Multimedia Praktikum  Bildgewinnung und Bilddarstellung 

Der Dia-Scanner
Canon FS 4000 US

Diese Lektion beschreibt die Bedienung dieses Scanners.

 

           

 

Der Canon FS 4000 US ist ein spezieller Dia- und Filmstreifen-Scanner für Filme im Kleinbild- und APS-Format. Seine höchste optische Auflösung beträgt 4000 dpi. Er kann Bilder bis zu einer Farbtiefe von 14 Bit liefern.

 

An der Vorderseite befindet sich ein Filmeinschub. Hier können die zum Lieferumfang gehörenden Halter für Dias, Negativstreifen und APS-Filme eingeführt werden.

 

             Diahalter

 

Wir werden den oben abgebildeten Diahalter verwenden. Die einzelnen Dias werden hier durch Klammern gehalten.  Wird der Diahalter eingeführt, so wird er von der Mechanik des Scanners erfasst und selbständig eingezogen. Die weitere Steuerung wird ausschließlich vom Bildbearbeitungsprogramm aus vorgenommen.

 

Starten Sie den Photoshop. Wählen Sie im Programm-Menü nacheinander die Punkte Datei, Importieren, Filmget an. Der Scanner-Treiber wird gestartet.

 

Zuerst erscheint eine Meldung, dass der Scanner kalibriert wird. Diese Kalibrierung kann durchaus 1 bis 2 Minuten dauern. Danach erscheint der Filmget-Dialog, das ist das Dialogfeld, das den Scanner-Treiber parametriert und bedient.

   

Links oben werden die Scan-Parameter ausgewählt und angezeigt.

   

Hier sind unsere Standardparameter angezeigt. Wir wollen Dias (Farbpositive) mit 14-Bit-Farbtiefe und einer Auflösung von 4000 dpi scannen. Unter dem Programm-Menü-Punkt Einstellungen können und sollten Sie auch noch Kratzer und Staub entfernen aktivieren.

 

Über dem Filmget-Dialog ist der Indexfeld-Dialog eingeblendet, er zeigt die Dias im Dia-Halter in Miniaturform an. Betätigen Sie den Knopf  Indexbild Scan. Der Dia-Halter wird ganz in den Scanner hineingezogen.  Die Miniaturbilder erscheinen in der Ansicht.

   

Klicken Sie eines der Bilder an. Es wird rot umrandet angezeigt. Drücken Sie dann links in dem Filmget-Dialog auf den Knopf Vorschau. Wieder wird der Dia-Halter bewegt. Das ausgewählte Bild wird als Vorschau gescannt und in dem rechten Teil des Filmget-Dialogs angezeigt.

   

 

Tonwertumfang

Um das Foto ist ein veränderbarer Rahmen gezogen. Verschieben Sie ihn mit der Maus so, dass er nur relevante Bildteile umschließt. Jetzt können wir Bildbearbeitungsmaßnahmen vorsehen, die beim Scannen an dem Bild vorgenommen werden sollen. Im Prinzip steht die gesamte Palette zur Verfügung. Die Werkzeuge dazu finden Sie unter den Parametereinstellungen.

 

Mit dem Werkzeug    legen Sie den Tonwertumfang fest. Sie können diese Einstellung, wie bekannt, für jeden Kanal einzeln vornehmen. Auf der Leiste rechts von diesem Bedienfeld finden Sie den Knopf  . Über ihn wird eine automatische Tonwerteinstellung vorgenommen. Ich habe sehr gute Erfahrungen mit dieser Automatik gemacht. Die Auswirkung wird stets rechts im Bildfenster angezeigt, sodass Sie über eine Kontrolle verfügen. Auch hier gilt wieder: Finden Sie durch Ausprobieren die beste Einstellung.

 

Das Werkzeug    erlaubt die Anwendung von Gradationskurven. In der nebenstehenden Abbildung werden durch eine S-Kurve die dunklen Töne aufgehellt und die hellen abgedunkelt.

 

Über das Werkzeug    können Helligkeit und Kontrast beeinflusst werden. Und mit  können Farben angepasst werden.

 

Es ist dringend zu empfehlen, zumindest den Tonwertumfang optimal einzustellen.

 

Ist das Bild zur Zufriedenheit verändert worden, kann über den Indexbild-Dialog das nächste Bild angezeigt werden. Sind alle Bilder bearbeitet, so werden im Indexbild-Dialog die Bilder, die gescannt werden sollen, mit der Maus ausgewählt und dann der Knopf  Scannen gedrückt. Die ausgewählten Bilder werden gescannt. Rechnen Sie bei einer Auflösung von 4000 dpi mit einer Scan-Zeit von einigen Minuten je Bild.

 

Am Ende stehen die Bilder im Photoshop zur Verfügung. Hier können sie gegebenenfalls weiter verarbeitet, z.B. skaliert, werden.