Vom 6. bis 8. Mai 2026 fand am Stiftungssitz der Udo-Keller-Stiftung in Neversdorf das Nachwuchssymposium „Posthumanismus und Theologie“ statt. Organisiert wurde es von der Forschungsstelle „Theologie der Künstlichen Intelligenz“ (FSTKI) am Zentrum für Islamische Theologie der Universität Münster, die von Prof. Dr. Ahmad Milad Karimi geleitet wird. Teilgenommen haben Studierende der Islamischen Theologie der Universität Münster.
Im Mittelpunkt standen Grundfragen des posthumanistischen Denkens und ihre Bedeutung für die islamische Theologie. In gemeinsamen Lektüren, Gruppenarbeiten, Präsentationen und offenen Diskussionen setzten sich die Teilnehmenden mit Menschenbild, Technik, Körperlichkeit, Bewusstsein, Endlichkeit und theologischer Anthropologie auseinander.
Das Symposium verband wissenschaftliche Reflexion mit kreativen Arbeitsformen und bot den Studierenden Raum, eigene Thesen zu entwickeln, kritisch zu diskutieren und Perspektiven für eine theologische Auseinandersetzung mit Posthumanismus und Künstlicher Intelligenz zu formulieren.
6.–8. Mai 2026 | Stiftungssitz der Udo Keller Stiftung | Neversdorf
Bewerbungen möglich bis zum 1. März 2026
Vom 6. bis 8. Mai 2026 findet unter der Leitung von Prof. Dr. Ahmad Milad Karimi im Stiftungssitz der Udo Keller Stiftung in Neversdorf ein interdisziplinäres Nachwuchssymposium zum Thema „Posthumanismus und Theologie“ statt. Weitere Informationen zum Nachwuchssymposium entnehmen Sie bitte dem Link.
Grundfragen einer KI der Religion [Was bedeutet das alles?]
Ahmad Milad Karimi
2024 | 112 Seiten | ISBN: 978-3-15-014591-3
Bisher haben sich die drei abrahamitischen Religionen mit den theologischen Problemen, die mit Künstlicher Intelligenz (KI) verbunden sind, kaum auseinandergesetzt. Inwiefern verändert KI Glauben, Spiritualität oder religiöse Praxis? Benötigen wir eine radikal neue Theologie, die KI und die Folgen als ihren eigenen Bestandteil begreift? Die Essenz einer solchen Theologie der Imperfektibilität im Angesicht der KI fasst Karimi in einem neuen Dekalog, in neuen zehn Geboten zusammen.
Am 26. Januar 2024 wurde die „Forschungsstelle für Theologie der Künstlichen Intelligenz“ (FSTKI) eröffnet.Die FSTKI widmet sich der Erforschung und Erschließung der KI im theologischen Kontext und strebt aus der daraus resultierenden theologischen Erfassung der KI, insbesondere die Selbsterfassung, Verortung und somit auch Neubewertung der Theologie für das Hier und Jetzt an. Direktor der FSTKI ist Prof. Dr. Ahmad Milad Karimi.
25. Januar 2024 | 16 Uhr c.t. | Schloss S 2, Universität Münster
Im Anschluss an die im Wintersemester 2023/24 erfolgte Vortragsreihe „Grundfragen einer Theologie der Künstlichen Intelligenz“ von Herrn Prof. Dr. Ahmad Milad Karimi, findet am 25. Januar 2024, 16 Uhr c.t., der „Eröffnungsakt der Forschungsstelle für Theologie der Künstlichen Intelligenz“ im Schloss (S 2) der Universität Münster statt. Den Festvortrag wird einer der bedeutendsten Philosophen der Gegenwart, Prof. Dr. Markus Gabriel, halten.
VI. Hyperhumanismus oder Homo Poeticus – Der Abschied des Menschen und die Aufgabe einer neuen Theologie
von Prof. Dr. Ahmad Milad Karimi | Mittwoch, 17. Januar 2024 | 18:00 c.t. | Schloss S 8, Universität Münster
Der Vortrag sechste Vortrag „Hyperhumanismus oder Homo Poeticus – Der Abschied des Menschen und die Aufgabe einer neuen Theologie“ (im Hörsaal S 8) von Herrn Prof. Dr. Karimi findet am Mittwoch, dem 17. Januar 2024, 18:00 Uhr c.t., statt.
Gründung der Forschungsstelle für Theologie der Künstlichen Intelligenz (FSTKI)
Im Juli 2023 wurde von Prof. Dr. Ahmad Milad Karimi die Forschungsstelle für Theologie der Künstlichen Intelligenz (FSTKI) gegründet. Die FSTKI ist am Zentrum für Islamische Theologie der Westfälischen-Wilhelms Universität Münster angesiedelt. Sie widmet sich der Erforschung und Erschließung der KI im theologischen Kontext und strebt aus der daraus resultierenden theologischen Erfassung der KI, insbesondere die Selbsterfassung, Verortung und somit auch Neubewertung der Theologie für das Hier und Jetzt an.