Prof. Dr. Annette Marohn
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Prof. Dr. Annette Marohn
Geschäftsführende Direktorin
Westfälische-Wilhelms Universität Münster
Institut für Didaktik der Chemie
Raum Fl 156
Fliednerstr. 21
D-48149 Münster
Tel: +49-251-83-394-68
Fax: +49-251-83-394-68
Sprechstunde:
Mittwochs von 11-12 Uhr

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Sekretariat: 

  • Curriculum Vitae

               1987:  Abitur (1,0)

    1988-1994:  Studium der Fächer Chemie, Kunst und Mathematik für die Sekundarstufen II und I, TU Dortmund (1,1)

    1995-1998:  Promotion bei Prof. Dr. Hans-Jürgen Schmidt, TU Dortmund (ausgezeichnet)

    1999-2001:  Referendariat, Studienseminar Wuppertal (1,0)

    2001-2005:  Studienrätin, Geschwister Scholl - Gymnasium Velbert

    2005-2007:  Juniorprofessorin für Chemie und ihre Didaktik, Leibniz-Universität Hannover

    2008-2009:  Elternzeit

    2009-2012:  Professorin (W2), Chemie und ihre Didaktik, Universität zu Köln   

       seit 2013:  Professorin (W3), Didaktik der Chemie, Westfälische Wilhelms-Universität Münster

  • Forschung

    Meine Forschung: Was treibt mich an?

    Die Lehrerperspektive

    Am Anfang eines neuen Forschungsprojektes steht häufig die Frage: Welche Ideen und Ansätze habe ich in meiner Zeit als Chemielehrerin vermisst? - Was hätte ich mir von einem Chemiedidaktiker gewünscht?

    Auf der einen Seite natürlich: Sinnvolle und schöne Experimente, keine Frage! Doch habe ich schnell gemerkt, dass ein gutes Experiment allein noch keinen guten Unterricht ausmacht. Ganz Idealistin (die man nun mal ist, wenn man sein Fach liebt) sollten meine Schüler nicht nur Experimentiervorschriften folgen oder das geforderte Wissen für die nächste Klausur lernen. Nein, sie sollten sich intensiv, möglichst eigenständig, mit Spaß und vielleicht auch über Irrwege mit naturwissenschaftlichen Phänomenen auseinandersetzen! Zugegeben – ein ziemlich hoher Anspruch und je nach Lerngruppe manchmal ein utopisches Unterfangen.

    Doch wie schafft man es, dass Schüler wenigstens einmal im Halbjahr ein Aha-Erlebnis spüren und über etwas staunen? Dass sie Chemie „wirklich“ durchdringen, verstehen, anwenden? Wochenlang konnte ich als Chemielehrerin über eine einzige Unterrichtsstunde nachdenken (nicht immer zur Freude des privaten Umfelds), immer auf der Suche nach der  „perfekten“ Lösung, nach der einen zündenden Idee - um natürlich festzustellen, dass es den perfekten Unterrichtsansatz nicht gibt.

    Aber manchmal war es doch da, das Erfolgserlebnis: Schüler, die sich die Köpfe heiß redeten über derart abstrakte Inhalte wie Weichmacher in Kunststoffen oder das Aufladen einer Autobatterie. Schüler, die zwei Stunden an einer Versuchsapparatur herumbastelten, um mir dann stolz ihre eigene kreative Lösung zu präsentieren. Schüler, die tatsächlich Wissen aus dem vorangegangenen Schuljahr hervorkramten und adäquat auf einen neuen Sachverhalt anwendeten. Oder auch Schüler, die früher mit Chemie nichts am Hut hatten und nun Chemie studieren wollten.

    Dies sind Erlebnisse, die viele Lehrkräfte bewegen, ihren Unterricht nicht nur nach jahrzehntelang erprobtem Schema F zu gestalten, sondern immer wieder nach neuen Ideen zu suchen. Und genau diese Erlebnisse treiben mich auch heute noch an, auf der Suche nach innovativen didaktischen Ideen; auf der Suche nach Konzepten, die zumindest einzelne Unterrichtsstunden verändern und trotzdem möglichst pragmatisch und im Schulalltag umsetzbar bleiben.

    Die Forscherperspektive

    In meiner Zeit als Doktorandin habe ich zum ersten Mal erfahren, dass empirische Studien ausgesprochen sinnvoll sein können und die eigene Lehrerperspektive verändern und ausschärfen: Sie zeigen Dinge auf, die man im Unterrichtsalltag häufig nicht wahrnimmt, weil man viel zu sehr damit beschäftigt ist zu agieren und reagieren, Entscheidungen zu treffen, seine Lerngruppen im Griff zu behalten und vieles mehr. Studien können z.B. Denkweisen oder Verständnisschwierigkeiten von Schülern in einer Weise analysieren, wie es Lehrkräften in einer Unterrichtssituation mit 30 Schülern niemals möglich wäre.

    Ich habe gelernt, sehr genau hinzuschauen, um Ursachen von Lernschwierigkeiten und den Ablauf von Lernprozessen zu verstehen. Dieses stark qualitativ orientierte Forschungsverständnis (Wie denken Schüler? Was passiert bei einem Lernprozess? In welcher Weise verläuft er und warum?) prägt auch heute noch meine Forscherperspektive.


