Für eine Neue Aufklärung:

Erkundungen zur Zukunft der Pastoraltheologie

Autor/innen

  • Christian Bauer Universität Münster, Katholisch-Theologische Fakultät, Lehrstuhl für Pastoraltheologie, Institut für Religionspädagogik und Pastoraltheologie

DOI:

https://doi.org/10.17879/zpth-2025-9306

Abstract

Die auf dem Berliner Kongress der AG Pastoraltheologie zum 250-jährigen Bestehen des Fachs am 16. September 2024 gehaltene Festrede lädt zu einer dreischrittigen Zeitreise ein: von den Anfängen in Wien 1774 über die Gegenwart in Berlin 2024 zurück in die Zukunft: nach Königsberg 1784. Es geht um das theologische Projekt einer Neuen Aufklärung im Licht spätmoderner Kritik an der klerikalen und kolonialen (= k. u. k.)Vergangenheit des Fachs – und damit um einen Ausgang von Theologie und Kirche aus selbstverschuldeter Unmündigkeit, der auf dem gemeinsamen Weg („syn-odos“) der Nachfolge Jesu zu engagierten christlichen Zeitgenoss:innen einer taumelnden Welt macht.


The speech given at the Berlin Congress of the Society for Pastoral Theology on 16 September 2024, marking the 250th anniversary of the discipline, invites on a three-step journey through time: from its beginnings in Vienna in 1774 to the present day in Berlin in 2024 and back to the future: to Königsberg in 1784. It deals with the theological project of a New Enlightenment in the light of late modern criticism of the clerical and colonial (= k. u. k.) past of the discipline – and thus about an emergence of theology and the Church from self-imposed immaturity, which, on the common path (‘syn-odos’) of following Jesus, makes them committed Christian contemporaries in a instable world.

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Veröffentlicht

2026-01-27