
Bericht zur Fortbildung
„Arabischunterricht in der Primar- und Sekundarstufe – Neue Methoden, neue Horizonte“
(23.–24. Januar 2026, Universität Münster)
Am 23. und 24. Januar 2026 fand an der Universität Münster die Fortbildung „Arabischunterricht in der Primar- und Sekundarstufe – Neue Methoden, neue Horizonte“ statt. Die Tagung stieß auf großes Interesse und brachte Lehrkräfte, Didaktikerinnen sowie Wissenschaftlerinnen aus unterschiedlichen Bildungsbereichen zusammen. Im Zentrum der Fortbildung stand die Frage, wie arabische Dialekte sinnvoll und didaktisch fundiert in den schulischen Arabischunterricht integriert werden können.
Grundlage der im Workshop vorgestellten Konzepte bildete die Methode der „Sieben Siebe der Interkomprehension“, die ursprünglich aus der Didaktik der romanischen Sprachen stammt. Der Ansatz zielt darauf ab, rezeptive Kompetenzen gezielt zu fördern, indem systematisch sprachliche Gemeinsamkeiten genutzt werden.

Ein besonderer Höhepunkt der Tagung war der Gastvortrag von Hakan Özkan mit dem Titel „Dialekt verstehen – Variation nutzen – Kommunikation ermöglichen: Ein methodischer Ansatz zum gesprochenen Arabisch“. Der Vortrag bot sowohl theoretische Fundierung als auch konkrete Anregungen für die Unterrichtspraxis und regte zu lebhaften Diskussionen unter den Teilnehmenden an.
Die Fortbildung zeichnete sich insgesamt durch einen intensiven fachlichen Austausch, eine hohe Praxisorientierung und eine konstruktive Arbeitsatmosphäre aus. Ein besonderer Dank gilt dem QFI, das die Durchführung der Tagung ermöglicht hat. Die positive Resonanz der Teilnehmenden unterstreicht den Erfolg der Veranstaltung und den Bedarf an innovativen didaktischen Ansätzen im zeitgemäßen Arabischunterricht.