    Die Konsequenz: Eine Verbindung von Unterrichtsinnovation und empirischer Forschung

    Den Schwerpunkt meiner Projekte bildet die Entwicklung neuer Konzepte für den Chemieunterricht oder die Chemielehrerausbildung. Die Entwicklung erfolgt jedoch nicht allein erfahrungsbasiert, in enger Kooperation mit Lehrkräften, sondern immer auch unter Berücksichtigung der Erkenntnisse der empirischen Lehr-Lern-Forschung; häufig werden eigene empirische Studien zum jeweiligen Thema vorangestellt.

    Die entwickelten Konzepte und Lernmaterialien werden in einem zyklischen Prozess erprobt und ihre Wirksamkeit mit Hilfe verschiedener empirischer Methoden (Interviews, Fragebögen, Portfolios etc.) untersucht. Ziel dieser Vorgehensweise ist es, die Lernprozesse der Schüler im Rahmen der entwickelten Konzepte zu verstehen und die Materialien schrittweise zu optimieren.

    Als methodischer Rahmen dient der Ansatz des Design Based Research (Brown 1992; Collins 1990, 1992): Durch kontinuierliches zyklisches Vorgehen werden Interventionen wiederholt theoriebasiert entwickelt, implementiert und analysiert (Prinzip der Iteration). Die zu entwickelnden Interventionen sind stets auf reale Bildungssituationen ausgerichtet (Nutzerorientierung); ihre Entwicklung, Durchführung, Analyse, Reflexion und Überarbeitung erfolgt auf einer theoretischen Basis (Theorieorientierung) und in enger Kooperation zwischen Wissenschaftlern und Praktikern. Im Rückblick auf die zyklische Vorgehensweise können übergeordnete Theorien entstehen, die sich auf andere Bildungssituationen übertragen lassen.

  • Projekte

    1.

    Erforschung ‘elementarer’ Schülervorstellungen

    "Wenn Wasser verdampft, entstehen Wasserstoff und Sauerstoff". Viele Schüler entwickeln Vorstellungen, die nicht mit den wissenschaftlichen gültigen Konzepten übereinstimmen, die wir ihnen eigentlich vermitteln möchten. Hierfür existieren zahlreiche Ursachen: Alltagserfahrungen und –sprache, missverständliche Modelle oder Fachbegriffe, nicht konsistente Definitionen zwischen verschiedenen Naturwissenschaften und viele Gründe mehr. Vorstellungen wie die o.g. beeinflussen den Lernprozess und erschweren häufig das Verstehen von Fachinhalten.

    Durch Fragebogenstudien mit mehreren Tausend Schülern aus allen Bundesländern wurden Schülervorstellungen und ihre Ursachen erforscht und Diagnoseaufgaben für den Chemieunterricht entwickelt. Da Lehrkräfte im Unterrichtsgeschehen nicht auf sämtliche individuellen Vorstellungen ihrer Schüler eingehen können, konzentrieren sich die Studien auf ‘elementare’ Vorstellungen, d.h. Denkkonzepte, die bei sehr vielen Schülern auftreten und die Auswirkungen auf das Verstehen grundlegender Inhaltsbereiche des Chemieunterrichts haben.

    Förderung: DFG, VW-Stiftung

    2.

    Die Unterrichtskonzeption choice2learn - Schülervorstellungen im Unterricht erkennen und verändern

    Wie können fachlich ‘falsche’ Schülervorstellungen im Unterricht verändert werden? Trotz jahrzehntelanger Vorstellungsforschung gab es bislang wenig konkrete Handlungsempfehlungen für Lehrkräfte.

    Die Unterrichtskonzeption choice2learn bietet die Möglichkeit, elementare Schülervorstellungen im naturwissenschaftlichen Unterricht aufzugreifen und zu verändern. Mit Hilfe von Lernimpulsen (Experimenten, Modellen, Informationen, Fragen) überprüfen die Schüler eigenständig in Kleingruppen ihre Vorstellungen zu einem naturwissenschaftlichen Phänomen (z.B. Verdampfung; Lösevorgang) und erarbeiten damit schrittweise die fachlich gültige Erklärung.

    Im Rahmen des Projektes werden choice2learn-Einheiten zu verschiedenen Themenfeldern des Chemieunterrichts entwickelt, an Schulen erprobt und in einem zyklischen Prozess überarbeitet und optimiert. Die Gesprächsprozesse der Schüler werden videografiert und im Hinblick auf die Veränderung von Vorstellungen und den Verlauf der Argumentationsprozesse in den Gruppen  analysiert

    (Promotionsprojekt: Maria Egbers).

    Aktuell werden speziell choice2learn-Materialien für den Einsatz in der Sekundarstufe I entwickelt und geprüft, ob bereits jüngere Schüler in der Lage sind, Schlussfolgerungen aus den entwickelten Lernimpulsen zu ziehen. Zudem wird untersucht, in welcher Weise die Unterrichtskonzeption in der Lage ist, Schülervorstellungen zur Nature of Science zu verändern

    (Promotionsprojekt: Rebekka Schillmüller).

    Förderung: Fonds der chemischen Industrie


    3.

    Die Unterrichtskonzeption choice2explore – naturwissenschaftliche Phänomene verstehen lernen im inklusiven Sachunterricht der Grundschule

    Welche Vorstellungen von naturwissenschaftlichen Phänomenen bringen Schüler mit Förderbedarf in einen inklusiven Sachunterricht ein? Ist es möglich und sinnvoll, an diesen anzuknüpfen, um der Heterogenität der Lerngruppen gerecht zu werden? Können die Kinder trotz Heterogenität dabei  gemeinsam lernen?

