Forschung und Lehre stützen sich auch an der Universität Münster nicht nur auf Bibliotheken, Archive und Labore. Seit Gründung der Universität im 18. Jahrhundert wurden zahlreiche wissenschaftliche Sammlungen angelegt, zunächst als Anschauungsmaterial für Studierende, später aber zunehmend auch als Grundlage für die Forschung. Schon früh waren diese Sammlungen auch für die Öffentlichkeit zugänglich, das 1824 gegründete "Museum mineralogicum et zoologicum" kann als das erste Museum in der Stadt Münster gelten.

Heute verfügt die Universtität über eine reiche Sammlungskultur. Während viele der Sammlungen intensiv in Forschung und Lehre genutzt werden, gilt es, das Potential anderer Sammlungen wieder neu zu entdecken. Aufgabe der im Juli 2015 gegründeten Zentralen Kustodie der WWU ist es, diese Prozesse zu fördern und die Sammlungsbeauftragten bei der Entwicklung ihrer Sammmlungen zu unterstützen.

An der Zentralen Kustodie ist außerdem die Erfassung und Pflege des Kunstbesitzes der WWU angesiedelt. Dazu zählt auch die Dokumentation und Erforschung der Baugeschichte der Universität seit ihren Anfängen.