Veranstaltungen

Mit der „Münster School of Ancient Cultures“ gibt es an der Universität Münster ab 2021 eine inter- disziplinäre Graduiertenschule für alle Studienfächer, die sich mit antiken Kulturen und ihrer Rezeption beschäftigen.

Das Programm soll die Vernetzung unter den Promovierenden verbessern, die internationale Ausrichtung des Promotionsstudiums fördern und die Promovierenden in ihrer Karriere gezielt voranbringen.

Zweiter Jour Fixe

Am 22.11.2022 findet der Zweite Jour Fixe der MSAC von 18 bis 20 Uhr im KTh I (Johannisstr. 8-10) statt.

Mit Philip Ebeling und Florian Neitmann geben zwei Promovierende unserer School Einblicke in ihre laufenden Arbeiten. Zudem freuen wir uns darüber, dass mit Kim H. Haegermann erstmals einer unserer Visiting Scholars auf dem Jour Fixe vortragen wird.

Es ergeht eine herzliche Einladung, mit uns gemeinsam die spannenden Arbeiten zu diskutieren.

Wir freuen uns auf Sie und Euch!

© MSAC

Tagung „Bodies in Ancient Egypt“

15.07.–17.07.2022
© A. Rickert
© A. Rickert

Vom 15.–17. Juli 2022 veranstaltete das Institut für Ägyptologie und Koptologie der WWU in Zusammenarbeit mit der HU Berlin die hybride Tagung „Bodies in Ancient Egypt: Subjects, Objects, Media“. Sie brachte 21 Vortragende aus der Ägyptologie sowie der Archäologie und Anthropologie Nordostafrikas in den Räumen des IAEK sowie im virtuellen Raum zusammen, um aktuelle Forschungsarbeiten zum Körper zu präsentieren und diese allgemein zur Diskussion zu stellen. Sowohl bei Zuhörern vor Ort als auch online stieß die Veranstaltung auf sehr großes Interesse, was insbesondere für die drei Keynote-Voträge galt, die von Rune Nyord (Atlanta), Tanja Pommerening und Rainer Brömer (Marburg) sowie von Alexandra von Lieven (Münster) gehalten wurden.

Organisiert wurde die Tagung von Alexa Rickert (WWU, Mitglied des Vorstandes der MSAC), Dina Serova (HU Berlin) und Uroš Matić (ÖAW), drei Nachwuchswissenschaftler*innen mit einer Forschungsausrichtung auf körperbezogene Fragestellungen. Mit Lukas Kerk, der einen Vortrag zu Tätowierungen im Alten Ägypten hielt, trug auch ein Fellow der Münster School zum Gelingen dieser Veranstaltung bei. Am Freitagabend lud die MSAC die Teilnehmer*innen zu einem Empfang ein, in dessen Rahmen die Arbeit der Graduiertenschule vorgestellt wurde.

Plakat

6. Numismatische Herbstschule in Münster

5.–8. Oktober 2022
© Numismatik in Münster

Internationaler Workshop: "Bridges in Antiquity", MSAC, WWU

29.-30.07.2022 
Downloaden Sie hier den Flyer!
© MSAC

Vom 29. bis 30.07.2022 veranstalten Fellows der Münster School of Ancient Cultures (MSAC) den Workshop "Bridges in Antiquity", der sich vor allen an junge ForscherInnen richtet. Im Mittelpunkt stehen Beiträge aus den Altertumswissenschaften, die sich mit Brücken oder anderen Übergängen über natürliche Hindernisse beschäftigen und dabei eine archäologische, kunsthistorische, philologische oder architekturhistorische Perspektive einnehmen.

Der Call for Papers ist mittlerweile abgeschlossen. Hier finden Sie Programm des Workshops.

Bei Fragen wenden Sie sich an die OrganisatorInnen: Anna Falke (a_falk06@uni-muenster.de) oder Florian Neitmann (florian.neitmann@uni-muenster.de).

 

© MSAC

Bodies in Ancient Egypt

15-17. Juli 2022

Neighbouring Cultures & Beyond

Interconnectedness and Divergence in the Mediterranean and the Near East, MSAC (Münster School of Ancient Cultures) - OIKOS (Onderzoeksinstituut Klassieke Oudheid Studiën)

6 - 8 July 2022, Landhaus Rothenberge / Münster
 

Vom 06.-08. Juli 2022 veranstaltet die MSAC gemeinsam mit Kooperationspartnern (OIKOS, Uni Wien) im Landhaus Rothenberge den internationalen Workshop “Neighbouring Cultures & Beyond – Interconnectedness and Divergence in the Mediterranean and the Near East”. Das vorläufige Programm finden Sie hier.

