Geschlechtliche Vielfalt zwischen Transformation und Tradition

Autor/innen

  • Mara Elija Klein M.Ed., Doktorand*in und wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in im DFG-Projekt "Prekäre Anerkennung: Das 'dritte Geschlecht' in sozialethischer Perspektive"; Katholisch- Theologische Fakultät, Institut für Christliche Sozialwissenschaften

DOI:

https://doi.org/10.17879/zpth-2025-9314

Abstract

Geschlechterrollen, -rechte und -vielfalt gehören zu den großen Polarisierungsthemen unserer Zeit. Sprache und Vorstellungen von Geschlecht befinden sich im Wandel, werden immer häufiger angefragt, stoßen auf Ablehnung. Weil Geschlechtlichkeit unsere Lebenserfahrung grundlegend prägt, können all diese Veränderungen starke Gefühle auslösen – vor allem dann, wenn sie moralisch aufgeladen werden. Der Artikel reflektiert aus einer Erfahrungsperspektive über die Spannungslinien und Herausforderungen, die sich für Kirche und Pastoraltheologie ergeben. Dafür wird ein bedürfnisorientierter Ansatz verfolgt, der versucht, Impulse für Lernräume zu geben, ohne die Prekarität der Debatte für geschlechtliche Minderheiten aus dem Blick zu verlieren.

Few topics of our time are more polarizing than the debates on gender roles, gender diversity and equal rights. The ways in which we talk about matters of sex and gender are changing rapidly, traditional and recent models alike get challenged more and more aggressively. Since gender identity is a fundamental part of the human experience, all these controversies may trigger strong emotions – especially if they are connected to moral judgement. In an experience-based approach, this chapter reflects on tensions and challenges that arise from these debates for the Church and for pastoral theology. By focusing on different needs within the debate, a point will be made for the construction of spaces “in between” that encourage learning and self-reflection without losing sight of the existential struggles of gender minorities.

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Veröffentlicht

2026-01-27