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Münster (upm/MEET)

MEET-Akademie: Elektrolyte in der Batterieforschung

Batterieforschungszentrum lädt zur Info-Veranstaltung ein / Anmeldungen bis 23. Juni
Das MEET-Batterieforschungszentrum an der WWU Münster<address>© WWU/Peter Leßmann</address>
Das MEET-Batterieforschungszentrum an der WWU Münster
© WWU/Peter Leßmann

Das Gelingen der Energiewende hängt auch davon ab, wie sich Energie aus erneuerbaren Quellen speichern lässt. Die Nachfrage nach Akkus steigt und befeuert die Forschung, noch leistungsstärkere Batterien hervorzubringen. Besonders vielversprechend ist die Weiterentwicklung von Elektrolyten – einer zentralen Komponente von Batterien. Die Rolle der Elektrolyte und der Stand der Materialforschung stehen auch im Mittelpunkt der nächsten "MEET-Akademie", zu der das MEET-Batterieforschungszentrum der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) am 29. Juni einlädt. Interessierte aus Technik und Wirtschaft können sich noch bis Freitag, 23. Juni, unter www.uni-muenster.de/MEET/institute/events.html anmelden. Die Teilnahme ist kostenlos.

Zum Hintergrund: Die Erwartungen an Energiespeicher sind in den letzten Jahren immer weiter gestiegen. Ein E-Auto soll mit einer Ladung weiter als 300 Kilometer fahren, und ein Laptop soll seine Speicherkapazität auch nach mehreren 1000 Ladevorgängen beibehalten. Weltweit arbeiten Forscher an der Verbesserung von Batteriezellen. Lange Zeit schenkte man dabei den Elektrolyten wenig Aufmerksamkeit. Mittlerweile ist diese sensible Komponente der Batterie jedoch zu einem großen Hoffnungsträger geworden. Die Referenten der MEET-Akademie zeigen, warum Elektrolyte einen so großen Stellenwert für die Leistungsfähigkeit von Akkus haben und welche Innovationen den Sprung aus der Forschung in den Markt schaffen könnten.

Mit der kommenden MEET-Akademie richten der Dachverband "ElektroMobilität NRW" und das MEET die Veranstaltung bereits zum neunten Mal aus. Der Austausch zwischen Praxis und Forschung soll vor allem Unternehmer – insbesondere aus dem Mittelstand – ansprechen und einladen, sich am Wissens- und Technologietransfer zu beteiligen.

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