Feierliche Eröffnung der Münster School of Ancient Cultures

17. Juni 2022 im Erbdrostenhof Münster
© MSAC

Am 17. Juni fand die feierliche Eröffnung der Münster School of Ancient Cultures (MSAC) statt. Die MSAC ist eine im Dezember 2020 an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster gegründete interdisziplinäre Graduiertenschule, welche die zahlreichen altertumswissenschaftlichen Fächer und Disziplinen der WWU Münster vereint. Das Ziel der MSAC besteht in der bestmöglichen Betreuung und Begleitung von Promovierenden während der Umsetzung ihrer Promotionsvorhaben.

Nachdem die MSAC in den letzten zwei Jahren ihren Betrieb sowie nunmehr 13 Fellows aufgenommen hat, haben die Fellows, der Vorstand sowie das Board der MSAC herzlich dazu eingeladen, auf den erfolgreichen Start der interdisziplinären Promotionsschule anzustoßen. Zu diesem Anlass kamen Fellows, Vorstand, Board, Mitglieder, Förderer sowie an der MSAC Interessierte am 17. Juni im Erbdrostenhof in Münster zusammen.

Zu den SprecherInnen des Tages zählten der Sprecher der MSAC, Prof. Dr. Dr. h.c. Johannes Hahn, der Rektor der WWU, Prof. Dr. Johannes Wessels, sowie die Vertreterin des Boards der MSAC, Prof. Dr. Gerry Wakker (Groningen). Einen weiteren Höhepunkt des Rahmenprogrammes – das ließ bereits die Einführung durch Prof. Dr. Eve-Marie Becker erahnen – stellte der Festvortrag von Prof. Dr. Stefan Rebenich (Bern) dar, der zu dem Thema „Renaissancen. Die Wiederkehr der Antike und die europäische Gegenwart“ sprach. Gerahmt wurden die Beiträge durch das in den Musikwissenschaften der WWU beheimatete Duo con Fuoco: Iva Zurbo (Klavier) sowie Dana Bostedt (Violine) begeisterten die Anwesenden mit Stücken von Cesar Franck sowie Mieczyslaw Weinberg.

Alles in allem war es – das ließen die zufriedenen Gesichter beim anschließenden Empfang unschwer erkennen – ein in jeder Hinsicht gelungener Tag sowie eine schöne Würdigung des Engagements der Fellows der MSAC sowie ihres Gründungsvorstandes.

Wenn Sie mehr über die MSAC in Erfahrung bringen möchten oder sich vielleicht sogar für ein Fellowship interessieren, sind Sie herzlich eingeladen sich auf der Homepage der Münster School umzusehen.

Feierliche Eröffnung der Münster School of Ancient Cultures

© Lianna Hecht
  • © Lianna Hecht
  • © Lianna Hecht
  • © Lianna Hecht
  • © Lianna Hecht

Jour fixe

19. November 2021
© MSAC

Am 19. November 2021 fand der erste Jour fixe der MSAC statt. Antonis Kourkoulakos, Fernanda Alvares Freire, Hannah Scherz und Lukas Kerk gewährten Einblicke in den aktuellen Stand Ihrer Forschungsprojekte und diskutierten mit den in Präsenz wie auch digital anwesenden WissenschaftlerInnen, Interessierten und natürlich auch mit ihren Peers der Münster School. Gerahmt wurde das inhaltliche Programm durch einleitende Grußworte von Prof. Dr. Johannes Hahn sowie einer zusammenfassenden Take-Home-Message von Prof. Dr. Angelika Lohwasser.

Der erfolgreiche und anregende Austausch zeigte nicht nur die erstaunliche Methodenvielfalt und Interdisziplinarität der in der MSAC gebündelten Forschungsvorhaben, sondern stellte zugleich den Auftakt für ein wiederkehrendes Format des Programms der MSAC dar. Und so freuen wir uns bereits jetzt darauf, im kommenden Jahr im Zuge des zweiten Jour fixe von den Fortschritten der spannenden und originellen Forschungsprojekte der Promovierenden der Münster School of Ancient Cultures berichten zu können.

Allen Beteiligten sowie Interessierten sei für den gelungenen Auftakt in die Vortragsreihe herzlich gedankt!

