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Münster (upm/ag/jas)

Institutspartnerschaft zwischen Münster und Khartoum erhält EU-Förderung

Erasmus+ stärkt Kooperation von WWU-Ägyptologen und sudanesischen Archäologen
Die sudanesische Al-Neelain University in Khartoum<address>© WWU/Institut für Ägyptologie und Koptologie</address>
Die sudanesische Al-Neelain University in Khartoum
© WWU/Institut für Ägyptologie und Koptologie

Die Partnerschaft zwischen dem Institut für Ägyptologie und Koptologie (IAEK) der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) und dem Department of Archaeology der Al-Neelain University Khartoum im Sudan wird nun durch das Programm Erasmus+ zusätzlich unterstützt. Die Förderung der europäischen Union ermöglicht eine langfristige Grundlage, um den wissenschaftlichen Kontakt der Lehrenden und Studierenden beider Institute zu intensivieren und (Lehr-)Kompetenzen auszutauschen. Bereits im Februar 2016 ist die Kooperation, seitens der WWU geleitet von Prof. Dr. Angelika Lohwasser, mit der Unterzeichnung eines Memorandum of Understanding vertraglich festgehalten worden.

Bis Juni 2019 verwirklichen die Institute eine Reihe von Austauschformaten für Studierende und Beschäftigte. Den Anfang macht Dr. Johannes Auenmüller, wissenschaftlicher Mitarbeiter in der WWU-Forschungsstelle Alter Sudan. Er wird im März 2018 einen Monat an der Al-Neelain Universität Ägyptologie und Ägyptische Archäologie lehren. Mit seinen dortigen Fachkollegen Dr. Fawzi Bakhiet und Dr. Ahmed Nassr wird er außerdem gemeinsame Forschungsfelder und -themen besprechen. Die beiden Wissenschaftler leiten die Partnerschaft auf Seiten der Al-Neelain University und werden im Juli, passend zur 50. „Ständigen Ägyptologenkonferenz (SÄK)“, für einen Gegenbesuch in Münster zu Gast sein. Von Mai bis Juli 2018 kommen zwei sudanesische PhD-Studierende an die WWU, um ihre Forschungsprojekte am IAEK weiterzuführen. Im Wintersemester 2018/2019 gehen schließlich zwei Promovierende aus Münster für jeweils drei Monate nach Khartoum.

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