Phasen der Videoproduktion
Konzeption
Vor Drehbeginn wird die Filmidee in Textform (Exposé, Treatment, Drehbuch, Storyboard) fixiert.
Das
Exposé ist die kurze Ideenskizze aus der das Treatment, das Filmkonzept
zur Vorlage für die Dreharbeiten entsteht. Im Drehbuch werden Dialoge,
Drehorte und Handlungsabläufe dokumentiert. Das Storyboard ist die
zeichnerische Version des Drehbuchs und dient als visuelle Vorlage zur
Erstellung von Bildfolgen und allen Beteiligten als
Handlungsorientierung bei der Projektrealisierung.
Produktion
Die
Dreharbeiten nach konzeptioneller Vorlage (Drehbuch, Storyboard) sind
der bekannteste Teil der Produktion. Strukturell lässt sich jede
Produktion in vier Phasen gliedern: Die Planungsphase (Idee, Drehplan
und Finanzen), die Organisationsphase (Planung von Drehorten, Personal
und Technik), die Dreharbeiten (Bild- und Tonaufnahmen) und die
Postproduktion (Nachbearbeitung, Verwertung).
Postproduktion/Videoschnitt/Montage
Die Funktion der Montage (Film-/Videoschnitt) ist die Erzeugung von Bild-Ton-Verbindungen.
Sie
organisiert die inhaltlichen, zeitlichen und räumlichen Ebenen eines
Films. Hierzu werden die von der Kamera aufgenommenen Bewegtbilder und
die sie begleitenden O-Töne (Interview, Statement) und die Athmo
(Umgebungsgeräusche) gesichtet, aussortiert und sinnstiftend
miteinander verbunden.
Publikation
Audiovisuelle Medienprodukte (Videos) werden an der Universität Münster im E-Learning Bereich, zur Forschungsdokumentation und zur Außendarstellung eingesetzt. Hierzu gibt es verschiedene Verwertungs- und Veröffentlichungsmöglichkeiten. Die Erstellung von Mediendatenträgern (DVD) und die Online-Verwertung in Digitalen Publikationen (Streaming, Download, etc.) ermöglichen ein weites Verwendungsspektrum zur Nutzung audiovisueller Medienprodukte im universitären Kontext.
Stand: 17.12.2008

