Multimedia
Praktikum
Bildgewinnung und Bilddarstellung
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Nach der etwas umfangreichen vorangehenden Lektion zum Ausklang der Vorlesung etwas leichtere Kost.
Das Internet ist voll mit Bildern, mit schönen Bildern, mit interessanten Bildern. Aber man findet auch hässliche, ja widerliche Bilder. Die Anarchie des Internets spiegelt sich auch in seinen Bildern.
Für den fotografisch Interessierten ist das Internet eine unerschöpfliche Quelle. So viel kann keiner alleine fotografieren. Die Bilder zu übernehmen ist einfach. Wohl jeder hat schon auf ein Bild geklickt und es mit Speichern unter auf seiner Platte abgelegt. Bei umfangreichen Bildersammlungen, die auf viele miteinander verknüpften Seiten verteilt sind, ist dies aber ein mühsames Unterfangen. Als Hilfe bieten sich Programme an, die tief geschachtelte Web-Sites durchforsten können und die Seiten oder Bilder holen und lokal speichern. Wir werden das Programm FrontPage der Firma Microsoft nutzen, um uns automatisch mit Bildern zu versorgen.

Jeder angeschlossene PC kann selbst Anbieter von Bildern sein. Wir werden uns mit dem Anbieten von Echtzeitbildern beschäftigen. Unser Arbeitsplatz wird zu diesem Zweck zusätzlich mit Web-Server-Funktionalität ausgestattet. Das ist keine große Sache. Ein Web-Server ist ein relativ simples Programm. Wenn Sie selbst einen programmieren wollen und können, kommen Sie in der einfachsten Version mit ein paar Dutzend Programmzeilen aus. Unser Server wird nur eine einzige Web-Seite haben, die außer einer Überschrift nur einen Verweis auf ein Bild enthält. Außerdem werden wir unseren Rechner mit einer WebCam ausstatten. Wir verwenden dazu eine recht einfache Video-Kamera: die ToUcam Pro der Firma Philips. Diese Kamera fängt in regelmäßigen Abständen ein Foto ein. Dieses ersetzt stets das Bild, auf das die Web-Seite verweist. Wird diese Seite von irgendwem in der Welt betrachtet und regelmäßig aktualisiert, so kann er beobachten, was bei uns in Münster los ist.
Bei dem dritten Thema, das wir behandeln wollen, wird es richtig interaktiv. Wir bauen eine Video-Konferenz auf. Dazu benötigen wir zwei PCs, an die jeweils eine Philips-Kamera angeschlossen ist. Ein Programm sorgt dafür, dass das Bild von der einen Kamera dauernd zu dem anderen PC übertragen und dort angezeigt wird und umgekehrt. Sie können sich also zuwinken und ... ja, ja, sprechen können Sie auch miteinander, denn bei unserer Video-Konferenz wird auch der Ton übertragen.