| Kommentar |
"Hermeneutik" bezeichnet die Lehre vom Verstehen - von Texten und darüber hinaus. Mit "Ästhetik" meinen wir heute meistens Theorien über ästhetische Erfahrungen sowie eine Philosophie der Kunst (darüber, was Kunst sein könnte und was Kunst zu bewirken vermag). In beiden Disziplinen geht es um Weisen unserer Beziehung zur Welt, um die Konfrontation mit Fremdem und Überraschendem, um unseren Platz in der Welt.
In der Vorlesung werden Paradigmen der Hermeneutik und Ästhetik vorgestellt und diskutiert, immer wieder mit Bezug auf konkrete Beispiele (Kunstwerke aus verschiedenen Epochen etc.). |
| Literatur |
Literatur zur Ästhetik
- Monika Betzler, Mara-Daria Cojocaru, Julian Nida-Rümelin (Hgg.), Ästhetik und Kunstphilosophie von der Antike bis zur Gegenwart in Einzeldarstellungen, Stuttgart: Kröner 2. Aufl. 2012.
- Günther Pöltner, Philosophische Ästhetik, Stuttgart: Kohlhammer 2008.
- Stefan Majetschak, Ästhetik zur Einführung, Hamburg: Junius 2007.
- Bernhard Braun, Kunstphilosophie und Ästhetik. Bildende Kunst und Architektur von der Urgeschichte bis heute, 4 Bde., Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft 2019.
- Juliane Rebentisch, Theorien der Gegenwartskunst zur Einführung, Hamburg: Junius 3. Aufl. 2015.
Literatur zur Hermeneutik
- Georg W. Bertram, Sprachphilosophie zur Einführung, Hamburg: Junius 4. Aufl. 2021.
- Klaus Müller, Glauben – Fragen – Denken. Band II: Weisen der Weltbeziehung, Münster: Aschendorff 2008, zur Hermeneutik: S. 263-404 und S. 553-592.
- Susanne Luther, Ruben Zimmermann (Hgg.), Studienbuch Hermeneutik. Bibelauslegung durch die Jahrhunderte als Lernfeld der Textinterpretation. Portraits - Modelle - Quellentexte, Gütersloh 2014.
- Gerhard Kurz, Hermeneutische Künste. Die Praxis der Interpretation, Stuttgart: Metzler 2. Auflage 2020.
- Oliver R. Scholz, Verstehen und Rationalität, Frankfurt am Main: Klostermann 2016.
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