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Münster (upm)

Wenn Schüler zu Forschern werden

Kinder und Jugendliche stellen Ergebnisse aus "Forder-Förder-Projekt" vor

Warum strahlen radioaktive Elemente? Wer hat Trump zum Präsidenten der USA gewählt und warum? Diese und weitere Fragen haben Schülerinnen und Schüler im Rahmen des "Forder-Förder-Projekts" (FFP) ein Schulhalbjahr lang bearbeitet. Am Samstag, 17. Juni, präsentieren sie ihre Ergebnisse im münsterschen Schloss. Das Forder-Förder-Projekt wird vom Internationalen Centrum für Begabungsforschung (ICBF) der Universität Münster angeboten. Dabei vertiefen sich Kinder und Jugendliche in ein Thema – ausgehend von ihren individuellen Interessen und Begabungen.

Die "Expertentagung", zu der alle Interessierten willkommen sind, dauert von 10.30 bis 14 Uhr; der Eintritt ist frei. Nach einer Begrüßung durch Engelbert Sanders, Ministerialrat beim Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen, gibt es ein paralleles Vortragsprogramm in verschiedenen Hörsälen im Schloss. Zum Abschluss würdigt Prof. Dr. Harald Strauß, Dekan des Fachbereichs Geowissenschaften, die Ergebnisse der "Expertenvorträge" und berichtet von seiner Forschung zu heißen Quellen am Meeresboden.

Zum Hintergrund: Schüler zwischen acht und zwölf Jahren können im FFP eine Arbeit zu einem selbst gewählten Thema schreiben und werden dabei von Studierenden der Universität Münster betreut. Mehr als 120 Kinder und Jugendliche präsentieren ihre Forschungsergebnisse am 17. Juni. Sie kommen von folgenden münsterschen Schulen: Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium, Immanuel-Kant-Gymnasium, Johann-Conrad-Schlaun-Gymnasium, Schillergymnasium, Wilhelm-Hittorf-Gymnasium, Ludgerusschule und Mauritzschule. Aus Osnabrück sind Schüler der Elisabethschule dabei.

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