    Eine eigene Interviewstudie mit Kindern der Förderschwerpunkte Lernen, Sprache, sozial-emotionale Entwicklung zeigt, dass die Schüler einfache Phänomene wie etwa das Lösen von Zucker in Wasser in gleicher oder ähnlicher Weise deuten, wie wir es aus Studien mit Regelschulkindern kennen: „Der Zucker verschwindet“; „Er wird flüssig“; „Er wird zu Wasser.“ Ein guter Ansatzpunkt, um im Sachunterricht gemeinsam diesen Ideen nachzugehen.

    Im Rahmen des Projektes wurde eine Unterrichtskonzeption entwickelt, die die Schüler in aufeinander aufbauenden Unterrichtsphasen durch diesen „Forschungsprozess“ leitet. Die Kinder überprüfen in kleinen, heterogenen Gruppen ihre Ideen mittels einfacher Versuche. Sie ziehen Schlussfolgerungen und prüfen, ob ihre Vermutungen Bestand haben. Die Schüler werden in ihrem Lernprozess begleitet durch zwei fiktive Kinder, Milla und Lutz, die sowohl als Bilder auf den Materialien erscheinen, als auch in Form von Handpuppen in den Unterricht eingebracht werden können.

    Um der Heterogenität der Lerngruppen gerecht zu werden und Zugänge auch für Schüler mit Lern- und Sprachschwierigkeiten zu schaffen, werden Lernmaterialien unter Verwendung von ‚leichter Sprache’ sowie Symbolen aus dem ‚Metacom’-System nach Annette Kitzinger entwickelt.

    Die Unterrichtskonzeption sowie die zugehörigen Lernmaterialien werden im Rahmen des Design-Based-Research-Ansatzes zunächst in Kleingruppen, dann im gesamten Klassenverband erprobt und verbessert. Die Lernprozesse werden sowohl im Hinblick auf die Entwicklung adäquater naturwissenschaftlicher Konzepte hin analysiert, als auch im Blick auf Faktoren gemeinsamen Lernens.

    (Promotionsprojekt: Lisa Rott).

    4.

    choice2interact - Interaktiv lernen mit Tablets im Chemieunterricht

    Smartphones und Tablets gehören zum Alltag von Jugendlichen; es ist daher naheliegend, diese verstärkt in den Unterricht einzubeziehen.

    Eine eigene Vorstudie mit Chemie-Lehrkräften und Schülern zeigt, dass das Interesse groß ist, Tablets bislang jedoch nur sehr begrenzt im Chemieunterricht eingesetzt werden. Die Herausforderung besteht nun darin mit diesen Geräten einen didaktischen Mehrwert zu erzeugen. Dies kann jedoch nicht durch die bloße Digitalisierung von Arbeitsblättern oder Schulbüchern geschehen. Aber wie kann dieser Aufgabe begegnet werden? An diesem Punkt setzt das Projekt „choice2interact“ an.

    Ziel des Projektes ist es, auf der Basis von „Explain Everything“ interaktive Lernumgebungen zu den Themenfeldern „Säure-Base“ und „Organische Chemie“ in der Klasse 9 zu entwickeln. Die Schülerinnen und Schüler sollen sich selbstbestimmt und in beliebiger Reihenfolge mit den zu lernenden Inhalten auseinandersetzen können. Das Besondere daran ist, dass jede/r Lernende an einer eigenen Kopie des Materials arbeitet und jedes Element selbstständig erarbeiten und modifizieren kann. So können Aufgaben direkt auf dem Tablet bearbeitet werden, Versuche digital mit Fotos oder sogar Videos protokolliert und in die Lernumgebung integriert werden.

    Die Lernumgebungen werden im Klassenverband erprobt und die Lernwege der Schüler untersucht.

    (Promotionsprojekt: Björn Dellbrügge)

    5.

    Die Unterrichtskonzeption choice2reflect – Kontroverse Sachverhalte bewerten lernen auf der Basis wissenschaftlicher Prüfkriterien

    Sind homöopathische Arzneimittel wirksam? Sollten Kinder gegen Masern geimpft werden? Sind E-Zigaretten unbedenklich? Schüler sollen laut Lehrplan nicht nur Fachwissen erwerben, sondern dieses nutzen, um lebensweltliche Fragestellungen zu bewerten. Häufig bewerten Schüler jedoch Sachverhalte allein auf emotionaler Basis; ihnen fehlen sachliche Kriterien als Entscheidungshilfe.

    Im Rahmen des Projektes  wird ein fächerübergreifend einsetzbares Unterrichtskonzept entwickelt und erprobt, das hier Abhilfe schaffen soll: Die  Schüler erarbeiten zunächst handlungsorientiert grundlegende Kennzeichen (natur-)wissenschaftlichen Arbeitens wie z.B. Objektivität, Reproduzierbarkeit, Verblindung oder die Unterscheidung zwischen Korrelation und Kausalität. Im zweiten Schritt nutzen sie diese Kennzeichen als Prüfkriterien, um Informationen, Aussagen oder Studien zu einem kontrovers diskutierten Thema  wissenschaftsbasiert bewerten zu können.

    Die entwickelten Lernmaterialien zur Erarbeitung der Prüfkriterien werden zunächst im Rahmen des Design-Based-Research Ansatzes mit Schülern der Sekundarstufe I erprobt und optimiert. Im zweiten Schritt wird exemplarisch die Anwendung der Prüfkriterien durch die Schüler auf das Thema Homöopathie untersucht und ihre Auswirkung auf das Bewertungsverhalten der Schüler analysiert.