Workshop „Sterben und Tod in der Alten Kirche“

30.11.2021
© MSAC

Am 30.11.2021 fand unter der Leitung von Dr. Monnica Klöckener, Seminar für Alte Kirchengeschichte, Patrologie und Christliche Archäologie, der Workshop „Sterben und Tod in der Alten Kirche“ statt. Er hatte zum Ziel, die aktuelle Forschung über Sterben und Tod in der Zeit der Alten Kirche aufzugreifen und weiterzuführen. Dazu waren vier Referent*innen eingeladen, die alle im Themenfeld des Todes zur Zeit der Alten Kirche und darüber hinaus forschen, nämlich Prof. Dr. Notker Baumann, Dr. Florian Durner, Marie-Luise Kosan und Nicolas Kusser, was interdisziplinär sehr fruchtbare Gespräche förderte. Es nahmen auch Studierende eines Hauptseminars im Bereich der Alten Kirchengeschichte teil, die sich in einem ersten Seminarblock intensiv auf den Workshop vorbereitet und die dort behandelten Autoren und Quellentexte bearbeitet hatten. Der Workshop wurde finanziert durch QVM und die MSAC. Beiden Geldgebern sei sehr herzlich gedankt.Workshop „Sterben und Tod in der Alten Kirche“Workshop „Sterben und Tod in der Alten Kirche“

Schreibworkshop für Doktorand*innen der MSAC

14.–16. April 2021
Schreibworkshop für Doktorand*innen der MSAC
Schreibworkshop für Doktorand*innen der MSAC
© Dr. Monnica Klöckener

Mit einer Schreibwerkstatt unter der Leitung von Dr. Monnica Klöckener, zertifizierte Schreibberaterin und Schreibtrainerin, begann im April das offizielle Programm für die Promovierenden der MSAC. In einer Kleingruppe reflektierten die Doktorand*innen ihre individuellen Schreibprozesse. Theoretischer Input zu Schreibprozessen und den Bedingungen ihres Gelingens wechselten sich ab mit praktischen Übungen und dem Austausch von Erfahrungen. Die Teilnehmenden erarbeiteten Schreibtechniken für den konkreten Bedarf des eigenen Schreibprojekts und formierten im Anschluss an den Workshop eine Peer-Writing-Group für den weiteren Austausch über die eigenen Schreibprojekte. Aufgrund der positiven Evaluation darf der Workshop sicherlich als sehr erfolgreicher Start in das Promotionsprogramm der MSAC gewertet werden

 

1. Internationaler Workshop der Münster School of Ancient Cultures

Beyond Borders
Migration, Exchange and Communication in the Ancient World

28. Oktober – 30. Oktober 2020
Programm des Workshops "Beyond Borders"
Programm des Workshops "Beyond Borders"
© MSAC

Noch in ihrer Gründungsphase hielt die Münster School of Ancient Cultures vom 28. bis 30. Oktober 2020 einen ersten internationalen Workshop ab, um sich potenziellen Mitgliedern vorzustellen und diese in den Gestaltungsprozess einzubinden. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen 18 Masterstudierende und Promovierende, die ihre Forschungen zu altertumswissenschaftlichen Themen präsentierten und zur Diskussion stellten. Inhaltlich waren die Beiträge den drei Schwerpunktbereichen „Migration“, „Exchange“ und „Communication“ zugeordnet und betonten den kulturübergreifenden Charakter, der auch in Zukunft die gemeinsame Arbeit in der MSAC prägen soll.

Zu Beginn führten Mitarbeiterinnen des Graduate Centre und des International Office der WWU in die Möglichkeiten der Promotion im internationalen Kontext ein. Zudem waren mit Hans Beck (Münster), Julia Budka (München), André Lardinois (Nijmegen), Anders-Christian Jacobsen (Aarhus) und Martin Kern (Princeton) ExpertInnen geladen, die ihre reichen Erfahrungen in diesem Bereich teilten.

Aufgrund der ungünstigen Pandemielage musste der Workshop online stattfinden, was jedoch dem Gelingen des fachlichen Austauschs der Studierenden untereinander, aber auch mit den zugeschalteten BetreuerInnen und den internationalen ExpertInnen, keinen Abbruch tat. Die Möglichkeit zu informellen Gesprächen im kleineren Kreis bot sich in Breakout-Sessions während der Kaffeepausen und bei abendlichen Begegnungen, wo unter anderem ein digitales Kaminfeuer zur entspannten Atmosphäre beitrug. Den Abschluss des Workshops bildete eine ergiebige Diskussion zu den Gestaltungsmöglichkeiten der Graduiertenschule, deren Ergebnisse unmittelbar zur Planung weiterer Veranstaltungen (z. B. eines Schreib-Coachings) führten. Die offizielle Gründung der MSAC wird im Lauf des Wintersemesters 2020/2021 angestrebt.