Herzlich Willkommen auf den Seiten des Graduiertenkollegs 1712/2 „Vertrauen und Kommunikation in einer digitalisierten Welt“ der Universität Münster.

Seit Oktober 2016 befindet sich das interdisziplinäre Graduiertenkolleg 1712/2 „Vertrauen und Kommunikation in einer digitalisierten Welt“ in seiner zweiten Förderphase. In seinem Forschungsprogramm untersucht das Graduiertenkolleg, wie unter den Bedingungen digitaler, medial vermittelter Kommunikation Vertrauen entwickelt und aufrechterhalten werden kann. Digital geprägte Kommunikationsweisen verändern den Aufbau und die Stabilisierung von Vertrauen. Gleichzeitig bilden sich neue Formen der Beziehungen zwischen Individuen, Organisationen und Öffentlichkeit heraus. Aufbauend auf Ergebnissen der ersten Förderphase (April 2012 bis September 2016) erforschen die Kollegiaten die mit dem Internet verbundenen Risiken sowie die Chancen für die Entwicklung von Vertrauen. Dies untersucht das Graduiertenkolleg in vier prototypischen Untersuchungsbereichen:  Medien, Wirtschaft, Wissenschaft und Sport.

Das Studienprogramm des Graduiertenkollegs wird von Wissenschaftlern aus der Kommunikationswissenschaft, Psychologie, Sportwissenschaft, Wirtschaftswissenschaft und Wirtschaftsinformatik getragen. Seit dem 01.04.2012 forschen 20 Doktorandinnen und Doktoranden am Kolleg und bearbeiten eine Vielzahl interdisziplinärer Fragestellungen.

Das Graduiertenkolleg 1712/2 „Vertrauen und Kommunikation in einer digitalisierten Welt“ wird gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG).

Doppelt ausgezeichnet: Doktorand ist bester Gutachter bei Management-Konferenzen

Maximilian Holtgrave
© Maximilian Holtgrave

Gleich zweimal  in diesem Jahr wurde Doktorand Maximilian Holtgrave als "Best Conference Reviewer" auf Konferenzen der "European Academy of Management" und der "British Academy of Management" ausgezeichnet. Mehr

Dissertation erschienen: Vertrauen in politische Parteien

© privat

Welchen Eindruck Bürger von Parteien während eines Wahlkampfs entwickeln, kann entscheidend für den Wahlausgang sein. Kollegiat Dr. Christian Wiencierz untersuchte in seiner kürzlich erschienenen Dissertation, welchen Einfluss Gespräche über Wahlwerbung auf die Vertrauenswürdigkeit von Parteien haben. Mehr

Tandemprojekt "Getrost Vergessen" in DFG-Schwerpunktprogramm gestartet

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© Gerd Felder

Dass Menschen vergessen, macht es ihnen erst möglich, im Alltag handlungsfähig zu sein und nicht von einer Informationsflut erschlagen zu werden. Im Arbeitsalltag kann der Versuch möglichst viele Dinge zu behalten, Stress auslösen und zu Fehlern führen. Wirtschaftspsychologe Prof. Dr. Guido Hertel und Wirtschaftsinformatiker Prof. Dr. Jörg Becker wollen deshalb in einem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Tandemprojekt Computersysteme entwickeln, die Mitarbeiter in Organisationen beim Vergessen und Erinnern unterstützen. Mehr

Studie: Ungesicherte Forschungsresultate trüben Vertrauen nicht

Sarah Fischer
© Sarah Fischer

Sollte die Tochter gegen HP-Viren geimpft werden, die genitale Erkrankungen auslösen? Wie sicher sind Sonnencremes mit Nanoteilchen? Viele Menschen suchen im Internet nach Informationen, wenn sie gesundheitsbezogene Entscheidungen treffen. Oft stoßen sie dabei auf Forschungsergebnisse, die nach wissenschaftlichen Standards als nicht erwiesen gelten und die schwer einzuordnen sind. Kommunikationswissenschaftlerin Dr. Sarah Fischer fand heraus, dass diese "ungesicherten Ergebnisse" der Vertrauenswürdigkeit von Institutionen nicht schaden - allerdings erschweren sie den Nutzern eine Entscheidung in Gesundheitsfragen. Mehr

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