• Geschichte der Universität Münster

    Einen kurzen Überblick über die Geschichte der Universität Münster finden Sie unter http://www.uni-muenster.de/profil/geschichte.html

  • Literatur zur Geschichte der Universität Münster

    Zur Geschichte der Universität Münster gibt es zwei Bibliographien:

    • Die Festschrift zur 200-Jahr-Feier der Universität Münster 1980, herausgegeben von Heinz Dollinger, enthält eine Bibliographie mit der Literatur bis 1980.
    • Für die neuere Literatur ab 1980 gibt es eine gesonderte Bibliographie.
  • Die Amtsträger der Universität Münster

    Die Auflistungen der Amtsträger der Universität Münster umfassen die Rektoren, die Kuratoren und die Kanzler sowie die Dekane der verschiedenen Fakultäten.

    • Rektoren

    -Rektoren der ersten Universität und der Akademie Münster
    -Rektoren der Universität Münster seit 1902

    • Dekane vor 1970

    -Evangelisch-Theologische Fakultät
    -Katholisch-Theologische Fakultät
    -Medizinische Fakultät
    -Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät
    -Philosophische Fakultät

  • Die Universität Münster im Nationalsozialismus

    Die Universität Münster hat sich intensiv mit ihrer Geschichte im Nationalsozialismus auseinandergesetzt.

    • Der Senat der Universität Münster hat im Jahr 2000 eine Erklärung zu Maßnahmen der Universität während der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft veröffentlicht: http://www.uni-muenster.de/Rektorat/jb00/JB00G.HTM 
    • 2007 hat das Rektorat eine Kommission zur Aufarbeitung der Geschichte der Universität Münster im 20. Jahrhundert eingesetzt. Informationen zur Arbeit der Kommission finden Sie unter http://www.uni-muenster.de/Rektorat/ns-kommission/index.html. Die Ergebnisse der Kommissionsarbeit wurden 2012 in einem Sammelband veröffentlicht:
      Hans-Ulrich Thamer/Daniel Droste/Sabine Happ (Hg.),Die Universität Münster im Nationalsozialismus. Kontinuitäten und Brüche zwischen 1920 bis 1960 (Veröffentlichungen des Universitätsarchivs Münster 5), Aschendorff-Verlag, Münster 2012, 1186 Seiten, 79 €, ISBN 978-3-402-15884-5.
    • Jüngere und ältere Studierende der Universität Münster erforschen seit 2014 die Lebenswege von Opfern des Nationalsozialismus an der Universität und veröffentlichen ihre Rechercheergebnisse in Form von Gedenkblättern. Die Gedenkblätter und alle Informationen zu dem Projekt erhalten Sie auf der Seite http://www.flurgespraeche.de.
      Die Gedenkblätter sollen darüber hinaus Ende 2017 in einem Sammelband veröffentlicht werden:
      Sabine Happ/Veronika Jüttemann (Hg.), „Es ist mit einem Schlag alles so restlos vernichtet“. Opfer des Nationalsozialismus an der Universität Münster (Veröffentlichung des Universitätsarchivs Münster, 12), 39 €, ISBN 978-3-402-15890-6.
      Subskriptionspreis über den Aschendorff Verlag bis zum 1.4.2017: 30 €

  • Geschichte des Universitätsarchivs Münster

    1912 Am 12. Juni beschließt der Senat die Gründung des Universitätsarchivs. Das Universitätsarchiv wird im Vorlesungsverzeichnis WS 1912/1913 erstmals genannt.
    1912-1925 Universitätsarchivar Dr. Aloys Meister, ordentlicher Professor der Geschichte
    1919 Erste dokumentierte Aktenübernahme
    1925-1931 Universitätsarchivar Dr. Karl Spannagel, ordentlicher Professor der Geschichte
    1931 Universitätsarchivar Dr. Otto Leunenschloß, stellvertretender Direktor der Universitätsbibliothek
    1931-1941 Universitätsarchivar Dr. Anton Eitel, ordentlicher Professor der Geschichte und der Historischen Hilfswissenschaften
    1932-1935 Neuordnung des Archives mit Unterstützung der Archivberatungsstelle der Provinz Westfalen
    1942-1977 Universitätsarchivar Dr. Johannes Bauermann, Honorarprofessor für Geschichtliche Hilfswissenschaften und Leiter des Staatsarchivs Münster (bis 1961)
    1963 Einsetzung einer Senatskommission für das Universitätsarchiv
    1965 Erste Archivsatzung
    1966 Umzug in die Steinfurter Straße 107 (ehem. von-Einem-Kaserne). Ursprünglich war das Archiv im Universitätshauptgebäude am Domplatz untergebracht, nach der durch Bauermann im 2. Weltkrieg veranlaßten Auslagerung befand es sich im Staatsarchiv.
    1971 Auflösung der Senatskommission für das Universitätsarchiv, Einsetzung eines Senatsbeauftragten
    1971-1979 Senatsbeauftragter Prof. Dr. Rudolf Gmür
    1972 Vorhandene Bestände: Rektorat, Rechts- und Staatswissenschaftliche sowie Philosophisch-Naturwissenschaftliche Fakultät, insgesamt 480 Regalmeter (1978: 670 Regalmeter)
    1978 Neue Ordnung und Benutzungsordnung für das Universitätsarchiv. Das Universitätsarchiv ist seither eine Zentrale Betriebseinheit.
    1978-2004 Universitätsarchivar Dr. Wilhelm Kohl, Honorarprofessor für Westfälische Landesgeschichte und Leiter des Staatsarchivs Münster (bis 1978)
    seit 1979 Wahrnehmung der Geschäftsführung durch einen Beamten des gehobenen Archivdienstes
    1979-1991 Senatsbeauftragter Prof. Dr. Bernhard Großfeld
    seit 1991 Senatsbeauftragter Prof. Dr. Heinz Holzhauer
    1996 Umzug in das Gebäude Leonardo-Campus 21 (ehem. von-Einem-Kaserne) mit einer Magazinkapazität von etwa 5000 Regalmetern.
    2002 Neue Ordnung und Benutzungsordnung für das Universitätsarchiv.
    seit 2005 Universitätsarchivarin Dr. Sabine Happ
    2006 Erweiterung des Magazins um etwa 2.200 Regalmeter
    2008 Gründung der Schriftenreihe „Veröffentlichungen des Universitätsarchivs Münster“
    2009-2012 Einlagerung von Archivgut des eingestürzten Historischen Archivs der Stadt Köln

    Einen Überblick über die Geschichte des Universitätsarchivs Münster bietet der folgende Vortrag: http://repositorium.uni-muenster.de/document/miami/3b7fcbb5-c62c-459f-9453-7d84066cb6bc/geschichte_ua_muenster_happ.pdf