    (Promotionsprojekt: Florian Jungkamp)

    6.

    Professionalisierung in der Chemielehrerausbildung durch forschendes Lernen im Lehr-Lern-Labor

    Welche Ursachen führen zu Verständnisschwierigkeiten im Chemieunterricht? Studierende beantworten diese Frage in einer eigenen Vorstudie sehr klar: Entweder hat die Lehrkraft etwas nicht gut genug erklärt, oder der Schüler war zu faul zum Lernen! Dass auch zahlreiche weitere Faktoren hier eine Rolle spielen können, ist ihnen nicht bewusst. Allerdings bildet das Wissen um diese Ursachen sowie die Fähigkeit, Verständnisschwierigkeiten und fachlich ‚falsche’ Vorstellungen von Schülern zu erkennen und an diesen anzuknüpfen, eine wesentliche Voraussetzung für die Gestaltung eines erfolgreichen Unterrichts.

    Doch wie kann man Lehramtsstudierende an diese Kompetenzen heranführen und zudem ihre subjektiven Theorien vom ‚schlechten Lehrer’ und ‚faulen Schüler’ erweitern? Klassische Seminarformen reichen hier nicht aus, da Studierende einen adäquaten Umgang mit Schülervorstellungen nur durch eigenes Handeln erfahren und einüben können. Ziel des Projekts ist daher die Entwicklung und Evaluation eines Seminars zum Thema Schülervorstellungen, das sich in Anlehnung an Wildt (2009) am Prinzip des Forschenden Lernens orientiert. Die Konzeption des Seminars basiert zudem auf einem zuvor entwickelten Modell, das notwendige Kenntnisse und Fähigkeiten von Lehrkräften für den Umgang mit Schülervorstellungen abbildet (Marohn und Rohrbach, 2013). Nach einer Einführung in die Thematik erforschen Studierende zunächst Vorstellungen von Schülern mit Hilfe selbst gestalteter Diagnoseinstrumente. Im nächsten Schritt entwickeln sie Unterrichtseinheiten, die eine Veränderung von Schülervorstellungen zum Ziel haben. Die Einheiten werden von den Studierenden mit Schulklassen im C(LE)2VER-Lehr-Lern-Labor des Instituts erprobt und anschließend anhand von Videos reflektiert. Das Seminar wurde im Rahmen des Design Based-Research-Ansatzes bislang fünfmal erprobt und schrittweise optimiert. Der Lernzuwachs der Studierenden wird durch Interviews und Fragebögen im Prä-Post-Design erhoben. Die Lernprozesse der Studierenden sowie eine mögliche Veränderung ihrer subjektiven Theorien wird anhand von Portfolios erforscht, die die Studierenden als Reflexionsinstrument seminarbegleitend anfertigen.

    (Promotionsprojekt: Friederike Rohrbach)

    7.

    Professionalisierung durch den Einsatz von Videovignetten und die Arbeit im Lehr-Lern-Labor

    Der Einsatz von Videos spielt im oben beschriebenen Seminar eine untergeordnete Rolle. Aus der Erfahrung mit den Studierenden wird aber deutlich, dass großes Interesse besteht sich intensiver mit dem Medium auseinanderzusetzen. Unterrichtsvignetten (kurze Unterrichtsszenen in videografierter Form) bieten die Möglichkeit, authentische Lernsituationen im Rahmen der Lehrersausbildung zu schaffen und sowohl das eigene als auch fremdes Unterrichtshandeln zu reflektieren. Allerdings liegen bislang kaum geeignete Vignetten vor, die auf den Bereich ‚Schülervorstellungen im Chemieunterricht’ fokussieren.

     Im ersten Teil des Projektes wurden daher Videovignetten generiert, anhand derer sich wesentliche Elemente in Bezug auf die Diagnose und den Umgang mit Schülervorstellungen im Chemieunterricht reflektieren lassen. Als theoretische Grundlage und Orientierung für die Entwicklung der Videovignetten dient das im Vorgängerprojekt entwickelte Kompetenzmodell. Darauf aufbauend wurde ein Kriterienkatalog zur Erstellung der Vignetten entwickelt. 

    Im zweiten Teil des Projektes werden die entwickelten Vignetten im Rahmen eines chemiedidaktischen Seminars eingesetzt, um Studierende über die Reflexion der darin sichtbaren Handlungen und Lehrer-Schüler-Interaktionen an einen professionellen Umgang mit Schülervorstellungen heranzuführen.

    Der dritte Teil erfolgt analog zum vorherigen Seminar im C(LE)2VER Lehr-Lern-Labor in welchem die konzipierten Einheiten von den Studierenden erprobt und videografiert werden.

    Durch die intensive Auseinandersetzung mit ihren eigenen Videos, kristallisierte sich bei den Studierenden ein weiterer Schwerpunkt heraus: Situationen, die als problematisch empfunden wurden. Anhand der entstandenen Videos sollen solche typische Stolpersteine für angehende Lehrkräfte im Kontext Schülervorstellungen identifiziert und als neuer Inhalt im Seminar integriert werden. Dies ermöglicht den Studierenden ein Handlungsrepertoire für mögliche Stolperstein-Situationen aufzubauen.

    (Promotionsprojekt: Yvonne Leenen)

    Förderung: Qualitätsoffensive Lehrerbildung

    8.

