Die Universitäten Leipzig und Münster (Prof. Dr. Ansgar Zerfaß, Prof. Dr. Ulrike Röttger) befragen Anfang 2012 Kommunikationsmanager und PR-Veranwortliche in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu den spezifischen Herausforderungen an die Führung in Kommunikationsfunktionen. Die quantitative Erhebung wird im Frühjahr 2012 durch qualitative Interviews ergänzt.
Die deutschen PR-Forscher arbeiten in einem internationalen Forschungsteam mehrerer Universitäten unter Leitung des Plank Center of Leadership in Public Relations an der University of Alabama, USA. Die "Cross-Cultural Study of Leadership in Public Relations und Communication Management" wird parallel in neun Regionen und 17 Ländern durchgeführt: Asien (China, Hong Kong, Taiwan, Singapur, Südkorea), Osteuropa (Russland, Lettland, Estland), Deutschsprachiges Europa (Deutschland, Österreich, Schweiz), Südeuropa (Spanien), Angloamerikanische Länder (USA, Großbritannien), Lateinamerika (Mexiko, Chile), Mittlerer Osten (Vereinigte Arabische Emirate, Ägypten, Jordanien). Gefördert wird das Projekt von Heyman Associates, New York, und IBM Inc. Die Zielgruppenansprache in Deutschland wird durch Convento unterstützt.
In der quantitativen Online-Befragung geht es unter anderem um die Fragen: Was zeichnet erfolgreiche Führungskräfte in Kommunikationsabteilungen und PR-Funktionen aus? Gibt es spezielle Bedingungen und Eigenschaften, die dazu beitragen, dass man selbst besser ein Team führen kann? Welche Themen bewegen diejenigen, von denen man geführt wird? Gibt es Besonderheiten für die Führung in unterschiedlichen Märkten und Regionen, auf die man sich persönlich einstellen sollte?
Erste Ergebnisse sollen im Frühjahr 2013 beim Leadership Forum der Akademischen Gesellschaft für Unternehmensführung und Kommunikation an der Humboldt-Universität zu Berlin vorgestellt werden und später in akademischen Beiträgen veröffentlicht werden.

