| Kurzkommentar |
Vorbesprechung: wird noch bekannt gegeben (vorr. 12.10., 18.00 s.t.)
Blocktage: 30./31.10., 6./7.11., 20.11. |
| Kommentar |
Jedes zweite neue Stadtquartier in Deutschland befindet sich in Großstädten mit mehr als 100.000 Einwohnern. Solche Projekte entstehen allerdings zunehmend auch in Mittel- und Kleinstädten, da diese häufig ebenfalls über innenstadtnah gelegene Flächen verfügen, die als vormalige Bahn-, Bergbau-, Industrie-, Infrastruktur-, Hafen-, Militär- oder Landwirtschaftsfläche im Kontext von Strukturwandel und städtebaulicher Konversion einer neuen Nutzung zugeführt werden. In der Praxis werden bei solchen komplexen Vorhaben mehrere Handlungsfelder und Entwicklungsansätze mit räumlichen und ökologischen Schwerpunkten verfolgt. Diese reichen von Städte- und Landschaftsbau, Nutzungsmischung und Flächenmanagement bis zum Umwelt- und Hochwasserschutz sowie zu Maßnahmen der Klimaanpassung (BBSR 2015). Neues und Altes miteinander verbindender, qualitativer Städtebau, Nutzungsmischung und neu geschaffene, spezifische Erlebnis- und Freiraumqualitäten erhöhen Bedeutung und Attraktivität solcher Standorte, häufig an urbanen Wasserlagen lokalisiert.
Dieses Blockseminar will nach einer fundierten Analyse von gesellschaftlichen und planungspolitischen Hintergründen und Rahmenbedingungen an ausgewählten Fallbeispielen in kleinen Case-Studies untersuchen, inwiefern diese den in der Neuen Leipzig Charta festgelegten Planungsparadigma im Kontext der urbanen Transformation entsprechen und die Kriterien von Integration, Resilienz und Nachhaltigkeit zu erfüllen im Stande sind. |