Einfache Fragen, schwierige Vorlesung
"Westfälische Nachrichten" und WWU veranstalten Universität für Kinder
Wie funktioniert Politik? Warum explodieren Schokoküsse? Können Tiere denken? Fragen, die kindlich einfach scheinen, aber gerade deshalb schwierig zu beantworten sind. Dieser Aufgabe stellen sich Wissenschaftler aus allen Disziplinen, um den Acht- bis Zwölfjährigen Rede und Antwort zu stehen. Organisiert wird die "Kinder-Uni Münster" von der WWU und den "Westfälischen Nachrichten".
Die Veranstaltungsreihe, zu der jeweils rund 500 Schüler der dritten bis sechsten Klassen aus Münster und dem Umland strömen, erwies sich schon bald als voller Erfolg. Die Kinder sind begeistert von der Möglichkeit, sich anders als in der Schule ihre Interessengebiete selbst auszusuchen und mit so vielen anderen Kindern gemeinsam die Universität zu besuchen, ergab eine Studie der Erziehungswissenschaftler der Universität unter Leitung von Dr. Dagmar Bergs-Winkels.
Die Kinder-Uni findet jeweils um 16.15 Uhr im Hörsaal H1 am Schlossplatz statt. Er ist mit 800 Plätzen der größte der Universität. Sollten dennoch mehr Besucher kommen, wird die Vorlesung für die Erwachsenen in den Hörsaal H4 und ins Foyer des Hörsaalgebäudes übertragen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Ganz wie erwachsene Kommilitonen erhalten die Kinder einen Studierendenausweis, auf dem der Besuch der Vorlesungen bescheinigt wird. Außerdem können die Junioren nach der Vorlesung die Mensa I am Aasee besuchen, wo ein Kinderteller zum Preis von einem Euro angeboten wird.
Termine
Vorträge, Vorlesungen
Fr 19.04.2013, 16:15 Uhr - 17:00 Uhr:
Wie klang der Urknall? Und warum ist Musik schöner?Prof. Dr. Michael Klasen
Fr 10.05.2013, 16:15 Uhr - 17:00 Uhr:
Wo man Bücher verbrennt ... Bücherverbrennung im NationalsozialismusProf. Dr. Hans-Ulrich Thamer
Fr 14.06.2013, 16:15 Uhr - 17:00 Uhr:
Gebaut für die Ewigkeit: 5500 Jahre alte Großsteingräber in Schmerlecke (Westfalen)Prof. Dr. Ralf Gleser
Fr 12.07.2013, 16:15 Uhr - 17:00 Uhr:
Warum strengen wir uns im Team oft mehr an - und manchmal gar nicht?Prof. Dr. Guido Hertel
