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Münster (upm/nor).

Senat bestätigt Wahl von Matthias Schwarte zum neuen Kanzler

Weitere Entscheidung: Dr. Marianne Ravenstein künftig hauptberufliche Prorektorin
Rektorin Prof. Dr. Ursula Nelles (M.) beglückwünschte Matthias Schwarte und Dr. Marianne Ravenstein.<address>© WWU - Peter Grewer</address>
Rektorin Prof. Dr. Ursula Nelles (M.) beglückwünschte Matthias Schwarte und Dr. Marianne Ravenstein.
© WWU - Peter Grewer

Die Westfälische Wilhelms-Universität Münster (WWU) hat zwei wichtige Personalentscheidungen getroffen. Der Senat der Universität hat am heutigen Mittwoch (15. Februar) in einer Sondersitzung die Wahl von Matthias Schwarte zum Kanzler bestätigt. Zugleich stimmte das Gremium der Wahl von Dr. Marianne Ravenstein zur hauptberuflichen Prorektorin für Lehre und studentische Angelegenheiten zu - sie hatte dieses Amt bislang nebenberuflich wahrgenommen. Der Senat der Universität bestätigte damit die entsprechenden Wahlen des Hochschulrats, der wiederum den Vorschlägen der zwei Findungskommissionen - bestehend aus Mitgliedern des Senats und des Hochschulrats -  gefolgt war.

Die Wahl eines neuen Kanzlers war notwendig geworden, nachdem der bisherige Amtsinhaber Dr. Stefan Schwartze zum 1. Dezember 2011 als Vorstandmitglied zum Deutschen Geoforschungszentrum (GFZ) nach Potsdam gewechselt war. Matthias Schwarte fungierte bereits seit März 2010 als stellvertretender Chef der Verwaltung. Mit dem Wechsel von Stefan Schwartze zum GFZ übernahm er dessen Aufgaben kommissarisch. Seine Amtszeit als Kanzler beträgt acht Jahre.

Im Juli 2011 hatte der Senat auf Antrag der Rektorin die Verfassung der WWU dahingehend ergänzt, künftig die Prorektorin oder den Prorektor für Lehre und studentische Angelegenheiten als hauptberufliches Mitglied vorzusehen. Zum Hintergrund: Die umfangreichen Aufgaben und zeitlichen Belastungen als Folge zahlreicher Reformprozesse an den Hochschulen lassen sich nicht mehr nebenberuflich bewältigen. Mit ihrer Wahl ist Marianne Ravenstein von allen Verpflichtungen in Forschung und Lehre gegenüber dem Institut für Kommunikationswissenschaften befreit - ihre Amtszeit läuft über sechs Jahre.

"Matthias Schwarte hat in seiner Funktion als Finanz-Dezernent der WWU hervorragend gearbeitet. Darüber hinaus genießt er unter allen Beschäftigten große Anerkennung und Respekt. Es ist eine gute Entscheidung, ihn zum Kanzler zu bestellen", betonte Rektorin Prof. Dr. Ursula Nelles. "Bei Frau Ravenstein war es an der Zeit, endlich zu dokumentieren, was schon lange Realität ist: dass sie das Prorektorat für Lehre und studentische Angelegenheiten mit überaus großem Engagement und damit hauptberuflich ausübt."

 

Zur Person:

Matthias Schwarte (43) leitet seit Juni 2009 das Dezernat für Finanzen und Controlling an der Universität Münster. Der aus Lingen stammende Diplom-Kaufmann hat von 1989 bis 1995 Betriebswirtschaftslehre mit juristischem Schwerpunkt an der Oldenburger Carl von Ossietzky Universität studiert. Bevor Matthias Schwarte zur WWU wechselte, war er unter anderem für PwC Consulting und zuletzt als Leiter der Abteilung "Public Financial Management" für IBM Deutschland tätig.

Dr. Marianne Ravenstein (55) ist seit Oktober 2006 Prorektorin für Lehre, Studienreform und studentische Angelegenheiten an der Universität Münster - zuvor war sie in den Jahren 1999 bis 2006 Gleichstellungsbeauftragte der WWU. Marianne Ravenstein, die 2001 zur Akademischen Direktorin ernannt wurde, hat Publizistik- und Kommunikationswissenschaft, Soziologie und Geschichte an den Universitäten Münster und München studiert. 1986 wurde sie promoviert, ihre Lehrtätigkeit am Institut für Kommunikationswissenschaft begann 1989.