    Wie vermittelt man Chemie? – Eine didaktische Qualifizierung von Doktoranden in der Fachwissenschaft im Rahmen des SFB 858

    Nicht nur Lehrkräfte oder Didaktiker müssen Chemie vermitteln – auch Fachwissenschaftler tun dies in vielfältiger Form, unabhängig davon, ob sie als Chemiker in der Industrie arbeiten oder als Professor an der Universität: Sie vermitteln Forschungsergebnisse an Kollegen, an Vorgesetzte oder mögliche Geldgeber, sie bilden Laboranten aus, halten Vorlesungen und Seminare und gestalten Laborpraktika.

    Bislang ist eine didaktische Qualifizierung angehender Fachwissenschaftler jedoch nicht Bestandteil der universitären Ausbildung. Im Rahmen des SFB 858 wird daher für die beteiligten Doktoranden ein didaktisches Qualifizierungsangebot entwickelt und erprobt, das die Nachwuchswissenschaftler auf aktuelle und zukünftige Vermittlungsaufgaben vorbereitet.

    Als Grundlage dient eine empirische Studie mit Chemikern aus Industrie und Hochschule, um zu erfassen, welche Vermittlungsaufgaben diese wahrnehmen und welche didaktischen Ausbildungselemente gewünscht werden. Im zweiten Schritt werden verschiedene Module entwickelt, in denen die Doktoranden ihre Fähigkeit zur Vermittlung von Chemie verbessern können. Zu diesen Modulen zählen z.B. Videofeedbacks zur Verbesserung von Powerpoint-Präsentationen oder auch eine Einheit zur Postergestaltung. Die Module werden in einem zyklischen Prozess erprobt und weiterentwickelt. Ein möglicher Lernzuwachs bei den Doktoranden wird mittels Expertenbegutachtungen untersucht, wobei „Produkte“ (z.B. eine Präsentation oder ein Poster) vor und nach Teilnahme der Doktoranden an dem entsprechenden Modul kriteriengeleitet bewertet werden. Darüber hinaus reflektieren die Doktoranden ihren Lernprozess im Rahmen eines Portfolios.

    (Promotionsprojekt: Eva Kolbeck).
    Förderung: DFG

    9.

    Kooperationsprojekte:

    Schülerlabore als Lehr-Lernlabore (Telekom-Stiftung); Kooperationspartner: Prof. Dr. M. Leuchter, Prof. Dr. F. Käpnick, Prof. Dr. M. Hamman

    Sprache im Fach: Texte schreiben im Deutsch- und Fachunterricht (Initiative "Sprachförderung und Deutsch als Zweitsprache in der Lehrerausbildung stärken", Förderlinie II, NRW); Kooperationspartner: Prof. Dr. K.-M. Köpcke, Dr. S. Schroeter-Brauss

  • Publikationen und Vorträge

    2017

    Rott, L. & Marohn, A. (angenommen): Choice2explore: gemeinsam lernen im inklusiven Sachunterricht. In: A. Hartinger, H. Giest (Hrsg.): GDSU Jahresband 2018 „Handeln im Sachunterricht“.

    Rott, L. & Marohn, A. (angenommen): Abstrakt und doch anschaulich – Teilchenmodelle im inklusiven Untericht. Naturwissenschaften im Unterricht Chemie, Inklusion. (voraussichtlich Nov. 2017)

    Rott, L. & Marohn, A. (angenommen): Gemeinsam Lernen an naturwissenschaftlichen Phänomenen: choice2explore. In: DGfE Sonderpädagogik Tagungsband 2017: „Sonderpädagogik zwischen Wirksamkeitsforschung und Gesellschaftskritik“.

    Marohn, A.: Guter Chemieunterricht – Zwischen Anspruch und Machbarkeit. In: M. Rehm (Hg.). Wirksamer Chemieunterricht. Schneider Verlag (erscheint: Herbst 2017).

    Duit, R. , Gropengießer, H. & Marohn, A.: Schülervorstellungen und conceptual change. In: D. Krüger, I. Parchmann, H. Schecker (Hg.). Theoretische Rahmungen in der naturwissenschaftsdidaktischen Forschung. Springer (erscheint: Herbst 2017)

    Kolbeck, E. & Marohn, A.: How to communicate chemical knowledge? – A qualification course for PhD Students. Zeitschrift für Hochschulentwicklung, Structuring Doctoral Education, 2/12  (erscheint: Juni 2017)

    Menthe, J., Abels, S., Blumberg, E., Fromme, T., Marohn, A., Nehring, A., & Rott, L. (2017). Netzwerk inklusiver naturwissenschaftlicher Unterricht. in C. Maurer (Hrsg.): Implementation fachdidaktischer Innovation im Spiegel von Forschung und Praxis. Gesellschaft für Didaktik der Chemie und Physik, Jahrestagung in Zürich 2016 (S. 800-803). Universität Regensburg.

    Schillmüller, R. & Marohn, A. (2017): Warum blubbert’s in der Brause? – choice2learn in der Sekundarstufe I. Naturwissenschaften im Unterricht Chemie, Heft 159, 17/28, 13-18.

    Rott, L. & Marohn, A. (2017): Unterstützte Kommunikation im inklusiven Sachunterricht. Unterstützte Kommunikation, 1, 49-53.

    2016

    Rott, L. & Marohn, A. (2016): Inklusiven Unterricht entwickeln und erproben – Eine Verbindung von Theorie und Praxis im Rahmen von Design-Based Research. Zeitschrift für Inklusion. Verfügbar unter: http://www.inklusion-online.net/index.php/inklusion-online/article/view/325/277.

    Kolbeck, E. & Marohn, A (2016): Chemie vermitteln – aber wie? Nachrichten aus der Chemie, 64/11, 1096-1099.

