

Karl Loewenstein, Des Lebens Überfluß. Erinnerungen eines ausgewanderten Juristen, in zweiter Auflage erschienen.
Karl Loewenstein, Des Lebens Überfluß. Erinnerungen eines ausgewanderten Juristen, in zweiter Auflage erschienen.
2023 gab Prof. Lepsius mit zwei Kollegen aus der Politikwissenschaft die Autobiographie von Karl Loewenstein heraus, einem bedeutenden, 1933 in die USA emigrierten Staatsrechtlehrer, der 1973 gestorben ist. Er ist weithin bekannt als „Erfinder“ des Menschenrechts auf Demokratie, der Idee der „wehrhaften Demokratie“ und auch als Widersacher von Carl Schmitt. Die Lebenserinnerungen erregten große Aufmerksamkeit. Sie wurden 2024 zu einem „juristischen Buch des Jahres“ gewählt (vgl. R. Zimmermann, JZ 2024, S. 876-883). Die Süddeutsche Zeitung zählte sie zu den zwanzig wichtigsten politischen Büchern des Jahres (neben Angela Merkel und Alexej Nawalny). Besprechungen erschienen in zahlreichen juristischen, politikwissenschaftlichen und zeitgeschichtlichen Zeitschriften. Die anhaltende Nachfrage machte nun eine Neuauflage erforderlich. Ein ganz ungewöhnlicher Erfolg für eine Professoren-Autobiographie!
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Rückblick JFR und IVR Tagung
Seminarankündigung "Die Republik – im Staatsrecht und in der Staatstheorie"
Das Republikprinzip stellt auf das Ethos der Herrschaft, nicht die Inhaber der Herrschaft ab. Es wirkt als Ergänzung und Korrektiv des Demokratieprinzips. Im Grundgesetz zählt das Republikprinzip zu den Staatsstrukturprinzipien im Art. 20 Abs. 1 GG. Gegenüber den anderen Prinzipien ist es jedoch erstaunlich blass geblieben. Das Seminar geht dem Traditionsfundus, den Inhalten und aktuellen Anwendungskontexten republikanischer Herrschaft nach. Weitere Informationen und Themenübersicht.

Seminar "Verfassungsvergleichung anhand ausgewählter Querschnittsthemen" – Fahrt nach Rothenberge

Münsterische Gespräche zum Öffentlichen Recht: Prof. Dr. Benjamin Schupmann (Singapur)
