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Münster (upm/nor)

Premiere: Rektor begrüßt 270 Emeriti im Schloss

Prof. Johannes Wessels: "Wir sind über diesen Zuspruch begeistert"
Auf große Resonanz stieß die Einladung des Rektorats an die Emeriti der Universität Münster.<address>© WWU - Thomas Mohn</address>
Auf große Resonanz stieß die Einladung des Rektorats an die Emeriti der Universität Münster.
© WWU - Thomas Mohn

Es war eine Premiere und vor allem ein großer Erfolg: Erstmals hatte das Rektorat der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) emeritierte Professorinnen und Professoren der WWU zu einem Empfang ins Schloss geladen - rund 270 Ehemalige folgten der Einladung. Sogar vom Ammersee, aus Berlin und Heidelberg waren sie angereist, um Kollegen wiederzutreffen, Neuigkeiten auszutauschen und sich über die Entwicklung ihrer Alma mater zu informieren. "Wir sind über diesen großen Zuspruch begeistert", betonte Rektor Prof. Dr. Johannes Wessels. "Wir möchten mit diesem neuen Format ihre Leistung würdigen und die Verbindung zwischen uns und Ihnen fördern."

Unter der Überschrift "Die WWU - ganz die Alte oder alles neu?" skizzierte Johannes Wessels aktuelle Entwicklungen und Strategien der Universität Münster. Dazu zählten beispielsweise die Bewerbungen der WWU in der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder, größere Bauprojekte wie etwas das "Center For Soft Nanoscience", aktuelle Forschungs-Schwerpunkte sowie herausragende Preise und Auszeichnungen aus der jüngeren Vergangenheit. Auf besonders großes Interesse stießen die Pläne der Universität und der Stadt Münster für einen Musikcampus unweit des Schlosses und für den Campus der Religionen auf dem Gelände des Hüfferstifts, der die katholisch- und evangelisch-theologischen Fakultäten und das Zentrum für Islamische Theologie unter einem Dach vereinen soll.

Nicht nur der Rektor, auch die Gäste waren begeistert. "Ein herausragender Abend mit einem hochinteressanten Vortrag", urteilten Prof. Dr. Erdmann Sturm und seine Ehefrau Elisabeth Sturm (Evangelisch-Theologische Faktultät). "Ich nehme viele neue und spannende Details mit, die der Rektor angenehm sachlich und informativ vorgetragen hat - eine sehr gute Idee", fügte Prof. Dr. Klaus Lüdicke (Katholisch-Theologische Fakultät) hinzu.

Johannes Wessels wies schließlich darauf hin, dass sich viele Emeriti nach wie vor für die Universität und Fächer engagierten. Manche von ihnen investierten weiterhin Zeit in die Forschung oder in die Betreuung von Studierenden und Wissenschaftlern. Andere seien als Unterstützer für das Stipendienprogramm "ProTalent" der WWU aktiv oder hätten Initiativen innerhalb und außerhalb der Universität gegründet. "Sie alle sind nach wie vor mit Herzblut für eine gute Sache aktiv - und dafür gilt Ihnen allen unser großer Dank."

 

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