    Jungkamp, F. & Marohn, A. (2016): choice2reflect – Kontrovers diskutierte Themen mit Hilfe wissenschaftlicher Prüfkriterien reflektieren am Beispiel Homöopathie. Praxis der Naturwissenschaften Chemie in der Schule, 5/65, 38-43.

    Rott, L. & Marohn, A. (2016): Entwicklung und Erprobung einer an Schülervorstellungen orientierten Unterrichtskonzeption für den inklusiven Sachunterricht. In: Menthe, J., Höttecke, D., Zabka, T., Hammann, M. & Rothgangel, M. (Hg.) Befähigung zu gesellschaftlicher Teilhabe. Beiträge der fachdidaktischen Forschung. Münster: Waxmann-Verlag, 377-388.

    Jungkamp, F. & Marohn, A. (2016): Homöopathie: Nichts drin – nichts dran? Befähigung zu wissenschaftlicher Reflexion anhand selbst erarbeiteter Prüfkriterien. Menthe, J., Höttecke, D., Zabka, T., Hammann, M. & Rothgangel, M. (Hg.) Befähigung zu gesellschaftlicher Teilhabe. Beiträge der fachdidaktischen Forschung. Münster: Waxmann-Verlag, 307-311.

    Marohn, A. & Schillmüller, R. (2016): „choice2learn – Schülervorstellungen verändern am Beispiel Lösen von Kochsalz. Praxis der Naturwissenschaften Chemie in der Schule, 5/65, 18-24.

    Marohn, A. (2016): Unterrichtskonzepte. Praxis der Naturwissenschaften Chemie in der Schule, 5/65, 4.

    Rott, L. & Marohn, A. (2016): choice2explore – eine an Schülervorstellungen orientierte Unterrichtskonzeption für den inklusiven Sachunterricht, GDSU Journal.

    Rohrbach, F. & Marohn, A. (2016). Schülervorstellungen: Forschend verstehen und handeln Lernen. In: C. Maurer (Hrsg.), Authentizität und Lernen - das Fach in der Fachdidaktik. Gesellschaft für Didaktik der Chemie und Physik. Universität Regensburg, 334-336.

    Marohn, A., Parchmann, I., Wlotzka, P. (2016): Schlüsselexperimente – hier macht’s Klick! Naturwissenschaften im Unterricht Chemie, 153/27, 2-7.

    Marohn, A. & Schillmüller, R. (2016): Luft ist nicht Nichts – Schlüsselexperimente zu Gasen. Naturwissenschaften im Unterricht Chemie, 153/27, 8-11.

    2015

    Rott, L. & Marohn, A. (2015): “Oh mein Gott -  man sieht den nicht!“ Schülervorstellungen im inklusiven Sachunterricht – Chancen und Umsetzungsmöglichkeiten. Sache, Wort Zahl – Lehren und Lernen in der Grundschule,  150/43, 87-90.

    Egbers, M., Wischerath, K.  & Marohn, A. (2015): Lernen über Nature of Science im Rahmen der Unterrichtskonzeption choice2learn. Praxis der Naturwissenschaft Chemie in der Schule, 6/64, 23-29.

    Rott, L. & Marohn, A. (2015), choice2explore – Eine an Schülervorstellungen orientierte Unterrichtskonzeption für den inklusiven Sachunterricht. Sache Wort Zahl, 154 (4), 52-58.

    Marohn, A. (2015): Naturwissenschaftliche Erkenntnisgewinnung. Praxis der Naturwissenschaften Chemie in der Schule, 6/64, 4.

    2014

    Marohn, A. & Kienast, S. (2014): Schüler entwickeln alternative Hofmann-Apparaturen – Eine Herleitung des 1. Faraday-Gesetzes mit Hilfe von Interaktionsboxen. Praxis der Naturwissenschaften, Chemie in der Schule, 6/63,9-13.

    Marohn, A (2014): Von der Diagnose zur Veränderung – Zum Umgang mit Schülervorstellungen in Unterricht und Lehrerausbildung. In: A. Fischer et al (Hg.): Diagnostik für lernwirksamen Unterricht. Schneider, Baltmannsweiler, 157-175.

    Marohn, A. (2014): Interaktionsboxen. Praxis der Naturwissenschaften, Chemie in der Schule, 6/63, 4.

    Egbers M., Marohn, A.(2014): Schülervorstellungen verändern – Konzeptentwicklungs- und Gesprächsprozesse im Rahmen der Unterrichtskonzeption „choice2learn“. In: Ralle, B., Prediger, S., Hammann, M. und M. Rothgangel (Hrsg.): Lernaufgaben entwickeln, bearbeiten und überprüfen. Ergebnisse und Perspektiven fachdidaktischer Forschung. Münster

    2013

    Marohn, A. (2013): „Chemische Mathematik“ – Mathematisierungen im Chemieunterricht verstehen lernen. Naturwissenschaften im Unterricht Chemie,  24/134, 8-14.

    Marohn, A., Rohrbach, F. (2013): Professionalisierung in der Lehrerausbildung - Entwicklung und Evaluation eines am Forschenden Lernen orientierten Seminars zum Thema ‚Schülervorstellungen im Chemieunterricht’, chimica & ct didacticae, 38/105, 21-46.

    Egbers, M., Marohn, A. (2013): Konzeptwechseltexte – eine Textart zur Veränderung von Schülervorstellungen. Chemie konkret, 20/3.

