Aktuelles zum Studium

Kostenlose Informations­veranstaltung „Boden & Grundwas­ser – Berufsbilder der Zukunft“

Die TU Berlin, Fakultät VI – Planen Bauen Umwelt, FG Ingenieurgeologie, und der Ingenieurtechnische Verband für Alt­lastenmana­gement und Flächenrecycling e.V. (ITVA) führen mit Unterstützung des Kompe­tenznetzwerks Geo.X am 24. Oktober 2017 im Lichthof der TU Berlin eine Informationsveranstaltung durch.

Die Veranstaltung steht unter dem Motto „Universität trifft Praxis“ und richtet sich an interessierte Studie­rende, Alumni und Young Professionals, die sich über die verschiedenen Berufsbilder im Bo­den- und Grund­wasserschutz in Ingenieur- und Planungsbüros, Behörden und ausführenden Un­ternehmen informieren möchten.

Informationen und den geplan­ten Veranstaltungsablauf können Sie dem Flyer entnehmen.

© WWU/Julia Schwekendiek

Warum ich Wasserwissenschaften studiere …

 

Wasser ist ein faszinierendes Molekül. Es hat sehr spezielle physikalische und chemische Eigenschaften und bildet damit die Grundlage jeden Lebens. Kein Organismus kann längere Zeit ohne Wasser auskommen. Gleichzeitig geht von Wasser auch ein großes Risiko aus, zum Beispiel in Form von Überflutungen oder Krankheitserregern.

Die immer komplexer werdenden Aufgabenstellungen rund um nachhaltige Wassernutzung, Gewässerentwicklung und Hochwasserschutz gehören zu den Themenschwerpunkten des kooperativen Studiengangs Wasserwissenschaften der WWU und der FH Münster. Die sieben beteiligten Fachbereiche beschäftigen sich mit unterschiedlichen Themen und Forschungsinhalten, was eine breit gestreute Ausbildung ermöglicht. Gleichzeitig ist im Rahmen von abwechslungsreichen Lernformen wie Fallstudien, Exkursionen und Laborpraktika eine gezielte Spezialisierung möglich.

Ich habe meinen Lernschwerpunkt auf Grundwasser, Schadstoffe in Boden und Wasser sowie die Trinkwasserversorgung gelegt. Im Anschluss an das Studium bieten sich verschiedene Berufsperspektiven, zum Beispiel bei Ingenieurbüros, Wasser- und Energieversorgern oder Umweltämtern. Auch eine Anstellung im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit ist denkbar. Mit der auf die sozialen Aspekte ausgerichteten naturwissenschaftlich-technischen Ausbildung des Studiengangs warten viele spannende Möglichkeiten.

 Johannes Zerche (23)

Dieser Artikel stammt aus der Universitätszeitung "wissen|leben" Nr. 4, 21. Juni 2017.

Atikel in der Unizeitung "wissen|leben" (Nr. 4, 21. Juni 2017)

Aktueller Stundenplan

Der Stundenplan für das WiSe 2017/18 ist nun auch aktuell (Stand: 09.10.2017), für das 1. Semester kann der Stundenplan hier als pdf heruntergeladen werden, für das 3. Semester hier. Für alle, die gerne direkt mit einem digitalen Kalender arbeiten möchten, stehen die Stundenpläne auch zur Verfügung: für das 1. Semester als iCalendar Datei und als .cvs (für Outlook), und auch für das 3. Semester als iCalendar Datei und als .cvs (für Outlook) (alle Stand: 23.10.2017)

Ältere Stundenpläne

Hier kann der Stundenplan für das 1. Semester Wasserwissenschaften (WiSe 2016/17) als pdf runtergeladen werden. Einige Hinweise zur Erstellung des individuellen Studiengangs sind als Hinweis im Dokument enthalten. Für alle, die gerne direkt mit einem digitalen Kalender arbeiten möchten, steht der Stundenplan auch als iCalendar Datei oder als .csv (für Outlook) zur Verfügung (Stand: 06.10.2016).

Als Hilfestellung wurde durch die Lehrenden Beispielstudienverläufe für Studierende mit unterschiedlichen Interessenbereichen erstellt. Diese können hier heruntergeladen und als Hilfestellung verwendet werden.

Weitere Hinweise, Inhalte von den Veranstaltungen und Informationen zum Studiengang könne auch der offiziellen Prüfungsordnung oder der benutzerfreundlichen Version der Modulbeschreibung entnommen werden. Beides ist auf der Seite "Infos zum Masterstudiengang" zu finden.

