Das Zeitalter der „modernen“ Imperien (1798–1970) als neuer Epochenbegriff? Workshop zu Periodisierung und historiographischen Zugängen in der Neueren und Neuesten Geschichte
Das CES bzw. seine Mitglieder Tim Kiewitt, Andreas Johannes und Vitalij Fastovskij werden am 5. November 2026 von 14:00 bis 20:00 Uhr einen Workshop mit anschließender Podiumsdiskussion veranstalten. Titel ist „Das Zeitalter der „modernen“ Imperien (1798–1970) als neuer Epochenbegriff?“. Der Workshop befasst sich mit Periodisierung und historiographischen Zugängen in der Neueren und Neuesten Geschichte. Der Workshop selber wird im Raum ULB 101 am Krummer Timpen 5, die anschließende Podiumsdiskussion im Hörsaal JO1 in der Johannisstraße 4 stattfinden.
Der Workshop versteht sich als Ort des gemeinsamen Erprobens und Diskutierens. Interessierte Masterstudierende, Doktorandinnen und Doktoranden sowie Postdocs sind eingeladen, sich als Diskutierende oder als Vortragende zu beteiligen. In kurzen Impulsvorträgen stellen Vortragende ihre Projekte vor und beziehen dabei ausdrücklich Stellung zu Fragen, die über den Einzelfall hinausweisen, etwa zum historiographischen Zugang, zu den verwendeten Forschungsbegriffen und zur Periodisierung. Im Mittelpunkt steht der Austausch darüber, inwiefern der konzeptionelle Rahmen der „modernen“ Imperien die eigene Forschung bereichern könnte, wo Probleme auftreten und welche weiterführenden Fragen sich ergeben. Kevin Lenk (Universität Heidelberg) und Maximilian Klose (Universität Freiburg) werden die Diskussion vor ihrem Forschungshintergrund perspektivieren und kritisch einordnen. Sie erörtern die Impulsvorträge mit den Teilnehmenden und sind ebenfalls die Hauptdiskutanten der öffentlichen Podiumsdiskussion, in der die Ergebnisse vorgestellt und breiter debattiert werden. Die Moderation übernimmt Christoph Lorke (LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte).
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Interessierte Masterstudierende, Doktorandinnen und Doktoranden sowie Postdocs können sich bis zum 15. Oktober 2026 als Diskutierende oder Vortragende anmelden. Vorschläge für Impulsvorträge mit einer Dauer von 10 bis 15 Minuten (Vortragstitel und Abstract von max. zwei Seiten) sind zusammen mit einer wissenschaftlichen Kurzvita (max. 150 Wörter) bis zum selben Datum bei Tim Kiewitt (tim.kiewitt(at)uni-muenster.de) einzureichen. Tagungssprache ist Deutsch, Vorträge auf Englisch sind aber möglich. Reisekosten können leider nicht übernommen werden. Für die abschließende Podiumsdiskussion ist keine Anmeldung erforderlich.