    Marohn, A. (2013): Verdampfen von Eugenol. Choice2learn – Diagnose und Veränderung. In: H. Wambach & J. Wambach-Laicher (Hg.), Individualisieren und Aktivieren im Chemieunterricht SII Band 2, Aulis 51-62.

    Egbers, M. & Marohn A (2013): Konzeptentwicklungs- und Gesprächsprozesse im Rahmen der Unterrichtskonzeption choice2learn. In: S. Bernhold (Hg.), Inquiry based Learning – Forschendes Lernen, IPN Kiel 2013, 461-463.

    Marohn, A. (2013): Zur Subjektivität unserer Wahrnehmung. Chimica et cet. didacticae, 38/105, 71-72.

    2012

    Marohn, A (2012): Schülervorstellungen erkennen und verändern – Die Unterrichtskonzeption choice2learn. In: Deutscher Verein zur Förderung des mathematisch naturwissenschaftlichen Unterrichts (Hrsg.): Chemiedidaktische Perspektiven in Schule und Lehrerausbildung, 2012, 20-25.

    Marohn, A. (2012): Schülervorstellungen zu Salzlösungen. Choice2learn - Diagnose und Veränderung In: H. Wambach & J. Wambach-Laicher (Hrsg.), Individualisieren und Aktivieren im Chemieunterricht SII Band 1, Aulis 2012, 56-65.

    Marohn, A. (2012): Wie ,kommt’ der Strom durch die Lösung? Choice2learn - Diagnose und Veränderung In: H. Wambach, H. & J. Wambach-Laicher (Hrsg.), Individualisieren und Aktivieren im Chemieunterricht SII Band 1, Aulis 2012, 83-93.

    2011

    Marohn, A. & Egbers, M (2011): “Vorstellungen verändern – Lernmaterialien zum Thema ‚Verdampfen’ im Rahmen der Unterrichtskonzeption ‚choice2learn’“. Praxis der Naturwissenschaften Chemie in der Schule 2011, 3/60, 5-9

    Buck, P. & Marohn, A (2011).: Zum Titelbild dieses Heftes. Chimica et cet. didacticae 37/104, 123-124.

    Vor 2010

    Marohn, A. (2009): Choice2learn – Schülervorstellungen individuell erkennen und verändern“ Praxis der Naturwissenschaften – Chemie in der Schule, 58 (8), 25-29.

    Marohn, A. (2008):  Merksätze, Eselsbrücken und Vereinfachungen im Chemieunterricht – eine kritische Betrachtung. Praxis der Naturwissenschaften Chemie in der Schule, 57 (3), 46-4.

    Marohn, A. (2008): Schülervorstellungen zum Lösen und Sieden – Auf der Suche nach ‚elementaren’ Vorstellungen. Mathematisch Naturwissenschaftlicher Unterricht 2008,  61 (8), 451-457

    Marohn, A. (2008): Ionenbildung durch Strom? -  Eine an Schülervorstellungen orientierte und chemiegeschichtlich motivierte Unterrichtskonzeption. Chemie konkret  15/2, 75-84

    Marohn, A, (2008): Choice2learn – eine Konzeption zur Exploration und Veränderung von Lernervorstellungen im naturwissenschaftlichen Unterricht. Zeitschrift für Didaktik der Naturwissenschaften 2008, 14, 57-83

    Schmidt, H.-J., Marohn, A. & Harrison, A.G. (2007): Factors that prevent learning in electrochemistry, Journal of Research in Science Teaching,44/2, 258-283

    Marohn, A. (2005):  Blaukraut bleibt Blaukraut? - Eine alltagsorientierte Einführung in das Themenfeld „Säuren, Laugen, Indikatoren“. Lernchancen 8/47, 52-59

    Marohn, A. & Schmidt, H.-J. (2004): Was bewegt sich hier? – Schülervorstellungen zum Ladungstransport in elektrochemischen Zellen. MNU 2004, 2/57, 86-91

    Marohn, A. & Schmidt, H.-J. (2003): Mehrfachwahlaufgaben als Instrument zur Erforschung von Schülervorstellungen – zur Methodik der Entwicklung einer Mehrfachwahlaufgabe zum Aspekt “Stromfluss in wässrigen Lösungen”. Chimica & al. didactica 29 (91), 38-51

    Marohn, A. (2000): Wenn das Lernen in der Sackgasse endet. Stuttgarter Zeitung, Wissenschaft, Technik, Umwelt.  208, 8

    Monografien

    H.-D. Barke, G. Harsch, A. Marohn, S. Krees (2014): Chemiedidaktik kompakt. Springer Spektrum, Berlin, Heidelberg

     Marohn, A. (1999): Falschvorstellungen von Schülern in der Elektrochemie – eine empirische Untersuchung. Dortmund. Verfügbar unter: https://eldorado.tudortmund.de/bitstream/2003 /2464/2/Marohn  

    Herausgegebene Zeitschriftenbände

     Marohn, A. (2016): Unterrichtskonzepte. Praxis der Naturwissenschaften Chemie in der Schule, Aulis Verlag, 5/65

     Marohn, A. (2015): Naturwissenschaftliche Erkenntnisgewinnung. Praxis der Naturwissenschaften Chemie in der Schule, 6/64

    Marohn  (2014): Interaktionsboxen. Praxis der Naturwissenschaften Chemie in der Schule , 6/63  

