Aktuelles zum Studium

Tagung „Umwelt 2018“

09. - 12. September 2018

Die Tagung "Umwelt 2018" wird mit Unterstützung der Fachgruppe Umweltchemie & Ökotoxikologie der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCH UÖ, Jahrestagung) und der Society of Environmental Toxicology and Chemistry - German Language Branch (SETAC GLB, Jahrestagung) an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster ausgerichtet.

Die Themen der Tagung umfassen neue Analysetechniken und –methoden sowie deren Anwendungen im umweltchemischen und ökotoxikologischen Kontext, das Vorkommen und Verhalten von Schad- und Spurenstoffen in Oberflächen-, Grundwasser, Böden, Sedimenten und Luft, deren Anreicherung, Transformation und Wirkung auf terrestrische und aquatische Organismen unter Berücksichtigung verschiedener Wirkmechanismen und Testverfahren sowie Konzepte der Bewertung und Regulatorik (z. B. Neubewertung von PAK in der Novellierung des BBodSchG). Zur Förderung des interdisziplinären Austauschs ist die Deutsche Bodenkundliche Gesellschaft und die Deutsche Gesellschaft für Limnologie mit je einer Session zu Gast. Auch regionale Themen des Münsterlandes, wie z. B. die Zukunft der Nitratproblematik sowie die Auswirkungen der Gewässerrenaturierungsmaßnahmen sollen diskutiert werden.

Weitere Informationen zur Tagung finden Sie hier.

© WWU/Julia Schwekendiek

Warum ich Wasserwissenschaften studiere …

 

Wasser ist ein faszinierendes Molekül. Es hat sehr spezielle physikalische und chemische Eigenschaften und bildet damit die Grundlage jeden Lebens. Kein Organismus kann längere Zeit ohne Wasser auskommen. Gleichzeitig geht von Wasser auch ein großes Risiko aus, zum Beispiel in Form von Überflutungen oder Krankheitserregern.

Die immer komplexer werdenden Aufgabenstellungen rund um nachhaltige Wassernutzung, Gewässerentwicklung und Hochwasserschutz gehören zu den Themenschwerpunkten des kooperativen Studiengangs Wasserwissenschaften der WWU und der FH Münster. Die sieben beteiligten Fachbereiche beschäftigen sich mit unterschiedlichen Themen und Forschungsinhalten, was eine breit gestreute Ausbildung ermöglicht. Gleichzeitig ist im Rahmen von abwechslungsreichen Lernformen wie Fallstudien, Exkursionen und Laborpraktika eine gezielte Spezialisierung möglich.

Ich habe meinen Lernschwerpunkt auf Grundwasser, Schadstoffe in Boden und Wasser sowie die Trinkwasserversorgung gelegt. Im Anschluss an das Studium bieten sich verschiedene Berufsperspektiven, zum Beispiel bei Ingenieurbüros, Wasser- und Energieversorgern oder Umweltämtern. Auch eine Anstellung im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit ist denkbar. Mit der auf die sozialen Aspekte ausgerichteten naturwissenschaftlich-technischen Ausbildung des Studiengangs warten viele spannende Möglichkeiten.

 Johannes Zerche (23)

Dieser Artikel stammt aus der Universitätszeitung "wissen|leben" Nr. 4, 21. Juni 2017.

Artikel in der Unizeitung "wissen|leben" (Nr. 4, 21. Juni 2017)

Aktueller Stundenplan

Der Stundenplan für das SoSe 2018 ist nun auch aktuell (Stand: 06.03.2018), es gibt es einen gemeinsamen Stundenplan, der hier heruntergeladen werden kann.  Die Kurse, die im SoSe stattfinden, wurden farblich gekennzeichnet. Für alle, die gerne direkt mit einem digitalen Kalender arbeiten möchten, stehen die Stundenpläne auch zur Verfügung: als iCalendar Datei und als .cvs (für Outlook) (Stand: 14.03.2018).

Ältere Stundenpläne

Für das vergangene Wintersemester 2017/18 kann der Stundenplan für das 1. Semester  hier als pdf heruntergeladen werden, für das 3. Semester hier. Für alle, die gerne direkt mit einem digitalen Kalender arbeiten möchten, stehen die Stundenpläne auch zur Verfügung: für das 1. Semester als iCalendar Datei und als .cvs (für Outlook), und auch für das 3. Semester als iCalendar Datei und als .cvs (für Outlook) (alle Stand: 20.11.2017).

Der Stundenplan für das Sommersemester (2. Semester, SoSe 2017) ist hier zu finden.

Hier kann der Stundenplan für das 1. Semester Wasserwissenschaften (WiSe 2016/17) als pdf runtergeladen werden. Einige Hinweise zur Erstellung des individuellen Studiengangs sind als Hinweis im Dokument enthalten. Für alle, die gerne direkt mit einem digitalen Kalender arbeiten möchten, steht der Stundenplan auch als iCalendar Datei oder als .csv (für Outlook) zur Verfügung (Stand: 06.10.2016).

