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Neuer Webauftritt für die Digital Humanities an der Uni Münster

Digital Humanities Universität Münster Logo

Seit heute gibt es eine zentrale zweisprachige Website zum Thema Digital Humanities (DH) an der Universität Münster: https://uni-muenster.de/DH. Diese ersetzt die bislang getrennten Webseiten des Center for Digital Humanities (CDH) und des Service Center for Digital Humanities (SCDH).

„Wir wollen damit die DH-Serviceangebote den interessierten Wissenschaftler*innen näherbringen und die organisatorischen Strukturen transparent machen!“, so formuliert Dr. Jan Horstmann, Leiter des SCDH und DH-Koordinator der Universität, die zwei Hauptziele des Relaunches. Die Community der Forschenden, die Beratungsleistungen sowie der Zugang zu Methoden und Tools für die Forschung erhalten so einen gemeinsamen Ort im Netz. Damit spiegelt sich die Vielfalt der DH-Aktivitäten an der WWU Münster ebenso eindrucksvoll wie nutzerfreundlich wider: Gemeinsamkeiten und Bezüge werden klarer und logischer hervorgehoben.

“Hier wird nichts zwangsverheiratet“, betont Horstmann. Die Zusammenführung sei ein folgerichtiger Schritt: Von Beginn an ist die Arbeit des CDH-Vorstands und des SCDHs eng aufeinander bezogen. Die Entwickelnden des SCDHs beraten und begleiten die Projekte der geisteswissenschaftlich Forschenden an der Universität Münster in Bezug auf digitale Methoden mit ihrer Expertise, das SCDH richtet den jährlichen DH-Tag aus, organisiert und begleitet die Arbeitsgruppen des Arbeitskreises DH und die SCDH-Leitung führt als DH-Koordinator auch die Geschäfte des CDH.

Der neue Webauftritt orientiert sich an den Informations- und Unterstützungsbedarfen der Forschenden: Die zentralen Kategorien finden sich als Reiter in der oberen Leiste auf jeder Unterseite, der RSS-Feed dieses Blogs ist auf der Seitenleiste ständig präsent, ebenso die Twitter-Timeline des SCDH-Twitteraccounts @ULB_MS_SCDH.

CDH und SCDH

Die dynamischen Inhalte der einzelnen Seiten folgen dem Kachelprinzip des Corporate Designs der Universität Münster. Die Kacheln heben thematische Querbezüge als ausgewählte Hightlights hervor oder stellen die einzelnen Unterseiten der jeweiligen Kategorie vor.

Die Seiten des CDH erläutern mehr als nur die Ziele und Aufgaben des Interessensverbands. Besonders erwähnt seien hier die Informationen zum DH-Zertifikat und zum DH-Tag der Universität Münster. Wenn Sie Mitglied im CDH werden möchten – das ist möglich für alle an der Universität Münster Forschenden der im CDH vertretenen Fachbereiche – finden Sie auf den CDH-Seiten ebenfalls den Mitgliedsantrag.

Die Seiten des SCDH erläutern die Arbeitsfelder des an der ULB angesiedelten Service Centers und erläutern das Spektrum der angebotenen Services im Bereich der Beratung und Begleitung. Die Service-Seite bietet Ihnen die Möglichkeit, mit Ihrer Projektidee auf das SCDH zuzukommen, um gemeinsam z.B. ein projektspezifisches Digital-Humanities-Konzept zu erarbeiten. Das SCDH verpflichtet sich in seiner Arbeit den grundsätzlichen Werten Offenheit, Vertraulichkeit, Qualität, Nachhaltigkeit und Kontinuität, die auf einer eigenen Unterseite („Unsere Philosophie“) erläutert werden. Konkrete DH-Softwaretools werden im Bereich „Methoden und Werkzeuge“ angeboten, der in den kommenden Jahren noch stark wachsen wird. Selbstverständlich stellt sich auch das gesamte SCDH-Team vor.

Arbeitskreis DH und Projekte

Neben CDH und SCDH ist der Arbeitskreis DH der dritte wichtige Spieler im Bereich DH an der Universität Münster. Hier finden Sie alles über die derzeit sieben aktiven AGs zu verschiedenen spezifischen DH-Themen und -Forschungsmethoden. Angesprochen sind alle Interessierten der Universität; Ziel ist ein niedrigschwelliger Austausch über konkrete digitale Methoden, Tools und Projekte. Die derzeitigen AGs beschäftigen sich mit den Themenfeldern 3D, Geoinformationssysteme (GIS), Semantic Web, TEI (digitale Edition), Textanalyse, Texterkennung und Wissenschaftskommunikation.

Ausgewählte vom SCDH betreute Forschungsprojekte stellen sich unter „Projekte“ vor. Die Projektschaufenster sind nicht nur ein attraktives Angebot für mehr Sichtbarkeit der einzelnen Projekte (fachspezifische Zielgruppe), sondern machen auch auf die Vielfältigkeit der DH-Forschung am Standort WWU aufmerksam (Zielgruppe DH). Sie ermöglichen Ihnen als eine Art Projektbörse zudem selbst zu schauen, wer in den anderen geisteswissenschaftlichen Fachbereichen der eigenen Universität mit ähnlichen Methoden forscht und ggf. eigenständig Kontakt aufzunehmen (Zielgruppe WWU). Wenn Sie Ihr digitales Forschungsprojekt vertreten sehen wollen, freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme über digitalhumanities@uni-muenster.de.

DH-Struktur und Kontakte

Für Außenstehende ist die historisch gewachsene DH-Struktur an der WWU nicht immer leicht zu durchschauen. „Wir haben uns bemüht, hier auch mit gestalterischen Mitteln mehr Klarheit zu schaffen“, betont Horstmann. Besonders zu erwähnen ist hierbei die Steuerung und Gestaltung der DH-Praxis, die von der Wissenschaftler*innengemeinde ausgeht.

DH-Struktur Universität Münster

Die Einbettung in eine größere und universitätsweite Struktur von beteiligten Stakeholdern und Service Centern ermöglicht erst den Dialog zwischen den einzelnen Akteuren der DH am Standort Münster. Die Unterseite „DH-Struktur“ erläutert dieses Netz der gegenseitigen Bezugnahmen und Unterstützungen.

Die „Kontakte“-Seite schließlich holt Sie bei Ihren konkreten und vielfältigen Bedarfen ab. Ob Sie Unterstützung bei digitalen Forschungsmethoden oder dem Forschungsdatenmanagement benötigen, digital publizieren oder sich im Interessensverbund CDH oder dem Arbeitskreis DH engagieren möchten; diese und weitere Anlaufpunkte finden Sie auf der Seite aufgelistet. Das erspart Ihnen nicht nur die oft lästigen Weiterleitungen an Zuständige; es macht zugleich auch deutlich, wie vielfältig die Unterstützungsmöglichkeiten an der Universität Münster sind.

Haben Sie Meinungen, Rückmeldungen oder Anregungen zu unserem neuen DH-Webauftritt? Kontaktieren Sie uns gerne oder nutzen Sie die Kommentarfunktion unten.

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