    Grebe-Ellis, J., Marohn, A. & Rehm, M (2013): chimica & cet. didacticae, 38/105  

    Grebe-Ellis, J., Marohn, A. & Rehm, M (2011): chimica & cet. didacticae, 37/104 

    Grebe-Ellis, J., Marohn, A..& Rehm, M (2010): chimica & cet. didacticae, 36/103  

    Grebe-Ellis, J., Marohn, A. & Rehm, M (2009): chimica & cet. didacticae, 35/102  

    Grebe-Ellis, J., Marohn, A. & Rehm, M (2008): chimica & cet. didacticae, 34/101  

    Vorträge  (Zeitraum 2013-2016)

     Marohn, A.: Innovative Konzepte für den naturwissenschaftlichen Unterricht. MNU Jahrestagung,  Aachen 2017  

    Marohn, A.: Innovative Konzepte für Schule und Hochschule. GDCh-Kolloquium Paderborn, Januar 2017

     Rott, L. & Marohn, A. „Gemeinsames Lernen an naturwissenschaftlichen Phänomenen: choice2explore“. Vortrag auf der Jahrestagung der DGfE Sektion Sonderpädagogik: Zwischen Wirksamkeitsforschung und Gesellschaftskritik, Paderborn 2016.

     Jungkamp, F. & Marohn, A.: Choice2reflect – kontroverse Themen mit Hilfe wissenschaftlicher Prüfkriterien reflektieren am Beispiel der Homöopathie. Vortrag, GDCh-FGCU: Chemie zwischen Erlebnis und Wissenschaft, Hannover 2016.  

    Kolbeck, E. & Marohn, A.: „Wie vermittelt man Chemie? – Ein berufsvorbereitendes Qualifizierungsangebot für Promovierende“, DisQspace, dghd: Gelingende Lehre: erkennen, entwickeln, etablieren, Bochum 2016.  

    Schillmüller, R. & Marohn, A. „Die Unterrichtskonzeption choice2learn in der Sekundarstufe I“, Vortrag, GDCh-FGCU: Chemie zwischen Erlebnis und Wissenschaft, Hannover 2016.

     Marohn, A.: Schülervorstellungen – ein Ansatz für den inklusiven Sachunterricht? Vortrag, Forschungskolloquium des Seminars für Sachunterricht, Münster 2016  

    Rott, L. & Marohn, A. „Choice2explore – gemeinsames Lernen an naturwissenschaftlichen Phänomenen im inklusiven Sachunterricht.“ Vortrag auf der  GDCh-FGCU: Chemie zwischen Erlebnis und Wissenschaft, Hannover 2016.  

    Kolbeck, E. & Marohn, A.: „Konzipierung eines fachdidaktischen Hochschulangebots für Promovierende im Fach Chemie“, Vortrag, GDCh-FGCU: Chemie zwischen Erlebnis und Wissenschaft, Hannover 2016  

    Rott, L. & Marohn, A. „Choice2explore – eine an Schülervorstellungen orientierte Unterrichtskonzeption für den inklusiven Sachunterricht“. Vortrag auf der Jahrestagung der GDSU: Vielperspektivität im Sachunterricht, Erfurt 2016.  

    Marohn, A.: Innovative Konzepte für den naturwissenschaftlichen Unterricht. Vortrag, Landesakademie des Landes Baden Württemberg, Bad Wildbad 2016

     Marohn, A.: Zwischen empirischen Daten und unterrichtspraktischer Relevanz, Vortrag und Podiumsdiskussion, GEBF-Tagung, Bochum 2015

     Marohn, A.: Schülervorstellungen im Unterricht erkennen und verändern, Vortrag, Curie-AG, Hannover 2015

     Rohrbach, F. & Marohn, A: Forschend verstehen und handeln Lernen, Vortrag, GDCP, Berlin 2015

     Marohn, A.: „Wenn Wasser zu Knallgas verdampft“ - – Schülervorstellungen im Chemieunterricht, Vortrag, GDCh-Kolloquium, Bielefeld, 2015

     Rohrbach, F. & Marohn, A.: „Die glauben das ja wirklich!“ – Schülervorstellungen als Thema in der modernen Chemielehrer-ausbildung. Vortrag, MNU, Kassel, Juni 2014  

    Marohn, A.: Von der Diagnose zur Veränderung – zum Umgang mit Schülervorstellungen in Unterricht und Lehrerausbildung, Vortrag, Bremen-Oldenburgsches Kolloquium 2014  

    Rohrbach, F. & Marohn, A.: Forschend lernen – besser Chemie lehren! „Design-Based Research“ in der Seminarentwicklung: Konzeption eines an Forschendem Lernen orientierten Seminars zu Schülervorstellungen im Chemieunterricht. Vortrag, Dortmund Spring School for Academic Staff Developers (DOSS) 2014.

     Marohn, A.: Wenn Moleküle zerbrechen und Masse verschwindet – Die Unterrichtskonzeption choice2learn, Vortrag, Kolloquium, Freiburg 2014  

    Rohrbach, F. & Marohn, A.: Research-based learning in teacher education - Why “explaining again” is not enough -.Vortrag, ICED, Stockholm, Juni 2014  

    Marohn, A.: Schülervorstellungen – Last oder Chance? Nationale Fachleitertagung, Kassel 2013

     Egbers, M. & Marohn, A.: Konzeptentwicklungs- und Gesprächsprozesse im Rahmen der Unterrichtskonzeption choice2learn, Vortrag, GFD-Tagung 2013

     Rohrbach, F. & Marohn, A.: Professionalisation of teacher education: Development and evaluation of a research-based seminar on „Pupils‘ conceptions in chemistry“; Plenarvortrag, York, Oktober 2013