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Münster (upm/ja)

Bund unterstützt Restaurierungen im Bibelmuseum

Frisches Aussehen für historische Pergamenthandschriften / 20 000 Euro aus Berlin
Ein Exemplar des münsterschen Bibelmuseums: Evangelist Johannes in einer griechischen Handschrift (vor der Restaurierung)<address>© Jan Graefe - WWU-Bibelmuseum</address>
Ein Exemplar des münsterschen Bibelmuseums: Evangelist Johannes in einer griechischen Handschrift (vor der Restaurierung)
© Jan Graefe - WWU-Bibelmuseum

Die gemeinsam von Bund und Ländern getragene "Koordinierungsstelle für die Erhaltung des schriftlichen Kulturguts" (KEK) unterstützt mit rund 20 000 Euro das Bibelmuseum der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU). Mit dem Geld werden im Rahmen eines Modellprojekts griechische Handschriften des 10. bis 13. Jahrhunderts restauriert. Das Vorhaben mit dem Namen "Unikale griechische Pergamenthandschriften mit Text des Neuen Testaments im Bibelmuseum Münster" ist eines von insgesamt 18 Modellprojekten, die in diesem Jahr aus dem Topf der KEK gefördert werden. Das WWU-Projekt soll Ende 2018 abgeschlossen sein.

Bei den ausgewählten Stücken des Bibelmuseums handelt es sich um wertvolle Pergamenthandschriften, die teilweise mit Miniaturen der Evangelisten versehen sind. Die frisch restaurierten Handschriften erhalten nach dem Umbau des Bibelmuseums einen zentralen Platz in der neuen Sammlungspräsentation. Aufgrund von Bauarbeiten ist das Bibelmuseum zurzeit geschlossen.

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