Governing Biodiversity in Brazil: Effectiveness and Inclusiveness in Access to Genetic Resources and Benefit-Sharing
Schlagworte:
Biodiversitätsgovernance, Übereinkommen über die biologische Vielfalt, Nagoya-Protokoll, genetische Ressourcen, traditionelles Wissen, Zugang und Vorteilsausgleich (ABS), InklusivitätÜber dieses Buch
Diese Arbeit analysiert die Wirksamkeit und Inklusivität des Zugangs zu genetischen Ressourcen und der Regelung der Vorteilsausgleichung (ABS) in Brasilien. Es handelt sich um eine eingehende, qualitativ-quantitative Fallstudie, die auf halbstrukturierten Interviews mit verschiedenen Stakeholdern sowie einer umfangreichen Dokumentationsbasis und Daten aus öffentlichen Aufzeichnungen zur Vorteilsausgleichung basiert. Die Studie zeigt empirisch die politischen und institutionellen Voraussetzungen auf, die für die Umsetzung der ABS-Regelung erforderlich sind. Die Ergebnisse zeigen, dass die ABS-Regulierung nicht unbedingt ein Hindernis für die Entwicklung wissenschaftlicher Aktivitäten und Unternehmen auf der Grundlage genetischer Ressourcen darstellt. Sie weisen auch auf die Bedeutung des politischen Willens und der institutionellen Kapazitäten für eine wirksame und effiziente Regulierung hin. Schließlich wird argumentiert, dass Inklusivität über formale Beteiligungsmechanismen hinaus gefördert werden sollte, da die ABS-Governance durch starke Machtasymmetrien gekennzeichnet ist und dazu neigt, strukturelle Ungleichheiten zu reproduzieren, die historisch gesehen die Träger traditionellen Wissens marginalisiert haben.
xvi, 231 Seiten
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URN: urn:nbn:de:hbz:6-59898488322
DOI: 10.17879/59898486456
ISBN
978-3-8405-0320-7
Sprache
Englisch
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