








Was von außen aussieht wie ein gebräuchliches Stundenbuch, entpuppt sich beim Aufklappen des Buchdeckels als raffinierte Aufbewahrung für die Reiseausstattung eines katholischen Priesters: In der hölzernen Lade, die sich im Bucheinband verbirgt, finden sich silberne Döschen mit Ölen und eine Hostienschale aus dem gleichen Material. Das seltene Stück, das wahrscheinlich Ende des 18. Jahrhunderts entstand, gehört zu den Blickfängen in der Osterausstellung des Museums, die am 17. März startet und bis zum 19. April zu sehen ist. Sonntags findet jeweils um 15 Uhr eine offene Führung statt, für die keine Anmeldung erforderlich ist. Über Ostern ist das Museum vom 3. (Karfreitag) bis 6. April (Ostermontag) geschlossen.