Fortbildungsreihe: Biologielehrer zurück in den Hörsaal

Fortbildungsreihe für Lehrkräfte am Institut für Neuro- und Verhaltensbiologie / Beginn am 9. September
Bereits im vergangenen Wintersemester hörten mehr als 100 Lehrer und Schüler regelmäßig Vorträge über Themen der modernen Biologie.<address>© WWU - MünsterView</address>
© WWU - MünsterView

Wissenschaftler des Sonderforschungsbereichs 1348 "Dynamische zelluläre Grenzflächen" der WWU bieten im kommenden Wintersemester erneut eine Fortbildungsreihe für Biologielehrer und ihre Leistungskurse an. An jedem zweiten Montag im Monat sprechen sie über aktuelle Themen und neue Erkenntnisse der modernen Biologie. Start ist am 9. September um 19.15 Uhr.

Neurologische und psychiatrische Krankheiten zeigen ähnliche "Verbindungsfehler"

Studie bringt wichtige Erkenntnisse für die Hirnforschung
Wirkten an der neuen Studie zur Konnektivität der Nervenzellen im Hirn mit: Dr. Jonathan Repple und Doktorandin Susanne Meinert aus dem Institut für Translationale Psychiatrie<address>© WWU - R. Schirdewahn</address>
© WWU - R. Schirdewahn

Das Graphentheorie-Analyse-Verfahren, eine mathematische Methode, die in der Medizin bisher unüblich ist, kann nun auch auf das Gehirn angewendet werden – mit dem Resultat wichtiger neuer Erkenntnisse. Drei Forscher der WWU waren beteiligt an einer niederländischen Studie zur Konnektivität, also der Verbindung von Nervenzellen im Hirn. Die Ergebnisse erschienen nun in der Fachzeitschrift „Nature Human Behaviour“.

Batterieforscher Martin Winter erhält Faraday-Medaille

Royal Society of Chemistry würdigt herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Elektrochemie
Prof. Upul Wijayantha von der Universität Loughborough (r.) übergab die Faraday-Medaille an Prof. Martin Winter vom MEET-Batterieforschungszentrum der WWU.<address>© University of Glasgow</address>
© University of Glasgow

Internationale Auszeichnung für Prof. Dr. Martin Winter: Der Batterieforscher der WWU und des Forschungszentrums Jülich hat die Faraday-Medaille der Royal Society of Chemistry erhalten. Die Organisation ist eine der weltweit wichtigsten Gesellschaften von Chemikern und vergibt die Medaille jährlich an herausragende Personen aus dem Bereich der Elektrochemie.

DFG-Forschergruppe veröffentlicht den "Social Media & Society Report 2019"

<address>© MCM - Marketing Center Münster</address>
© MCM - Marketing Center Münster

Die münsterschen Marketing- und Medien-Forscher Alegra Kaczinski und Professor Thorsten Hennig-Thurau haben gemeinsam mit dem Hamburger Kollegen Professor Henrik Sattler die Entwicklung der Social-Media-Nutzung in Deutschland grundlegend untersucht. Sie sind dabei dem Verhältnis zwischen Social Media und dem Wohlbefinden von Menschen und ihrem Umgang miteinander auf den Grund gegangen.

Analyse von Autolacken: Chemiker untersuchen Tattoo-Farben

Forscher nutzen Massenspektrometer, um Substanzen in Tattoo-Farben und Cannabis-Blättern aufzuspüren
Corinna Brungs erläutert die Analyse-Ergebnisse einer Hautprobe.<address>© WWU - Jana Haack</address>
© WWU - Jana Haack

Aus welchen Pigmenten bestehen Tattoo-Farben? Wie verteilen sich Medikamente im Körper? Und wie kann man Cannabis-Sorten unterscheiden? Mit diesen Fragen beschäftigen sich die Forscher am Institut für Anorganische und Analytische Chemie der WWU. Warum und wie sie das tun und was ein großer brummender Kasten damit zu tun hat, haben wir uns einmal angesehen.

Politikwissenschaftler der WWU bewerten die bevorstehenden Landtagswahlen

"Es geht auch um die Zukunft der 'Groko' in Berlin"
Die WWU-Politologen Prof. Dr. Bernd Schlipphak (l.) und Prof. Dr. Oliver Treib<address>© WWU/fPol - Matthias Freise</address>
© WWU/fPol - Matthias Freise

Bei den Landtagswahlen in Brandenburg und Sachsen (1. September) sowie in Thüringen (27. Oktober) bekommen das erwartet starke Abschneiden der AfD, Fragen rund um die künftige SPD-Spitze und die Regierungskoalition im Bund sowie Ost-West-Themen besonderes Gewicht. Prof. Dr. Bernd Schlipphak und Prof. Dr. Oliver Treib beziehen dazu im Interview Stellung.

Neuer Biosensor gibt Einblick in das Stressverhalten von Pflanzen

Forscher entwickeln neue Methode, um die Aktivität eines Botenstoffs räumlich und zeitlich nachzuverfolgen / Studie in „Nature Plants“
Mikroskopiebilder (FRET-Verfahren) zeigen drei verschiedene Regionen einer Wurzel und jeweils die Phosphatidylsäure unter Salzstress im zeitlichen Verlauf (von links nach rechts). Veränderungen werden anhand unterschiedlicher Farben sichtbar.<address>© W. Li et al./ Nature Plants</address>
© W. Li et al./ Nature Plants

Es sind winzige Signalmoleküle, die bedeutende Rollen für die Vorgänge in Lebewesen spielen. Wie genau diese Stoffe funktionieren, ist aber häufig noch unbekannt. Internationale Wissenschaftler haben eine Methode entwickelt, mit der sie einem wichtigen Botenstoff in Pflanzen besser auf die Spur kommen können – der Phosphatidylsäure. Die Studie ist in „Nature Plants“ erschienen.

