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Münster (upm/ch)

Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft zu Gast an der WWU

Wissenschaftler geben Einblicke in Batterieforschung am Helmholtz-Institut Münster
Prof. Dr. Harald Bolt (Forschungszentrum Jülich), Rektor Prof. Dr. Johannes Wessels, Helmholtz-Präsident Prof. Dr. Otmar Wiestler, Prof. Dr. Martin Winter und Prorektorin Prof. Dr. Monika Stoll (v. l.) vor dem MEET<address>© WWU/Peter Grewer</address>
Prof. Dr. Harald Bolt (Forschungszentrum Jülich), Rektor Prof. Dr. Johannes Wessels, Helmholtz-Präsident Prof. Dr. Otmar Wiestler, Prof. Dr. Martin Winter und Prorektorin Prof. Dr. Monika Stoll (v. l.) vor dem MEET
© WWU/Peter Grewer

Die Westfälische Wilhelms-Universität Münster (WWU), das Forschungszentrum Jülich und die RWTH Aachen bündeln ihre Kompetenzen im Bereich der elektrochemischen Energiespeicher seit 2014 am Helmholtz-Institut Münster (HI MS). Der Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft, Prof. Dr. Otmar D. Wiestler, hat sich nun persönlich ein Bild von der Arbeit am HI MS gemacht: Vertreterinnen und Vertreter von WWU und HI MS empfingen ihn am Dienstag, 11. April, im Batterieforschungszentrum MEET. In Vorträgen, Diskussionen und einer Laborführung gaben sie Einblicke in die Forschung und die wissenschaftliche Zusammenarbeit am HI MS.

Bevor Prof. Dr. Martin Winter, wissenschaftlicher Leiter des MEET und Gründungsdirektor des HI MS, das Vortragsprogramm eröffnete, begrüßten Prof. Dr. Johannes Wessels (Rektor der WWU), Prof. Dr. Harald Bolt (Vorstandsmitglied des Forschungszentrums Jülich) und Otmar Wiestler die Gäste. "Die Batterieforschung ist in den letzten Jahren zu einem Aushängeschild der Universität geworden", unterstrich Johannes Wessels. Er erinnerte an die kurze Zeit, in der das MEET gebaut wurde: 2009 fiel der Startschuss, bereits 2011 folgte der Einzug der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Mit der Entscheidung der Helmholtz-Gemeinschaft, 2014 in Münster ein Institut zu gründen, habe es im Folgenden eine sehr erfreuliche Entwicklung gegeben.

Otmar Wiestler wies auf den hohen Stellenwert hin, den die Forschung zur Energiespeicherung für die Helmholtz-Gemeinschaft habe. Energiespeicherung sei eine Schlüsselkomponente für Fortschritte bei der Energiewende. Zu Recht habe man daher große Erwartungen an diesen Forschungszweig. "Die Helmholtz-Institute sind ein geeignetes Instrument, um langfristige Partnerschaften zwischen der Helmholtz-Gemeinschaft und Universitäten einzugehen und sich gemeinsam Zukunftsthemen zu widmen", sagte er.

Die Forschung am HI MS

Die "Batterie-Performance" steht und fällt mit dem Elektrolyten. Sie beinhaltet Leistungsfähigkeit, Sicherheit, Lebensdauer und Kosten. Design, Charakterisierung und Anwendung von innovativen Elektrolyten sind im HI MS der Schlüssel zu neuen Hochenergie- und Hochleistungs-Batteriesystemen. Die Arbeiten am HI MS knüpfen an die langjährige Forschungstradition der beteiligten Partner aus Münster, Jülich und Aachen an und schaffen durch die enge Zusammenarbeit neue Synergien.

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