| Leistungsnachweis |
In den Allgemeinen Studien bestehen folgende LP-Erwerbsmöglichkeiten: 1.) Referat (ca. 30 min.): 3 LP, oder 2.) Essay (4-5 Seiten; entspricht 6.600-8.250 Zeichen): 3 LP, oder 3.) Mdl. Prüfung (ca. 20 Minuten): 3 LP.
Im Wahlpflichtbereich W2 bestehen folgende LP-Erwerbsmöglichkeiten: 1.) Hausarbeit (10-15 Seiten, entspricht 16.500-24.750 Zeichen): 5 LP, oder 2.) 3 Essays (jeweils 4-5 Seiten; entspricht jeweils 6.600-8.250 Zeichen): 5 LP (bei Studienaufnahme mit oder nach dem WiSe 20/21 erhalten Sie für die angegebenen Leistungen 6 bzw. 8 LP).
Im Wahlpflichtbereich W3/W4 erhalten Sie 2 LP durch die aktive Teilnahme. |
| Lerninhalte |
Das Blockseminar bietet eine Einführung in feministische Wissenschaftstheorie und behandelt zentrale Ansätze feministischer Epistemologie, Wissenschaftsphilosophie und Sprachphilosophie. Anhand grundlegender Texte von u. a. Donna Haraway, Sally Haslanger, José Medina und Gillian K. Russell werden feministische Standpunkttheorien, Objektivitätskritiken, Theorien epistemischer Ungerechtigkeit sowie aktuelle Debatten in feministischer Logik und Sprachphilosophie diskutiert.
Ziel des Seminars ist die Vermittlung eines vertieften Verständnisses der Wechselwirkungen zwischen Geschlecht, Wissen und wissenschaftlicher Praxis sowie die Förderung analytischer und argumentativer Kompetenzen im Umgang mit wissenschaftstheoretischen Texten.
Die Lehrform ist diskussionsorientiert und methodisch vielfältig (Kurzreferate, Poster, Debatten, Gruppenarbeit). Studierende präsentieren ausgewählte Texte auf kreative Weise und leiten Diskussionsphasen an; ergänzend werden (freiwillige) Debattenformate eingesetzt, um eigenständiges Denken und kritische Reflexion zu fördern.
Besonderer Wert wird auf Zugänglichkeit und eine respektvolle Diskussionskultur gelegt. Dazu werden den Studierenden entsprechende Quellen zur eigenen Weiterbildung an die Hand gegeben und es wird vor dem Seminar abgefragt, ob Studierende besondere Bedürfnisse haben und abgestimmt welche Sprache (Deutsch oder Englisch) sie bevorzugen. Die Studierenden sollen möglichst viel Entscheidungsspielraum haben und sich, entsprechend ihrer jeweiligen Vorlieben, kreativ einbringen können. |