Deutsche Forschungsgemeinschaft bewilligt Grabungsprojekt der Universität Münster

Wissenschaftler untersuchen die kulturellen Hinterlassenschaften der antiken Stadt Doliche / Förderung von knapp 800.000 Euro
Arbeitsalltag während der Grabungen in der Basilika von Doliche.<address>© Forschungsstelle Asia Minor</address>
© Forschungsstelle Asia Minor

Großer Erfolg für die Forschungsstelle Asia Minor der WWU: Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert ein Grabungsprojekt in der antiken Stadt Doliche mit knapp 800.000 Euro für weitere drei Jahre. Das Projekt dient der Grundlagenforschung zum Aufbau und zur Entwicklung der antiken Stadt.

Universität Münster stärkt den kulturellen Austausch zwischen Studierenden

Teilnehmer aus elf Nationen besuchen die "European Campus of Intercultural Perspectives" Summer School
Teilenehmer aus elf Nationen sind bei der diesjährigen Summer School vertreten.<address>© WWU - Sophie Pieper</address>
© WWU - Sophie Pieper

Diese Woche nehmen 16 Studierende aus insgesamt elf Nationen an der vierten internationalen Summer School „European Campus of Intercultural Perspectives“ an der WWU teil. Die Studierenden befassen sich unter anderem mit interkulturelleren Kompetenzen und ihrer Bedeutung für das Zusammenleben in einer globalisierten Welt.

"Cells in Motion" lädt zum Highlights-Symposium ein

<address>© WWU - CiM</address>
© WWU - CiM

Bei einem Symposium am 2. September geben Wissenschaftler des Exzellenzclusters "Cells in Motion" Einblicke in innovative Ansätze und spannende Ergebnisse ihrer interdisziplinären Forschung. Beim anschließenden Festprogramm erzählen Mitglieder des Verbundes über ihre persönlichen Erfahrungen und stellen vor, was sich zukünftig bewegen wird. Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt. Alle Interessierten sind willkommen.

Bedeutung und Herausforderungen des Themas "Employability" an Universitäten

"Studierende durchlaufen ihr Studium sehr viel motivierter"
Für die WWU ist Employability ein wichtiges Ziel des Universitätsstudiums<address>© WWU - Career Service</address>
© WWU - Career Service

Der Career Service der WWU beschäftigt sich mit der Frage, wie Studierende ihre Studienqualifikationen bestmöglich beruflich und gesellschaftlich nutzen können. Im Interview berichtet Andreas Eimer, Leiter des Career Service, welche Rolle der Begriff "Employability" in diesem Zusammenhang spielt.

Dr. Tobias Hoffmann promovierte über listiges Handeln von Kirchenvertretern im Mittelalter

"Der Diskurs um die List ist bereits so alt wie die Bibel"
Dr. Tobias Hoffmann beschäftigt sich in seinem Buch mit kirchlichen Würdenträgern.<address>© WWU - Peter Leßmann</address>
© WWU - Peter Leßmann

Unter welchen Umständen listiges Handeln und kirchliche Würdenträger zusammenpassen, untersuchte Dr. Tobias Hoffmann in seiner Dissertation an der WWU, die unter dem Titel "Heilige List" kürzlich in der Reihe "Religion und Politik" des Ergon-Verlags erschien. Im Interview gibt Tobias Hoffmann Einblicke in seine Erkenntnisse.

WWU-Mediziner bedauern das Aus des "Studierfähigkeitstests"

33.000 Spielszenen hinter verspiegelten Scheiben für die Auswahl der richtigen Kandidaten: Juroren in der Lerneinrichtung LIMETTE während des MMS-Verfahrens.<address>© WWU - IfAS</address>
© WWU - IfAS

Die Medizinische Fakultät der Uni Münster muss ihren "Münsteraner Studierfähigkeitstest", mit dem sie Bewerberinnen und Bewerber über die Abiturnote hinaus nach sozialen und kommunikativen Qualitäten ausgesucht hat, auf unbestimmte Zeit aussetzen. Das Verfahren galt bundesweit als Musterprojekt. Am 22. August startet der letzte Durchgang. Grund sind die Auswirkungen einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes.

Sonntagsführung im Arzneipflanzengarten

Wissenswertes über "Arzneipflanzen in der Selbstmedikation" am 25. August
Rote Spornblume im Arzneipflanzengarten<address>© WWU - Kathrin Nolte</address>
© WWU - Kathrin Nolte

Warum hilft Kamille bei Erkältungen und Artischocke bei Verdauungsbeschwerden? Diese und viele weitere Fragen aus der Welt der Arzneipflanzen beantwortet Apotheker Dr. Fabian Herrmann am Sonntag, 25. August, bei einer öffentlichen Führung durch den Arzneipflanzengarten der WWU. Beginn ist um 10 Uhr am Garteneingang an der Corrensstraße 48 (PharmaCampus).

Weiterbildung für berufstätige Juristen und Ökonomen

Universität Münster bietet berufsbegleitenden Masterstudiengang "Versicherungsrecht" an / Start am 8. Oktober / freie Plätze
Die JurGrad bietet berufsbegleitende Masterstudiengänge an.<address>© JurGrad</address>
© JurGrad

Die "JurGrad" der WWU bietet für Juristen und Ökonomen den berufsbegleitenden Masterstudiengang "Versicherungsrecht" an. Die Teilnehmer lernen Grundlagen des Versicherungsmanagements, des Risikomanagements und der Versicherungsmedizin kennen. Start ist der 8. Oktober.