Multimedia
Praktikum
Bildgewinnung und Bilddarstellung
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Die Canon-Powershot G2 verfügt über eine große Anzahl von Knöpfen, Rädchen und Menü-Einträgen. Während des Praktikums haben Sie selbstverständlich die Original-Gebrauchsanweisung zur Verfügung. Dieser Artikel wählt aus der Vielzahl der Einstellmöglichkeiten die aus, die Sie im Praktikum benutzen werden.

Auf der Vorderseite der Kamera gibt es keine Bedienelemente. An dem Tragriemen der Kamera ist jedoch ein Objektivschutzdeckel befestigt. Mit diesem Deckel ist das Objektiv immer, wenn die Kamera nicht genutzt wird, abzudecken. Bevor man die Kamera einschaltet, muss er abgenommen werden.

Auf der Rückseite ist neben den Suchersystemen optischer Sucher und TTL-Monitor eine Reihe von Bedienelementen angebracht.
Die Blitz-Taste schaltet den Blitz ein
und aus.
Die Kontrollleuchten zeigen verschiedene
Aufnahmezustände an.
Mit der Makro-Taste wird der Nahbereich (6 -
70 cm) des Objektivs erschlossen.
Der Joystick wird immer dann verwendet, wenn aus mehreren Werten auszuwählen ist.
Die Menü-Taste schaltet das Menü ein.
Mit der OK-Taste wird eine Auswahl bestätigt.
Über die Löschen-Taste werden Bilder gelöscht.
Die Display-Taste schaltet das TTL-Display ein und aus.
Der Monitor ist drehbar angebracht und kann in praktisch jede Winkelstellung gebracht werden. Im Ruhezustand der Kamera wird er geschützt gegen die Kamera geklappt.


Die Oberseite der Kamera ist so etwas wie das Kontrollzentrum. Hier wird die Kamera eingeschaltet, hier wird ausgelöst und hier werden die Aufnahmeparameter kontrolliert.
Die Kontrollanzeige zeigt, wenn die Kamera aufnahmebereit ist, wesentliche
Informationen an. In dem Beispiel links ist oben rechts die gewählte Blende 2.0
eingestellt. Der durchgestrichene Blitz (
)
heißt, dass der Blitz ausgeschaltet ist. Die Batterie ist voll aufgeladen (
).
Darunter wird angezeigt, dass wir noch 352 Raw-Bilder machen können, bis der
CF-Speicher voll ist.

Zoom-Hebel und Auslöser sind miteinander kombiniert. Der Auslöser ist in nebenstehender Abbildung rot umrandet. Der Auslöser hat zwei Druckpunkte. Wird nur leicht darauf getippt, so wird die Belichtungs- und Entfernungsmessung aktiviert, und die gemessenen Werte werden gespeichert. Wird der Auslöser ganz heruntergedrückt, so wird eine Aufnahme gemacht. Mit dem grün umrandeten Hebel wird die Brennweite des Objektivs verstellt. Wird der Hebel nach links verschoben, wird in den Weitwinkelbereich hinein gezoomt. Wird er nach rechts geschoben, erhält man die Tele-Brennweiten.
Programmwähler und Ein/Aus-Schalter sind ebenfalls ineinander geschachtelt. Die innere mit einem Zahnkranz versehene Scheibe dient der Auswahl des Belichtungsprogramms. Das Programm, das der kleinen weißen Markierung gegenüber steht, ist ausgewählt. In unserem Beispiel ist das Programm Zeitautomatik Av ausgewählt.

Unter der dicken Programmwahlscheibe liegt die dünnere Scheibe, mit der man die Kamera ein- und ausschaltet. Sie hat oben eine ca. 5mm große Nase, die die Schalterstellung anzeigt. Der Schalter hat drei Stellungen:
Verbleibt noch die Taste für die Aktivierung des Selbstauslösers. Der Selbstauslöser ist neben seiner eigentlichen Funktion ein gutes Hilfsmittel, um bei längeren Belichtungszeiten die Verwacklung durch das Drücken auf den Auslöser zu vermeiden. Man fixiert die Kamera, aktiviert den Selbstauslöser und betätigt dann den Auslöser. Wenn nach ca. 10 Sekunden die Kamera auslöst, ist die durch das Betätigen des Auslösers verursachte Schwingung abgeklungen.

Die Unterseite der Kamera ist nicht sehr interessant. Von hier ist der Akkumulator der Kamera erreichbar. Man kann den Akku allerdings auch aufladen, wenn er in der Kamera verbleibt.
Von Interesse für uns ist allein das Stativgewinde. Hierüber kann die Kamera auf ein Stativ geschraubt werden.

Die rechte Seite der Kamera dient der externen Versorgung. Hinter einer Abdeckung, die man zur Seite schieben kann, befinden sich zwei Buchsen.

Zum Einstellen der Standardeinstellungen schalten Sie die Kamera ein, klappen den Monitor aus und drücken auf die Menü-Taste. In dem erscheinenden Menü können Sie mit dem Joystick Einträge anwählen. Mit der OK-Taste wird eine Auswahl bestätigt. Als Standard wählen wir:
| File Format | RAW |
| ISO Speed | 50 |
| Digital Zoom | Off |
| AF Mode | Single |
| Spot AE Point | Center |
| Contrast | Mittlerer Wert |
| Sharpness | Niedrigster Wert |
| Saturation | Mittlerer Wert |
Wenn wir alle Einstellungen nach unseren Wünschen festgelegt haben, drücken wir wieder die Menü-Taste. Die Kamera ist jetzt einsatzbereit.
Schalten Sie die Kamera ein. Wählen Sie als Programm die Zeitautomatik. Stellen Sie mit Hilfe des Joysticks die gewünschte Blende ein. Kontrollieren Sie die Tasten Naheinstellung, Blitz und Selbstauslöser.
Visieren Sie ihr Motiv an. Wählen Sie mit dem optischen Sucher oder mit dem TTL-Monitor den Ausschnitt. Korrigieren Sie gegebenenfalls den Ausschnitt mit der Zoom-Taste. Betätigen Sie den Auslöser.
Die grüne Lampe blinkt kurz auf. Auf dem Monitor ist ihr gerade gemachtes Foto für einige Zeit zu sehen. Wenn es wieder verschwindet, ist ihr Foto auf dem CF-Speicher abgelegt, und Sie können die nächste Aufnahme machen.
Die Fotos werden von der Kamera in den Rechner über eine USB-Leitung
transferiert. Verbinden Sie Kamera und Rechner mit dem speziellen Canon USB-Kabel. Schalten Sie den Ein/Aus-Schalter auf die Stellung
.
Der CF-Speicher der Platte wird automatisch in das Dateisystem ihres Rechners
eingebunden.
Im Windows-Explorer finden Sie jetzt eine Platte mit dem Namen PowerShot G2. Wenn Sie diese anwählen, so werden die auf der Platte abgelegten Bilder angezeigt. Dies gilt auch, wenn es sich um Raw-Bilder handelt.
Wählen Sie eines der Bilder mit der Maus an und betätigen Sie die rechte Maus-Taste. In dem sich öffnenden Maus-Menü finden Sie den Eintrag Convert. Wählen Sie diesen an, so wird der Canon Raw Image Converter gestartet, und ihm wird das Bild übergeben. Sie können hier einige Konvertierungsparameter und den Zielort für das konvertierte Bild angeben. Wählen Sie dann den Startknopf im Konverter an. Das Bild wird ins TIFF-Format konvertiert und kann mit den normalen Bildbearbeitungsprogrammen weiter verarbeitet werden.