Der Stundenplan für das Sommersemester (2. Semester, SoSe 2017) ist hier zu finden.

© Studiengang Wasserwissenschaften

Wissenschaftlich fundiert und praxisnah

Neuer Masterstudiengang "Wasserwissenschaften" startet im Wintersemester / Bewerbungen möglich

  

Der neue Masterstudiengang "Wasserwissenschaften" soll die Kooperation zwischen den Fächern stärken und Absolventen mit geschärftem Blick für das "große Ganze" hervorbringen. Die Westfälische Wilhelms-Universität (WWU) und die Fachhochschule (FH) Münster bieten ihn gemeinsam ab dem Wintersemester 2016/17 an. Zulassungsvoraussetzung ist ein natur-, ingenieur- oder gesellschaftswissenschaftlicher Bachelorabschluss mit deutlichem Bezug zum Thema Wasser beziehungsweise Umwelt. Bewerbungen für einen der insgesamt 15 Plätze sind noch bis zum 15. Juli möglich. Ansprechpartnerin ist Lena Boeck, Studiengangsmanagerin am Institut für Geologie und Paläontologie (skgeow@uni-muenster.de) der WWU. Weitere Informationen gibt es unter https://www.uni-muenster.de/StudiengangWasserwissenschaften.

Wer das Masterstudium absolviert, erhält eine wissenschaftlich fundierte und gleichzeitig praxisnahe Ausbildung, die sich an aktuellen gesellschaftlichen und ökologischen Problemen orientiert. Dazu zählen Verschmutzung, Gewässerausbau und Wasserentnahmen zur Stromerzeugung und für Bewässerungszwecke sowie die Belastung durch Schadstoffe. "Die Verbesserung der Qualität unserer Fließgewässer ist ein interdisziplinäres Projekt. Alle müssen zusammenarbeiten – und müssen dafür eine gemeinsame Sprache sprechen. Voraussetzungen sind daher Grundkenntnisse der unterschiedlichen Disziplinen", unterstreicht Prof. Dr. Christine Achten, Leiterin der Abteilung Angewandte Geologie des Instituts für Geologie und Paläontologie der WWU und Verantwortliche des neuen Studiengangs.

Prof. Dr. Rainer Mohn vom Institut für Wasser, Ressourcen, Umwelt der FH Münster weist darauf hin, dass die Studierenden schon während des Studiums der Wasserwissenschaften systematisch Erfahrungen sammeln, die Absolventen anderer Studiengänge üblicherweise erst während der Berufstätigkeit machen – wenn überhaupt. Er nennt ein Beispiel: "Die Studierenden erleben bereits im Verlauf des neuen Studiengangs die Vielfalt der unterschiedlichen fachspezifischen Denkweisen und lernen, diese Kenntnisse in planerischen oder gutachterlichen Lösungsvorschlägen anzuwenden."

Das Studium erfolgt in drei Stufen. Nach einer Eingangsphase, die den unterschiedlichen Wissensstand der Studierenden angleicht, folgt die grundlegende Ausbildung zum Thema Wasser. Später haben die Studierenden die Gelegenheit, unterschiedliche Schwerpunkte zu wählen. Mit ihrer breit aufgestellten Ausbildung sollen sich die künftigen Absolventen für eine Vielzahl von Tätigkeiten qualifizieren. Mögliche Arbeitgeber können zum Beispiel Behörden, privatwirtschaftliche Unternehmen und Forschungseinrichtungen sein.

Hintergrund:

Der Studiengang ist eine Initiative des "Netzwerks Wasser", einem 2004 gegründeten Zusammenschluss von Wissenschaftlern und Studierenden aus mehr als 30 Arbeitsgruppen der WWU und der FH Münster, die sich interdisziplinär mit dem Thema Wasser beschäftigen. Am Studiengang sind vonseiten der WWU die Fachbereiche Biologie und Geowissenschaften beteiligt, von der FH Münster die Fachbereiche Bauingenieur- und Chemieingenieurwesen, "Energie, Gebäude, Umwelt" sowie Oecotrophologie.

Dieser Artikel stammt aus der Universitätszeitung "wissen|leben" Nr. 3, 18. Mai 2016.


Artikel in der Unizeitung "wissen|leben" (Nr. 3, 18. Mai 2016)