Herzlich Willkommen auf den Seiten des Graduiertenkollegs 1712/2 "Vertrauen und Kommunikation in einer digitalisierten Welt" der Universität Münster.

Seit Oktober 2016 befindet sich das interdisziplinäre Graduiertenkolleg 1712/2 "Vertrauen und Kommunikation in einer digitalisierten Welt" in seiner zweiten Förderphase. In seinem Forschungsprogramm untersucht das Graduiertenkolleg, wie unter den Bedingungen digitaler, medial vermittelter Kommunikation Vertrauen entwickelt und aufrechterhalten werden kann. Digital geprägte Kommunikationsweisen verändern den Aufbau und die Stabilisierung von Vertrauen. Gleichzeitig bilden sich neue Formen der Beziehungen zwischen Individuen, Organisationen und Öffentlichkeit heraus. Aufbauend auf Ergebnissen der ersten Förderphase (April 2012 bis September 2016) erforschen die Kollegiaten die mit dem Internet verbundenen Risiken sowie die Chancen für die Entwicklung von Vertrauen. Dies untersucht das Graduiertenkolleg in vier prototypischen Untersuchungsbereichen: Medien, Wirtschaft, Wissenschaft und Sport.

Das Studienprogramm des Graduiertenkollegs wird von Wissenschaftlern aus der Kommunikationswissenschaft, Psychologie, Sportwissenschaft, Wirtschaftswissenschaft und Wirtschaftsinformatik getragen. Seit dem 01.04.2012 forschen 20 Doktorandinnen und Doktoranden am Kolleg und bearbeiten eine Vielzahl interdisziplinärer Fragestellungen.

Das Graduiertenkolleg 1712/2 "Vertrauen und Kommunikation in einer digitalisierten Welt" wird gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG).

Führende Anti-Doping-Forscherin: "Das gesamte Sportsystem misstraut seinen Athleten"

Prof. Dr. Andrea Petróczi als DFG-Mercator-Fellow zu Gast für Forschungskooperationen am Graduiertenkolleg
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© WWU - Hochschulsport

Als erste DFG-geförderter Mercator Fellow besucht die führende Anti-Doping-Forscherin Prof. Dr. Andrea Petróczi von der Kingston University das Graduiertenkolleg für einen zweimonatigen Forschungsaufenthalt. Im Interview spricht sie über gemeinsame Forschungsprojekte mit den Sportpsychologen des Graduiertenkollegs und warum Vertrauen eine große Rolle für die Anti-Doping-Forschung spielt.

"Wir leben in nervösen Zeiten"

Kollegsprecher Prof. Dr. Bernd Blöbaum über die Vertrauenskrise der Medien
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© Julia Nüllen

Auf rechtspopulistischen Demonstrationen prangen Begriffe wie "Lügenpresse" und "Fake News" von Plakaten und diskreditieren die Medien. Auch abseits von Populismus und Kampfparolen scheint Unsicherheit in der Vertrauensbeziehung zwischen Medien und ihrem Publikum aufzukommen. In der neuen Ausgabe der Universitätszeitung "wissen|leben" spricht Kollegsprecher Prof. Dr. Bernd Blöbaum über die Gründe und den tatsächlichen Status quo des Medienvertrauens.

Spitzensportförderung: Antragsteller Prof. Dr. Bernd Strauß wird Leiter von neuer Kommission

PotAS-Kommission von Bundesinnenminister Thomas de Maizière in Berlin ernannt
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© BMI

Bundesinnenminister Thomas de Maizière und  DOSB-Präsident Alfons Hörmann gaben diese Woche die Mitglieder der neu gegründeten PotAS-Kommission (Potentialanalysesystem) in Berlin bekannt. Vorsitzender des fünfköpfigen Gremiums zur Spitzensportförderung ist Prof. Dr. Bernd Strauß, Antragsteller des Graduiertenkollegs "Vertrauen und Kommunikation". Die PotAS-Kommission ist zentrales Element in der Spitzensportreform des DOSB und BMI.

Wechsel in der Geschäftsführung: Dr. Christian Wiencierz wird wissenschaftlicher Koordinator

Graduiertenkolleg verabschiedet Dr. Stephan Völlmicke
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© privat

Das Graduiertenkolleg "Vertrauen und Kommunikation in einer digitalisierten Welt" begrüßt ein neues Gesicht in der Geschäftsführung:  Dr. Christian Wiencierz, ehemaliger Doktorand des Graduiertenkollegs, übernimmt nach viereinhalb Jahren die Position des wissenschaftlichen Koordinators von Dr. Stephan Völlmicke.

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© Artur Marciniec, über fotolia

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