Hinweise zum Verschlüsseln

Keine Hinweise vorhanden.

Anleitung: Verschlüsselung von sensiblen Dateien

Persönlich Dateien können über das kostenlose Programm TrueCrypt verschlüsselt werden. Diese Software legt eine Art Datei-Container an, der mit Daten befüllt wird. Sobald die Daten nicht mehr im Arbeitsprozess bereit stehen müssen, kann der Container geschlossen werden und die Dateien sind vor jedem weiteren Zugriff geschützt. Niemand kann diese dann lesen oder benutzen, bis der Container durch die Eingabe eines vorher festgelegten Passwortes wieder geöffnet wird.

Das BSI bietet eine umfassende Anleitung zum Einrichten eines verschlüsselten Datei-Containers an.

Verschlüsselung im ZIV

Verschlüsselte E-Mails

Das E-Mail-Konto, das Sie über den Account im ZIV besitzen, kann über Programme wie Mozilla Thunderbird oder Microsoft Outlook verwaltet und benutzt werden. Das ZIV unterstützt beim Abrufen und Versenden von E-Mails verschiedene Verschlüsselungsoptionen.

Zusätzlich ist es mithilfe von Zertifikaten, die bei der Zertifizierungsstelle der Universität Münster (WWUCA) beantragt werden können, möglich, die zu versendende E-Mail zu verschlüsseln und zu signieren, d.h. abhörsicher zu versenden und elektronisch zu unterschreiben, sodass die Echtheit des Autors und der E-Mail nachgewiesen werden kann.

Sichere E-Mails: Verschlüsseln und elektronisches Unterschreiben

Wenn Sie kein eigenes Programm installieren möchten, achten Sie darauf, den E-Mail-Dienst der Universität über die abgesicherte Verbindung (https!) aufzurufen. Sicherer Zugang zu perMail.

E-Mails der Universität im Web verschlüsselt abrufen

Vor allem beim Surfen in offenen Netzen, deren Betreiber und Teilnehmer unbekannt sind, setzen Sie sich potenziellen Gefahren aus, wenn Sie Zugangsdaten und persönliche Daten über den Aether senden. Jeder im Netz kann theoretisch diese Dateien abhören und mißbrauchen.

Benutzen Sie daher grundsätzlich bei der Übermittlung von Zugangsdaten nur eine verschlüsselte Verbindung. Diese ist, sofern der Dienst sie anbietet, an einem der Internetadresse vorangestellten https zu erkennen (die sichere Verbindung zu Ihrem Uni-E-Mail-Account lautet demnach https://permail.uni-muenster.de/). Viele zum Surfen im Internet benötigten Browser stellen diese Sicherheitsoption zusätzlich optisch durch ein geschlossenes Bügelschloss oder durch Grünfärbung dar.

Sollte eine HTTPS-Verschlüsselung nicht vorhanden sein und wollen Sie sich dennoch sicher in einem offenen Netzwerk bewegen, nutzen Sie die Möglichkeit, über das virtuelle Private Netzwerk (VPN) zu kommunizieren. Dadurch wird solange jeder Datenverkehr, auch in offenen Netzen, verschlüsselt, bis diese Verbindung unterbrochen wird. Dieser Dienst steht Ihnen solange zur Verfügung, wie Sie einen Account im ZIV besitzen. Um den Dienst für Ihren Rechner einzurichten, beachten Sie folgende Informationen, um mit VPN offene Netzzugänge abzusichern.

Verschlüsselung auch beim mobilen Surfen durch VPN

Wenn Sie ein öffentliches, unbekanntes oder unverschlüsseltes WLAN benutzen, können Sie mithilfe der VPN-Verbindung das unsichere WLAN überbrücken (tunneln). Dabei wird die WLAN-Verbindung als Datenkanal genutzt und zusätzlich eine weitere Verbindung, die aber verschlüsselt ist, zu einem Server im ZIV aufgebaut, sodass alle weitere Informationen zwischen ihrem mobilen Zugang und dem Computer im Rechenzentrum verschlüsselt übertragen werden.

VPN für Computer (Windows, Linux, Mac OS X)

VPN für iPhone-Mobiltelefone


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