein.

Kurs im HIS-LSF

Semester: SoSe 2019
ePortfolio: Nein

Für alle Lehramtsstudierenden mit Lehramtsziel GymGes, für die das LABG 2016 wirksam ist, bietet der Sprachkurs "Einführung in das neutestamentliche Griechisch für Lehramt (4 SWS)" die notwendigen Sprachkenntnisse in Griechisch im Umfang von 4 SWS. Diese Sprachkenntnisse in Griechisch sind gemeinsam mit den Kenntnissen in Hebräisch (4 SWS) bei der Bewerbung zum MEd (GymGes nach LABG 2016) vorzuweisen.

Die beiden Sprachkurse (a 4 SWS) bilden gemeinsam das Modul "Einführung in die biblischen Sprachen"  (BibS-Modul).

Der Sprachkurs führt weder zum fakultätsinternen noch zum staatlichen Graecum.

 

Kurs im HIS-LSF

Semester: SoSe 2019
ePortfolio: Nein

Wenn in kirchlichen Kreisen oder aus der Beobachterperspektive die Disziplin Kirchenrecht zur Sprache kommt, wird diese meist mit der kirchlichen Eheschließung in Verbindung gebracht. Hier verberge sich auf der einen Seite eine veraltete, den theologischen Diskurs hemmende Auffassung von Ehe und auf der anderen Seite ein Hintertürchen, um dann doch nochmal kirchlich heiraten zu können. Martin Luther sprach von der Ehe als weltlich‘ Ding, der Kanonist spricht von ihr als rechtlich Ding. Welche dogmatischen Vorgaben mit welchen rechtlichen Implikationen verbunden sind und wie die Ehe verstanden und gerichtlich behandelt wird, ist Thema dieser Vorlesung.

Ausgehend von den rechtlichen Wurzeln im Römischen Recht und den theologischen Fundamenten bei Augustinus und Thomas von Aquin über das Aggiornamento des II. Vaticanums werden die cc. 1055-1165 CIC/1983 kanonistisch analysiert.

Kurs im HIS-LSF

Semester: SoSe 2019
ePortfolio: Nein

Die Frage nach Gender durchzieht als Kategorie alle Bereiche der Theologie. Die VL fragt insbesondere nach der Bedeutung dieser Kategorie für die Praktischen Theologie und damit nach dem Zusammenhang von Religion und Gender und ihrer Relevanz für die Bereiche der Pastoral und vor allem der Bildung.

Kurs im HIS-LSF

Semester: SoSe 2019
ePortfolio: Nein