Herzlich Willkommen auf den Seiten des Graduiertenkollegs 1712/2 "Vertrauen und Kommunikation in einer digitalisierten Welt" der Universität Münster.

Das interdisziplinäre Graduiertenkolleg 1712/2 "Vertrauen und Kommunikation in einer digitalisierten Welt" wird seit seiner Gründung 2012 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert. Die DFG verlängerte 2016 die Laufzeit des Graduiertenkollegs um eine zweite Förderphase. In seinem Forschungsprogramm untersucht das Graduiertenkolleg, wie unter den Bedingungen digitaler, medial vermittelter Kommunikation Vertrauen entwickelt und aufrechterhalten werden kann. Digital geprägte Kommunikationsweisen verändern den Aufbau und die Stabilisierung von Vertrauen. Gleichzeitig bilden sich neue Formen der Beziehungen zwischen Individuen, Organisationen und Öffentlichkeit heraus. Aufbauend auf Ergebnissen der ersten Förderphase (April 2012 bis September 2016) erforschen die Kollegiaten die mit dem Internet verbundenen Risiken sowie die Chancen für die Entwicklung von Vertrauen. Dies untersucht das Graduiertenkolleg in vier prototypischen Untersuchungsbereichen: Medien, Wirtschaft, Wissenschaft und Sport.

Das Studienprogramm des Graduiertenkollegs wird von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus der Kommunikationswissenschaft, Psychologie, Sportwissenschaft, Wirtschaftswissenschaft und Wirtschaftsinformatik getragen. Zurzeit forschen 18 Doktorandinnen und Doktoranden am Kolleg und bearbeiten eine Vielzahl interdisziplinärer Fragestellungen.

4. ABM-Workshop zum Thema "Social Simulation"

Hochrangige ABM-Experten und Wissenschaftler aus fünf Nationen kommen zum Methodenworkshop zusammen
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Zum vierten Mal in Folge richtete das Graduiertenkolleg "Vertrauen und Kommunikation in einer digitalisierten Welt" den Methodenworkshop zum "Agent-based Modeling" mit internationalen Gastrednern mit großem Erfolg aus. 22 Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus fünf Nationen kamen in Münster zusammen, um sich über den Umgang mit dem Verfahren zur computergestützten Modellbildung auszutauschen.

Zweimal herausragend abgeschlossen

Doktoranden Jens Mazei und Maximillian Holtgrave legen erfolgreich Disputation ab
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© Photo by JodyHongFilms on Unsplash

Das Graduiertenkolleg "Vertrauen und Kommunikation" gratuliert Psychologe Jens Mazei und Wirtschaftswissenschafter Maximillian Holtgrave herzlich zu ihren gelungenen Disputationen. Mit der Bestnote, summa cum laude, schlossen die beiden Doktoranden kürzlich ihr Promotionsstudium ab.

Gastvortrag: The wicked problem of doping

Mercator-Fellow Prof. Dr. Andrea Petróczi zur Unlösbarkeit des Doping-Problems im Spitzensport
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© Julia Nüllen

Im öffentlichen Vortrag “The wicked problem of doping: The system of mistrust and the future of legitimate anti-doping” sprach Gastwissenschaftlerin Prof. Dr. Andrea Petróczi heute (3. Juli) am Graduiertenkolleg "Vertrauen und Kommunikation" über die Problematik der Anti-Doping-Konzepte der Welt-Anti-Doping-Agentur und des Internationalen Olympischen Komitees.

The wicked problem of doping: The system of mistrust and the future of legitimate anti-doping

Gastvortrag von Doping-Forscherin und Mercator-Fellow Prof. Dr. Andrea Petróczi zum Vertrauensproblem im Spitzensport
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© Julia Nüllen

In den vergangenen Jahren erschüttert ein Dopingskandal nach dem anderen den deutschen ebenso wie den internationalen Spitzensport. Basiert der Spitzensport auf einem System des Misstrauens und wie sieht die Zukunft eines legitimen und funktionierenden Anti-Doping-Systems aus? Diese und weitere Fragen diskutiert die weltweit führende Doping-Forscherin und Mercator-Fellow des Graduiertenkollegs Prof. Dr. Andrea Petróczi am Montag, 3. Juli, in ihrem englischsprachigen Gastvortrag “The wicked problem of doping: The system of mistrust and the future of legitimate anti-doping” .

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© Artur Marciniec, über fotolia

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