Als Hilfestellung wurde durch die Lehrenden Beispielstudienverläufe für Studierende mit unterschiedlichen Interessenbereichen erstellt. Diese können hier heruntergeladen und als Hilfestellung verwendet werden.

Weitere Hinweise, Inhalte von den Veranstaltungen und Informationen zum Studiengang könne auch der offiziellen Prüfungsordnung oder der benutzerfreundlichen Version der Modulbeschreibung entnommen werden. Beides ist auf der Seite "Infos zum Masterstudiengang" zu finden.

© Studiengang Wasserwissenschaften

Wissenschaftlich fundiert und praxisnah

Neuer Masterstudiengang "Wasserwissenschaften" startet im Wintersemester / Bewerbungen möglich

  

Der neue Masterstudiengang "Wasserwissenschaften" soll die Kooperation zwischen den Fächern stärken und Absolventen mit geschärftem Blick für das "große Ganze" hervorbringen. Die Westfälische Wilhelms-Universität (WWU) und die Fachhochschule (FH) Münster bieten ihn gemeinsam ab dem Wintersemester 2016/17 an. Zulassungsvoraussetzung ist ein natur-, ingenieur- oder gesellschaftswissenschaftlicher Bachelorabschluss mit deutlichem Bezug zum Thema Wasser beziehungsweise Umwelt. Bewerbungen für einen der insgesamt 15 Plätze sind noch bis zum 15. Juli möglich. Ansprechpartnerin ist Lena Boeck, Studiengangsmanagerin am Institut für Geologie und Paläontologie (skgeow@uni-muenster.de) der WWU. Weitere Informationen gibt es unter https://www.uni-muenster.de/StudiengangWasserwissenschaften.

Wer das Masterstudium absolviert, erhält eine wissenschaftlich fundierte und gleichzeitig praxisnahe Ausbildung, die sich an aktuellen gesellschaftlichen und ökologischen Problemen orientiert. Dazu zählen Verschmutzung, Gewässerausbau und Wasserentnahmen zur Stromerzeugung und für Bewässerungszwecke sowie die Belastung durch Schadstoffe. "Die Verbesserung der Qualität unserer Fließgewässer ist ein interdisziplinäres Projekt. Alle müssen zusammenarbeiten – und müssen dafür eine gemeinsame Sprache sprechen. Voraussetzungen sind daher Grundkenntnisse der unterschiedlichen Disziplinen", unterstreicht Prof. Dr. Christine Achten, Leiterin der Abteilung Angewandte Geologie des Instituts für Geologie und Paläontologie der WWU und Verantwortliche des neuen Studiengangs.

Prof. Dr. Rainer Mohn vom Institut für Wasser, Ressourcen, Umwelt der FH Münster weist darauf hin, dass die Studierenden schon während des Studiums der Wasserwissenschaften systematisch Erfahrungen sammeln, die Absolventen anderer Studiengänge üblicherweise erst während der Berufstätigkeit machen – wenn überhaupt. Er nennt ein Beispiel: "Die Studierenden erleben bereits im Verlauf des neuen Studiengangs die Vielfalt der unterschiedlichen fachspezifischen Denkweisen und lernen, diese Kenntnisse in planerischen oder gutachterlichen Lösungsvorschlägen anzuwenden."

Das Studium erfolgt in drei Stufen. Nach einer Eingangsphase, die den unterschiedlichen Wissensstand der Studierenden angleicht, folgt die grundlegende Ausbildung zum Thema Wasser. Später haben die Studierenden die Gelegenheit, unterschiedliche Schwerpunkte zu wählen. Mit ihrer breit aufgestellten Ausbildung sollen sich die künftigen Absolventen für eine Vielzahl von Tätigkeiten qualifizieren. Mögliche Arbeitgeber können zum Beispiel Behörden, privatwirtschaftliche Unternehmen und Forschungseinrichtungen sein.

Hintergrund:

Der Studiengang ist eine Initiative des "Netzwerks Wasser", einem 2004 gegründeten Zusammenschluss von Wissenschaftlern und Studierenden aus mehr als 30 Arbeitsgruppen der WWU und der FH Münster, die sich interdisziplinär mit dem Thema Wasser beschäftigen. Am Studiengang sind vonseiten der WWU die Fachbereiche Biologie und Geowissenschaften beteiligt, von der FH Münster die Fachbereiche Bauingenieur- und Chemieingenieurwesen, "Energie, Gebäude, Umwelt" sowie Oecotrophologie.

Dieser Artikel stammt aus der Universitätszeitung "wissen|leben" Nr. 3, 18. Mai 2016.


Artikel in der Unizeitung "wissen|leben" (Nr. 3, 18. Mai 2016)